Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
26 09.07

Transrapid vs. Stuttgart 21

Von circulus
Leben, Politik, Stuttgart 21 . 18:10 Uhr

Grandios! Heute schreibt Andreas Geldner auf der Titelseite der STZ einen Kommentar zu den Bayern und ihrem Transrapid. Beachtlich, wie nüchtern und distanziert ein Stuttgarter Journalist über ein Projekt in einem anderen Bundesland urteilen kann. Ich habe mir erlaubt, den Text zu kopieren und im wesentlichen nur ein paar Namen und Bezeichnungen auf das Stuttgart-21-Projekt umzuschreiben … Na, wie liest sich das?

Baden-Württemberg und Stuttgart 21
Luftschloss in Stuttgart

Wie stopft man eine Finanzierungslücke? Die Baden-Württemberger machen es vor: Man kalkuliere mit viel zu niedrig angesetzten Baukosten, die schon vor dem ersten Spatenstich Makulatur sind. Zusätzlich greife man anderen in die Tasche, auch wenn diese sich ausdrücklich diese Zudringlichkeit verbeten haben. Die Baden-Württemberger erwarten, dass die EU XXX Millionen für Stuttgart 21 zuschießt, obwohl Brüssel bezweifelt hat, ob das Projekt die europäischen Förderkriterien erfülle. XYZ Millionen verteilen die innovationsfreundlichen Politiker der baden-württembergischen Regierung aus der Kasse der Stuttgarter Flughafengesellschaft, obwohl die Stadt nach ihrer Rechtsauffassung dort eine Sperrminorität besitzt und mit allen Mitteln gegen das von ihr und den Umlandgemeinden ungeliebte Projekt kämpfen will. Selbst der Bundesfinanzminister wünscht da seinem baden-württembergischen Kollegen nur süffisant “viel Glück”. Einen Spatenstich im kommenden Jahr kann man so vielleicht noch organisieren - wer am Ende die Zeche zahlt, weiß niemand.

Warum der vollmundig gefeierte “Durchbruch”? Es gibt nur einen plausiblen Grund: In wenigen Tagen wird Landesvater Oettinger verabschiedet (schön wärs), der über Jahre hinweg das sogenannte Leuchtturmprojekt vorangetrieben hat. Baden-Württemberg will vollendete Tatsachen schaffen. Es geht um ein Symbol und nicht um die Frage, ob die Stadt Stuttgart genau diesen Bahnhof zu einem derart hohen Preis braucht. Die Schnellfahrtrasse wird nur wenige Arbeitsplätze schaffen und keine Verkehrsbedürfnisse erfüllen, die nicht mit konventioneller Technik günstiger und besser zu bedienen wären. Der Bahnhof ist im Stuttgarter Verkehrssystem ein Solitär - das Umsteigen mit schweren Koffern ist inklusive. Als Denkmal wäre ein Oettinger aus Bronze auf dem Marienplatz billiger.

Dieses Urteil hat nichts mit Technikfeindlichkeit zu tun, sondern mit ökonomischer Vernunft (hört hört). Die Bundesbahn hat sich nur dank milliardenschweren staatlichen Subventionen über die Jahre hinweggeschleppt. ( … es folgt Text, der nur den Transrapid betrifft)

(…) An der Gesamtbilanz ändert das nichts. Doch kaum hat man das Geld für 20 Kilometer Tunnelbahn zusammengekratzt, fabuliert der baden-württembergische Ministerpräsident Oettinger (CDU) schon von einer Achse Paris-Bratislava. Wer Visionen hat, sollte zum Arzt gehen, hat Helmut Schmidt einmal gesagt.

Rational ist auch das baden-württembergische Projekt bereits lange nicht mehr zu verstehen. Vor allem in Baden-Württemberg haben führende Politiker zu viel politisches Kapital in Stuttgart 21 investiert, als dass sie für Zweifel zugänglich wären. Oettinger und Schuster haben nichts unversucht gelassen, um Sachzwänge zu schaffen. Entweder Stuttgart 21 oder gar nichts, heißt die absurde Alternative, vor der die Stadt Stuttgart beim Bahnverkehr steht. Es gibt nur ein Fazit: die Art und Weise, wie in Stuttgart Steuergelder vergraben werden, ist skandalös.

Kommentieren . Trackback-URL

11 Kommentare zu Transrapid vs. Stuttgart 21

#1 oxymo . 26.09.07 . 18:51 Uhr

Und was willst Du uns damit sagen, außer dass man durch Ändern wichtiger Stellen die Aussage eines Textes zunichte machen kann?

