Von Wegschaffel
Leben . 11:06 Uhr

Wein. Berg. Blau.
Damit das hier nicht gar so vergeistigt daherkommt, basteln wir uns noch ein bodenständiges Rätsel dazu: Wer weiß wo dieser Querschnitt durch den Stuttgarter Kosmos entstand, bekommt eine Flasche des dort gedeihenden Weins.
#1 georgia . 09.01.06 . 11:54 Uhr
also wenn ich mir das so überlege - es könnt überall und nirgenwo in stuttgart sein. ein wohlunterrichteter weinzahn mag wohl sagen das läge am rotenberg. ich dagegen bin doch sehr für eine remstäler weingarten - oder doch nicht ? hauptsache es sieht im herbst etwas grüner oder blauer aus. möge der sommer uns viel sonne und der herbst uns einen guten tropfen bringen. in diesem sinne - auf ein gute jahr 2006
#2 liamara . 09.01.06 . 13:29 Uhr
Ich kenn eh nix anderes als die Weinberge in Untertürkheim, und überhaupt trink ich keinen Wein.
#3 Herr S . 09.01.06 . 15:22 Uhr
Ich tippe auf Uhlbach. Einen Kasten Bier würde ich im Gewinnfall allerdings vorziehen.
#4 Wegschaffel . 09.01.06 . 16:20 Uhr
Tja liebe Ratefüchse und -füchsinnen. Das war noch nicht spitze. Ist aber auch ziemlich schwer, zugegeben. Der Himmel gestern war ja über ganz Stuttgart blau. Und Wein (oder was die Locals dafür ausgeben) wächst hier ja auf jeder zweiten Fensterbank.
Hilfestellung: Drei der vier Tipps liegen nur haarscharf daneben.
#5 Herr S . 09.01.06 . 16:33 Uhr
Wangen? Obertürkheim?
#6 MNP . 09.01.06 . 16:36 Uhr
… neulich habe ich einen journalistischen Beitrag zum Thema Wein gelesen, in dem behauptet wurde, dass wir deutschen den ausländischen Wein mit Sommer, Sonne und Urlaub in Verbindung bringen, den heimischen Wein aber mit feuchten und dunklen Kellern. Daher kämen auch die anhaltenden Image Probleme der deutschen Weine und Winzer. Auch wenn das Bild versucht, das Gegenteil zu vermitteln, ganz von der Hand zu weisen ist die Argumentation nicht. Interessant wäre, wie die heimischen Weine und Winzer so in der Öffentlichkeit und beim Touristen ankommen und was für ein frisches, junges, fruchtiges, leichtes und innovatives Bild der Weine und Winzer der Region denn getan wird… Meiner Meinung nach sind immernoch viel zu viele Probierkeller eben solche. Keller - muffig, dunkel und feucht. Da sind uns andere, wie Österreich, Californien, Australien mit ihrer Weinpräsentation um Längen vorraus. Da werden helle, freundliche und frische Verkaufs- und Präsentationsräume erstellt und darüber die Quallitäten des Weines vermittelt. So nun zum Schluss mein TIP: Luginsland, Kappelberg-Südseite
#7 georgia . 09.01.06 . 20:18 Uhr
Liebe(r) MNP
bei der Präsentation der regionalen Winzer stimme ich nur bedingt zu. Gerade die jüngeren Weingärtner in der Region legen inzwischen sehr viel mehr Wert auf Präsentation und Öffentlichkeitsabeit. Man darf dennoch nicht vergessen, die regionalen Weingärtner vorwiegend für den regionalen Markt produzieren - was auch mit ihrer Größe zu tun hat. Es macht nun mal einen Unterscheid ob man ein paar Hektar oder ein paar Tausend Hektar bewirtschaftet. Die Masse und der daraus resultierende höhere Umsatz erlauben einfach andere Präsentationen. Wenn ich ehrlich bin - ich find’ es nicht schad - denn eine super stylische Präsentation macht noch keinen guten Tropfen.
Davon mal ganz davon abgesehen, finde ich die Barique-Manie ziemlich bescheiden. Für mich muss ein schwäbischer Wein wie ein Württemberger und nicht wie ein Franzose schmecken. Damit mag ich durchaus nicht unbedingt Trend-Konform sein.
