Von nick
Stuttgart 21 . 19:09 Uhr
Man kann sich darüber streiten, ob Stuttgart 21 noch verhinderbar ist. Ich finde schon, doch darum soll es in meinem Beitrag nicht gehen. Denn selbst wenn das Projekt beschlossene Sache sein sollte, ist es umso wichtiger, dass die Bürger nochmal deutlich machen, dass sie Stuttgart 21 nicht haben wollen. Und wichtig ist in jedem Fall natürlich auch, dass die Bürger vermeintlichen Wasserrettern oder Lebensfreude-Platzmachern, welche Stuttgart 21 auf ihren Wahlplakaten lieber unerwähnt lassen, am 7. Juni einen Denkzettel verpassen. Ganz egal, ob gebaut wird oder nicht.
Darum versammeln sich alle Menschen, die auch nach der Vertragsunterzeichnung noch gegen Stuttgart 21 sind, noch einmal vor der Kommunalwahl. Und zwar am Donnerstag um 18 Uhr auf dem Schlossplatz.
#1 Josh von Staudach . 11.05.09 . 12:08 Uhr
Gute Laune allerorten! Schaut man die Hackfressen - äh tschuljung: Un-Verantwortlichen auf dem Foto an, sieht man sie strahlend und feixend. Klar, sie haben auch allen Grund dazu. Warum allerdings für die Kundgebung »Redebeiträge, Musik und gute Laune« angekündigt werden, ist mir ein wenig schleierhaft. Haben wir/die Gegner Grund zu guter Laune? Oder ist das als Tarnung gedacht?
#2 nick . 11.05.09 . 16:13 Uhr
Zustimmung, allerdings geh ich trotzdem hin und verbreite halt schlechte Laune.
#3 PhilGrooves . 11.05.09 . 22:40 Uhr
Irgendwie ist Donnerstags 18:00 nicht wirklich ne gute Zeit um möglichst viele Leute zusammen zu bekommen, oder?
#4 GigaGo . 28.05.09 . 20:21 Uhr
Ich war da. Die Veranstaltung war meiner Meinung nach voll daneben. Ich bin gegen S21, aber nicht so. Es ging los mit satirischem Gefasel statt einer flammenden Rede, die die Anwesenden hätte zusammen schweißen können. So standen halt alle blöd rum und warteten, ob da noch was Vernünftiges käme. Falsch gehofft, weiter ging es mit Guggenmusik. Die zog sich leider durchs ganze Programm. Irgendwann kamen endlich mal Parteifunktionäre mit klarer Meinung auf die Bühne, von den Grünen, wobei die Frau für die Kostenberechnung grobe Fehler machte, indem sie zwar die direkten und indirekten Kostenbeteiligungen der Stadt für S21 aufsummierte, allerdings vergaß, den Beitrag abzuziehen, der für den Kopfbahnhof 21 mit Neubaustrecke Ulm-Wendlingen notwendig ist. Beim Frauenchor bin ich dann gegangen. Meine Präsenz war zumindest gezeigt und eine Stunde mehr oder weniger verplempert.