#2 Simon . 26.09.07 . 21:24 Uhr

“Parallelen waren nicht beabsichtigt und sind rein zufälliger Natur.”

#3 b1g . 26.09.07 . 21:37 Uhr

Nicht besonders.

Man sollte doch beachten, dass das Wesen von Stuttgart 21 ist, die gesamte Bahninfrastruktur in und um Stuttgart zu ändern, zu modernisieren. z.B. Nadelöhr Strecke Geislingen zu entlasten. Über Details darf ja gestritten werden, aber..

Das Wesen vom Transrapid ist unbedingt eine Magnetschebebahnstrecke zu errichten. Es ist ausschließlich eine Verbindung zw. Innenstadt und Flughafen. Als Konkurrenz zur S-Bahn.

#4 Der MfG . 26.09.07 . 23:17 Uhr

Ja stimmt. Bayern und Baden-Württemberg … diese zwei Witzländer - die erreichen auch echt überhaupt nix. Der Bevölkerung geht es dreckig. Absolut keine Arbeitsplätze und die Preise sind so niedrig, da sich kein Mensch mehr was leisten kann. Unsere Schüler sind die dümmsten in Deutschland und es gibt keine Innovation hier. Auch ist unsere Stadt verwahrlost und dreckig - schlimmer geht nimmer.
Oh man - hier versteht keiner was von Zukunft. Ich frag mich blos warum hier noch so viele da sind …. ganz zu schweigen von der extremen Kriminalität…
Moment mal … so schlecht sieht es ja gar nicht aus
… und sind wir hier nicht irgendwie die Spitze von Deutschland …
Aber ist ja auch alles Quatsch was die “Großkopferden” da machen…
Wie viele von euch Kritikern sind den wirklich Politisch aktiv?
Jetzt abgesehen von Demos….
Seid ihr History Maker? oder History Meckerer?
Ja ich glaube im Meckern und sich gegenseitig in den Napf spucken sind wir auch spitze… in Deutschland.
geht das Niveau auch mal über das maß von Stammtischgelaber aus dem Ruhrpott raus? Schaut hier auch einer mal über den Tellerrand?
Wir meckern hier echt auf dem höchsten Niveau…
Wir leben in einem der reichsten und Besten Ecken der Welt - ist euch das eigentlich bewusst?
Aber stimmt, die Politiker haben ja nichts drauf.
Natürlich machen die auch mal Fehler, sind ja Menschen. Aber ist des denn alles Scheiße und unmachbar, wenn mal ein teures Projekt angepackt wird. Gut dass die ganzen Kritiker keine Fehler machen.
Was aber wenn es tatsächlich funktioniert???
Hätte der Fernsehturm nicht auch ein paar Meter kleiner sein können … immer solche Statuen.
Wo sind denn jetzt die Kritiker vom neuen Museum …. jetzt wo es da ist. Da führt man als erstes die Verwandten hin und zeigt was Stuttgart tolles zu bieten hat … und so ein tolles Restaurant da oben drin. Aber davor waren es die gleichen Leute die dran rumkritisiert haben, dass der Schuster sich da ein Denkmal baut.
Die Kritiker verstummen auch zur Messe. In ein paar Jahren wird es neue Messen geben, die Geld und Ansehen und Innovation nach Stuttgart bringen und man wird sich wieder auf die Schultern klopfen und sagen: “Gut, dass wir die Messe gebaut haben … und wie schön die doch ist … und eigentlich hätte sie doppelt so groß sein sollen”
Hätte am Max-Eyth-See nicht auch eine Holzbrücke rübergereicht - so eine Verschwendung so weit vom Schuss eine Hängebrücke … das “Golden Gatele” … das wär auch billiger gegangen.
und so ein blöder Turm auf dem Killesberg
Aber sind es nicht diese Wahrzeichen von Stuttgart - aber klar, da gab es keine Kritiker - die waren auch nicht teuer oder unnötig.
Mensch wacht mal auf!!!!