Mein Tipp: Mönchberg
#8 swa . 10.01.06 . 09:15 Uhr
Frage zu Stuttgarter “Tryptychon”:
Ein Tryptychon besteht doch aus drei Teilen (siehe z.B. ein Altar in der Herrenberger Stiftskirche) ! Habe ich da etwas falsch verstanden - oder bloß keine Fantasie ?
#9 Wegschaffel . 10.01.06 . 09:50 Uhr
@ SWA:
1. Wein
2. Berg (unterm Wein)
3. Blau (überm Wein)
#10 Wegschaffel . 10.01.06 . 10:26 Uhr
Tä Tä Tä Tääää
Gewonnen hat der biertrinkende Herr S. mit seinem Tipp Obertürkheim. Ganz genau handelt es sich um die Asang-Steige Richtung ES-Rüdern. Wer sich dem Stuttgarter Wein mit Wanderschuhen an den Füßen nähern will, kann hier weiterlesen.
#11 Herr S . 10.01.06 . 10:51 Uhr
Sie sehen mich überwältigt: Noch nie im Leben habe ich etwas gewonnen, ganz, ganz toll! Als Ausdruck meiner überbordenden Freude möchte ich auch nicht mehr länger auf den Kasten Bier bestehen, sondern täte jetzt doch den Wein nehmen. Das Jahr ist gerettet!
#12 liamara . 10.01.06 . 10:59 Uhr
*tusch* :)
#13 Wegschaffel . 10.01.06 . 11:25 Uhr
Ja gut ähh … Jetzt gilt es für mich rauszufinden, wo das Asanger Tröpfchen feil geboten wird. Und dann steht da die Frage der Übergabe an… Lässt sich Wein digitalisieren, komprimieren, ver- und wieder entschlüsseln? Und: Brauche ich dazu die Telekom?
#14 Herr S . 10.01.06 . 11:56 Uhr
Ich würde eine analoge und unkomprimierte Traditionsfassung bevorzugen. Die Übergabe könnte konspirativ erfolgen, gerne auch maskiert. Meine E-Mail-Adresse lässt sich ja dem Kommentarduplikat entnehmen.
#15 liamara . 10.01.06 . 12:00 Uhr
Oh Gott, wenn demnächst das maskierte Wunder durch Stuttgart schleicht, da wollen wir alle dabei sein ;)
#16 Herr S . 10.01.06 . 12:54 Uhr
Bald ist doch Fasnacht, da wird die ganze Stadt voller maskierter Wunder sein …
#17 Liamara . 10.01.06 . 13:28 Uhr
Ja, ich bezweifle allerdings, dass diese maskierten Wunder in Wirklichkeit aussehen wie Beagle. Aber vermutlich verstehen Sie, Herr S., diese Andeutungen nicht; Sie kennen ja nicht einmal Wurst-Paule.
#18 Herr S . 10.01.06 . 13:33 Uhr
In der Tat sprechen Sie in Rätseln, liebe Liamara. Aber reiten Sie nur herum auf meiner mangelnden Kenntnis von Wurst-Paule, ich halte das aus.
#19 liamara . 10.01.06 . 14:02 Uhr
Exklusiv für Herrn S.:
Das maskierte Wunder
auch bekannt als “Das Wunder mit der Maske”.
Und so sieht einer aus, der das Wort Wurst im Namen führt:
http://www.gilde-der-marktschreier....
#20 liamara . 10.01.06 . 14:02 Uhr
Uäh, sorry wegen der endlosen URL… *schäm*
#21 Herr S . 10.01.06 . 14:08 Uhr
Sehr beeindruckend. Beides. Vielen Dank, man lernt eben nie aus.
#22 liamara . 10.01.06 . 14:45 Uhr
Ah, und danke an den Webmaster für du-weißt-schon-was :)
#23 Wegschaffel . 10.01.06 . 14:48 Uhr
Am Anfang (dieses Beitrags) stand die unschuldige, unbekannte, anrührende Schönheit der Natur. Allzuschnell befleckt durch ein profanes Rätsel. Gefolgt von unwürdigem Geschacher um Wein oder Bier. Und abwärts, abwärts rauscht die Themenspirale. Jetzt sind wir schon bei Plastikhunden und Ekelfleischanpreisern. Wo soll das enden? Das hab ich nicht gewollt!
#24 liamara . 10.01.06 . 14:55 Uhr
Jaja, das sagen sie hinterher immer.
#25 Henning . 10.01.06 . 16:29 Uhr
Das musste ja so kommen, wenn ein Biertrinker ein Weinrätsel löst. ;-)