Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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10 12.09

Verantwortung

Von Der Flaneur
Vermischtes . 22:02 Uhr

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Man mag zu Stuttgart 21 stehen wie man will: wird so ein Milliardenprojekt ohne Bürgerbeteiligung durchgezogen, obwohl es Hinweise genug gibt, dass eine große Zahl der “kleinen Finanziers” die hart verdienten Kreuzer lieber z. B. in Bildung und Daseinsvorsorge einsetzen würde, dann stellt sich wahrlich die Frage nach Verantwortung und Haftung.
Nur, wer von denen, die sich jetzt zufrieden zurück lehnen wird in 10 Jahren, wenn wir die Wahrheit über Stuttgart 21 kennen, noch greifbar sein?

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5 Kommentare zu Verantwortung

#1 Nordman . 10.12.09 . 22:52 Uhr

Nun es sollte ja kein Problem sein in 10 Jahren in all den ganzen Artikeln zu S21 nachzulesen wer die Entscheider und Verantwortlichen waren.
Viel wichtiger scheint mir im Moment dieser Leute bei der nächsten Wahl zu gedenken. Dann wird vllt. Boris Palmer S21 eröffnen und mancher wird sich fragen Drexler, Schuster wer war das bloß.

NM

#2 Martin Sp. . 10.12.09 . 23:50 Uhr

Palmer, das war doch der, der auf Schuster reingefallen ist und damit ein Stück weit Schuld an S21 trägt.

#3 Stadtkind . 11.12.09 . 11:27 Uhr

Warum den Schuld?

Vielleicht ist es auch eine Chance!
Immer diese Schwarzmalerei. Die Entscheidung ist gefallen und den Rest wird man sehen!

#4 nick . 11.12.09 . 18:45 Uhr

Zumindest wurde jetzt der Vorstandstyp der Bahn rausgeworfen, der damals zwischen Mehdorn und Grube den Vertrag unterzeichnet hat. Höchstwahrscheinlich wurde ihm beim Abgang eine Millionenabfindung hinterhergeschmissen. Das ist Verantwortung und Haftung in der heutigen Welt.

#5 Feierabendgeniesser . 11.12.09 . 19:20 Uhr

Ich stimm dem Stadtkind zu.
Anstatt sinnlos Zeit in Demos zu stecken sollte man vielleicht mal sinnvoll handeln und mit dem was feststeht klarkommen.
Oder einfach mal sein eigenes Leben in den Griff bekommen.

Und das die Welt schlecht ist kann man wohl so sagen, aber damit muss man sich abfinden, Nick oder sonstwer wird das nicht ändern. Und gegen Neid über Abfindungen kann man auch was machen, mitmachen.
Mach ich zwar auch nicht, aber ich beschwer mich auch nicht.

Aber jetzt lass ich alle mal ein bisschen weiterweinen.
Weint für alle Kriegsopfer, Hungerkinder, Waisen und Unterdrückten in der 3. Welt mit.
Vielleicht sollte man ein Engagement da investieren.

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