#5 Tyler Durden . 26.09.07 . 23:58 Uhr

Auch wenn der Text von dem Grüßle unglaublich viele Rehctshcriebfelher enthält, so muss ich ihm ein bisschen zustimmen, so schlecht scheints hier im allgemeinen ja nicht zu laufen.
Und die Transrapid Sache find ich gut, wenn der Huber dann in der Münchner Runde erzählt, man hätte ja an dem Transrapid-Unglück gesehen, dass diese Technik wohl nicht ausgereift ist, könnt ich kotzen, der Mann disqualifiziert sich selber.
Aber kommen wir mal von den Bayerchen weg und mehr zu Blumentopf aus dem hässlichen Berlin, dem Gegenstück zu den Machern von MFG, die sagten nämlich einmal:
Das Leben ist wie ne Rolltreppe in falscher Richtung zu nehmen, man muss weiterkommen, weil man sich sonst nur rückwärts bewegt…
In diesem Sinne finde ich, Stuttgart 21 gar nicht so schlecht, auch wenn Stuttgart dann pleite sein sollte und ich als junger Mensch das dann zu spüren bekomme…
Komisch, es scheint mir, als würden vorallem ältere Menschen gegen Stuttgart 21 sein, die kriegen den anscheinend vorherstehenden Untergang eh nicht mehr mit.
Aber dieser seltsame Generationenkonflikt ist wohl wieder ein anderes Thema….

#6 circulus . 27.09.07 . 00:11 Uhr

@OXYMO: ICH wollte damit nichts sagen, ich ließ den Kommentator der STZ sprechen. Und ich fragte “Wie liest sich das?”. Aber ich finde nicht, dass es die Aussage des Textes zunichte gemacht hat.

@B1G: Ja genau. Die an sich gute Bahninfrastruktur in und um Stuttgart wird grundlegend verändert - und zwar nicht zugunsten der Stuttgarter, sondern gegen den Nahverkehr und damit gegen die Menschen der Region.

@DER MFG:

geht das Niveau auch mal über das maß von Stammtischgelaber aus dem Ruhrpott raus?

Ich weiß nicht, an welchem Stammtisch Sie so sitzen - jedenfalls scheint der Alkoholkonsum zu einer erhöhten Quote von Rechtschreibfehlern zu führen.

Anders ist auch nicht zu erklären, wie Sie effiziente architektonische Konzepte, die z.T. (wie der Killesbergturm) auf Privat-Initiative entstanden sind, in einen Topf werfen mit hirnrissigen, unökologischen Planungen wie Transrapid und Schnellfahrtrassen (die Steuergelder verschleudern).

Mensch - schlaf weiter!!!!

#7 Der MfG . 27.09.07 . 00:25 Uhr

Ich weiß nicht, an welchem Stammtisch Sie so sitzen - jedenfalls scheint der Alkoholkonsum zu einer erhöhten Quote von Rechtschreibfehlern zu führen.

ich bekomme Rechtschreibfehler auch ohne Alkohol hin - und nen Stammtisch brauche ich nicht … aber verdammt nochmal, was hat mein Schreibvermögen mit dem Thema Stuttgart 21 zu tun - sie scheinen ja so helle zu sein, dass sie alles verstanden haben was ich geschrieben habe.

Na gut - den Killesbergturm … das war schlecht bis gar nicht recherchiert - den nehm ich zurück - ja stimmt - mit dem Killesberturm - da ist ja die ganze Aussage von mir hinfällig.

Aber klar - man findet immer was zum Kritisieren - aber das habe ich hier erwartet, denn wie ich auch rwähnt habe sind wir Meckerweltmeister. Anscheinend muss der Rest meiner Aussage wohl so stimmen wenn sie sich schon auf so Kleinigkeiten und nebensächlichkeiten wie meine Rechtschreibprüfung wie ein Geier stürzen: “Ah schau mal so ein Trottel der sich zu Wort meldet, kann nicht mal richtig deutsch schreiben - deswegen ist der doof und was er sagt auch. Und dass er besoffen Kommentare schreibt unterstellen wir ihm auch noch gleich!” Oder habe ich das jetzt falsch interpretiert?

Und wie gesagt, den Killesbergturm, dass ich den mit dem Bahnhof verglichen habe … das tut mir leid

#8 circulus . 27.09.07 . 01:07 Uhr

Oha - Herr MFG hat die Promille abgebaut und den Text korrigiert - bravo. Also nehm ich das zurück. Aber nur das mit den Rechtschreibfehlern …

Es stimmt schon: fast egal welches Projekt neu geplant wird, es gibt garantiert Gegner. Richtig schlimm wirds dann, wenn sich die Fronten verhärten und nur noch gegeneinander gearbeitet wird, statt miteinander. Das Zauberwort sollte lauten: “Bedarfsorientierung”!

