#1 Foxxi . 18.10.09 . 13:05 Uhr
Klasse Foto! Die Technik dahinter würde mich interessieren. Von wo aus hast Du das geschossen?
#2 Der Flaneur . 18.10.09 . 14:42 Uhr
Von Heslach Hanglage aus fotografiert, bearbeitet mit klassischen Dunkelkammertechniken: Voraussetzung eine RAW-Datei, die noch nicht an die Grenzen des wiedergebbaren Kontrastumfangs stößt.
Kontraste (teilweise lokal) verstärkt, die Lichter am Turm aufgehellt, über das Bild eine Vignette gelegt.
#3 Der MfG . 18.10.09 . 20:44 Uhr
Schaut sehr gut aus … klasse Foto
#4 Herr Linsinger . 18.10.09 . 22:45 Uhr
Ich frage mich wirklich, warum das RAW Format nicht einfach der Standard ist. Schließlich nimmt es doch die Kamera genau so auf?!
#5 Der Flaneur . 18.10.09 . 23:38 Uhr
Leider können oder wollen sich die Kamerahersteller nicht auf einen Standard für ein “digitales Negativ” DNG einigen (mir fallen nur Leica, Pentax u. Ricoh ein).
Die meisten beharren hartnäckig auf ihrem proprietären Format.
Andererseits: nicht jeder hat Zeit, Lust oder die technischen Voraussetzungen sich mit der Konvertierung von RAW-Files abzugeben.
Insoweit haben JPG’s - als “digitale Dias” ihre Berechtigung.
Und je mehr Rechenpower in den Kameras vorhanden ist, um so besser werden sie auch.
#6 Jo Wohntimwesten . 19.10.09 . 10:10 Uhr
Ich melde mich mal bezüglich der Lizenz des Bildes. Im Impressum steht “Sie können Texte und Abbildungen für den privaten, nicht kommerziellen Gebrauch speichern und weiterverarbeiten.”
Vielleicht könnte man die schönen Abbildungen auf eine gängige Lizenz, z.B.
http://creativecommons.org/licenses... oder http://creativecommons.org/licenses... heben? Das würden dann auch nicht-Deutsche verstehen :)
#7 planb- . 20.10.09 . 00:42 Uhr
Irgendwie sieht man diesem Bild doch sofort an, dass es bearbeitet wurde.
Das macht es für mich nicht so spektakulär.
#8 Der Flaneur . 20.10.09 . 08:31 Uhr
Für mich ist Fotografie ist eine subjektive Interpretation eines Sujets, eines Motivs.
Dabei gibt es einen großen Unterschied zwischen “Sehen” und “Wiedergeben”
Edward Weston (gest. 1958), ein Vertreter der “pure” oder auch “straight photography” schrieb dazu:
“Fotografie muss Extrasehen sein; bloßes Sehen würde die Wiederholung von Tatsachen bedeuten - der Illustrator von Katalogen macht das.
Aber Fotografie ist durchaus nicht Sehen in dem Sinne, dass die Augen sehen.
Unser Gesichtssinn, das Sehen mit beiden Augen, befindet sich in einem ununterbrochenen Zustand der Veränderung, während die Kamera einen einzigen isolierten Augenblickszustand für immer und ewig (wenn die verdammten Abzüge nicht verblassen!) einfängt und festhält.
Wir benutzen dazu noch Linsen mit verschiedenen Brennweiten, um das Sehen absichtlich hervorzuheben und “korrigieren” oftmals aus demselben Grund die Tönungen übertrieben. Beim Kopieren treiben wir unsere vorsätzliche Tatsachenverdrehung noch weiter, indem wir kontrastreiches Papier benutzen, das ganz unterschiedliche Resultate von der Ansicht oder dem Gegenstand, wie er in natura war, ergibt.
Wir müssen uns einig werden, dass dies ein ganz legitimes Vorgehen ist; es ist nicht im buchstäblichen Sinne “Sehen”, es geschieht aus gutem Grund, mit schöpferischer Fantasie.”
#9 Exilostfriese . 20.10.09 . 12:09 Uhr
Bei dem Bild muss ich unmittelbar an Mordor denken.. Es sieht einfach böse aus.
#10 Wegschaffel . 21.10.09 . 20:32 Uhr
Hey Flaneur, schön, dass Sie wieder um die Häuser streichen.
#11 Flakfritz . 31.10.09 . 17:36 Uhr
ein echter “Flaneur”, sieht man sofort ;)
Schönes Bild!
#12 Paul-geht-baden . 31.10.09 . 18:28 Uhr
Hey, Flakfritz, schön mal wieder was von Ihnen zu hören.