Von K und S
Vermischtes, Essen und Trinken . 08:40 Uhr
Wer´s gerne etwas leckeres im Teller hat, sollte an den Thymians nicht vorbei gehen, die gerade in der Stadt angeboten werden. Den genauen Name des köstlichen Krauts habe ich leider vergessen, Zitronenthymian vielleicht? Unserer steht jedenfalls vor dem Küchenfenster und erträgt die allabendliche Abschneiderei gelassen: er treibt einfach neue Zweige mit den wohlschmeckend-feinen Blättchen. Unbedingt mitnehmen und genießen.

#1 Frau Brezel . 22.04.06 . 14:22 Uhr
Das Kraut leistet auch als Droge und für das Mischen von Liebestränken gute Dienste. Angebracht ist deshalb Fingerspitzengefühl beim Dosieren… Oder stehen Ihnen etwa alle Sinne nach Frühlingsgefühlen? (Die sind, glaube ich, auch gesund.) Also bitte nicht wundern, wenn nach dem Abendessen dann der Gaul mit Ihnen durchgeht…
#2 K und S . 23.04.06 . 18:37 Uhr
Liebe Frau Brezel! Gleichwohl verschiedensten Substanzen positive Folgen auf den Liebestrieb nachgesagt werden, vertrete ich persönlich die Meinung, dass weniger sagenumwobene Zutaten und mehr die liebevolle Zubereitung des Gerichtes über die aphrodisische Wirkung entscheidet. Thymian, so Jean-Maries Pelt in seinem wunderschönen Buch “die Geheimnisse der Heilpflanzen” sei vor all den Jahren zur Linderung von Schmerzen eingesetzt worden: Sonnenkönig Ludwig XIV. hätte es zur Behandlung seiner Zahnschmerzen verwendet. In Elfrunde Wendelberg´s “Heilpflanzen Erkennen, sammeln, anwenden” wird in der Heilanzeige die Wirkung von Thymian als “fäulniswidrig” bezeichnet, “fibersenkend”, “beruhigend”, “geruchsmindernd” und “kramfpstillend”. Ein Multitalent sozusagen, das bestimmt moch über andere, bislang unbekannte Talente verfügt.