Für die Messe fasse ich mal so zusammen: Ich finds toll, dass der Killesberg frei wird und die Innenstadt vom Messeverkehr entlastet wird. Die Neue Messe hat einen Spitzen-Standort. Was ich jedoch unsinnig finde ist, dass mit Steuergeldern im eigenen Land Konkurrenz entsteht. Falls Stuttgart ausgebucht sein sollte, geht es zulasten von Friedrichshafen und Karlsruhe. Ich schätze, dass die Messe subventioniert bleiben wird und real keine schwarzen Zahlen schreiben kann.

Für Stuttgart 21 spricht aber leider so gut wie gar nichts - die Bedarfsorientierung ist nicht gegeben. Und es läßt sich eben nicht isoliert auf die Region Stuttgart betrachten, sondern es steht in bundesweiten Zusammenhängen wie Bahnprivatierung, Streckenstilllegung, Fokussierung auf Schnellverkehr, Vernachlässigung Nahverkehr. Das ist im Prinzip grundgesetzwidrig. Was einige Politiker neuerdings erkennen und zugeben. Die Bahn gehört dem Volk - oder wurde von ihm finanziert - wie man es nun sehen mag. Die jüngsten Zahlen sprechen von einem Gesamtwert der Bahn von min. 100 Milliarden Euro, der Börsengang soll rund 5 Milliarden bringen. Eine Verschleuderung von Volkseigentum im Verhältnis 20:1. Was soll das?!?

Gestern erst sendete das ZDF in Frontal 21 einen Bericht über die Machenschaften Mehdorns. Und einen Beitrag über die Preisexplosion bei öffentlichen Bauten. Solche Projekte wie S21 werden im Vorfeld schöngerechnet um politisch durchgesetzt werden zu können.

Jetzt in das Horn zu stossen, uns ginge es doch bestens, wir sind Top, die Besten, etc., das finde ich schon ziemlich platt. Die Bahn wirbt mit dem Slogan “Zukunft bewegen”. Die Messe plakatiert “Hi Tech High Stuttgart”. Wir präsentieren uns als Technologieführer und Wissensvorreiter, in Schwaben als Tüftler und Denker. Doch dabei zehren wir vom Kapital vergangener Generationen. Wir haben einen eklatanten Fachkräftemangel und sind eben nicht Spitzenreiter im Bereich Bildung.

Ach - es führt echt zu weit, hier jetzt so auszuholen. Nur soviel: Wir werden in den kommenden 20 Jahren ganz andere Probleme zu lösen haben, als den Bahnschnellverkehr durch Europa. Klimawandel, Nahrungsknappheit, Ressourcenmangel. Das sind globale Probleme? Das geht uns nix an in Stuttgart? Mag ja sein, dass wir hier noch einigermaßen glimpflich davon kommen. Aber warum gehen nicht von hier, von den Besten und Reichsten, von den Tüftlern und Denkern, die Konzepte aus, die dem Planeten helfen zu regenerieren? Das ist der Fortschritt, den ich mir wünsche!

#9 SunshineMike . 01.04.08 . 20:16 Uhr

Ich wohne und arbeite in Stuttgart (bei der Bahn im Stellwerk S-Hbf) und kann nur sagen dass eine Stadt Inovationen braucht - besonders Stuttgart. Mal ganz von den Arbeitsplätzen abgesehen, die über die Bauzeit von ca. 10 Jahren entstehen bzw. bestehen bleiben. Meine Kollegen und ich sind FÜR Stuttgart 21. Ganz einfach weil wir für die Zukunft sind. Unsere und noch mehr andere Arbeitsplätze so gesichert werden.
Irgendwann hat Stuttgart den modernsten Bahnhof der Welt - wenn auch nur für n paar Jahre - und viele Menschen aus der ganzen Welt sehen ihn sich an. Viele Besucher. Auch wirtschaftlich gesehen zieht das natürlich Unternehmen an. Das ganze wird sich auch bis tief in die Region hinein bemerkbar machen. Der Nahverkehr wird ausgebaut bzw. fliesst endlich auf eigenen Gleisen - nicht wie von den Gegnern behauptet - abgebaut. Das Nadelöhr S-Hbf wird entzerrt und angebunden an die Magistrale Paris - Wien - Budapest. Sonst fliesst der Fernverkehr irgendwann an der Stadt vorbei! Siehe Kassel-Wilhelmshöhe.
Alles hat auch 2 Seiten, so auch S21. Über die Dauer der Bauarbeiten - wir sind ja im Stellwerk sowie als Anwohner am stärksten betroffen - werden wir alle die 3- und 4-fache Arbeit haben. Es wird hart aber WIR sind hautnah dabei!
Lärm und Behinderungen werden wir sehr intensiv spüren. Trotzdem sind wir für S21, weil der neue Bahnhof irgendwann auch für uns von nutzen sein wird. Wenn ich mir ausmale, die neuen Cafes und “Ruhezonen zwischen den riesigen “Glasaugen”.
Viel wird sich verändern im Alltag. In die neuen Stadtgebiete werden viele Menschen wohnen und arbeiten können. Leben wird einziehen und entstehen. Die Innenstadt - ist ja in Stuttgart relativ klein zu anderen vergleichbaren Städten - wird vergrössert und wir können gespannt sein, was hier alles entsteht.
Auch der Strassenverkehr hat ja sehr viel von S21. Endlich werden viele marode Strassen saniert und der Verkehr viel besser geordnet. Ist ja heute ne Katastrophe um den Bahnhof. Alles verbaut und marode. Mal zugegeben, der Stuttgarter Bahnhof ist eigentlich ja nicht als schön zu bezeichnen. Alles dunkel und sehr viel Raum ungenutzt. Einfach nicht mehr zeitgemäss das Ganze.
Wir freuen uns auf den neuen Bahnhof, die frei werdenden Plätze, die neuen Geschäfte, das neue Ambiente. Alles können auch WIR irgendwann “in Beschlag” nehmen und in 15 Jahren sind alle froh - naja, die meisten - dass wir den modernsten Bahnhof haben. Heute ist ja in unmittelbarer Umgebung des Hauptbahnhofs wirklich nicht viel los, wenn man an Cáfes, Kneipen und Lokalitäten denkt - Abends alles wie ausgestorben.
Endlich werden viele neue Wohnungen entstehen. In Stuttgart ja Mangelware. Warum FÜR Stuttgart 21: Weil wir in die Zukunft schauen und nicht in die Vergangenheit!
Stuttgart hat den ersten Fernsehturm der Welt bekommen. Würde er HEUTE in Planung sein, würde er höchst wahrscheinlich nicht gebaut werden, weil zu viel Kritik und Ablehnung - vor allem in der Bevölkerung - herrschen würde.
Vor allem, der Turm direkt im Wald…
Heute immer noch der “höchste der Welt” in einer Stadt, wenn man den Höhenunterschied zwischen dem Rathaus und der Aussichtsplattform berechnet - ganze ca. 610 Meter!!!
Was was das für ein Aufstand um die neue Messe…
Und heute… fast ausgebucht und in naher Zukunft haben sich die Kosten amortisiert.
Der Potzdammer Platz in Berlin war eine viel gigantischere Baustelle und heute sind alle Stolz drauf.
Wir Baden-Württemberger sollten uns endlich auch mal was gönnen und nicht immer gleich Angst haben bzw. ablehnend gegen Veränderungen sein, nur weil es hier um Milliarden Beträge geht. Alles hat 2 Seiten, aber die Zukunft hat nur eine… den Fortschritt.
Wirklicher Fortschritt hat natürich seinen Preis. Hier sind die Milliarden aber wirklich gut angelegt, da die “Folgewirkungen” nur positiv für unsere Stadt und die Region sein können. Liegt ja in der Natur der Sache.
Die halbe Welt wird uns um dieses Bauprojekt beneiden!
…und wir sind mitten drin!
Wir brauchen den neuen Bahnhof und die Neugliederung der Innenstadt und des Strassennetzes, weil wir nur so die Zukunft der Stadt und der Region sichern können.
Seien wir nicht immer so pessimistisch hier im Süden. Wir haben die einmalige Chance, hier eine moderne Stadt zu gestalten…

#10 planb . 04.04.08 . 16:33 Uhr

Sog a mol, bischd du vom Schuschder zahlt odr von dr Promoschionfirma?

#11 Wegschaffel . 04.04.08 . 17:14 Uhr

Alles hat 2 Seiten, aber die Zukunft hat nur eine… den Fortschritt.

Mein lieber Herr Gesangverein, mit diesem Spruch haben Sie sich den Anspruch aufs Podest im Best Of Worst Werber-Sprüchle Contest ehrlich verdient. Farzt das aus Ihrem futurekrachledernen Synapsenstellwerk einfach so raus, oder haben Sie sich da irgendwie speziell weitergebildet?

Made by 6B