Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
03 09.08

Rückständigkeit hat einen Namen:

Von kavaliersschmerz
Vermischtes, Leben, VVS . 18:59 Uhr

VVS.
Was mir innerhalb einer Woche mit diesem Verein passiert ist, geht, wie man so schön sagt, auf keine Kuhhaut.
Vielleicht handelt es sich um statistische Ausreiser. Vielleicht bin ich auch cholerisch veranlagt. Vielleicht war Saddam auch ein gutmütiger alter Opa. Wenn man bedenkt, dass ich nur für den Zeitraum von einer Woche mit dem ÖPNV unterwegs war und das dem Geschehenen gegenüberstellt, dann kann ich in Sachen Wahrscheinlichkeit auch davon ausgehen, dass ich demnächst Zeuge eines Kometeneinschlags in die Killesberg-Bimmelbahn werde.

Die Nummer mit der Kurzstrecke:
Ich steige mit einem Kurzstreckenticket ausgestattet an der Ruhbank in die U7. Zwischen Bopser und Dobelstraße (mein Ziel der Fahrt) beginnt die Fahrkartenkontrolle, ich bereite mich durch den Gang zur Tür auf das Aussteigen vor. Einer der Herren stellt sich mir in den Weg, möchte meinen Fahrausweis sehen. Ich halte ihm mein Ticket hin und er entgegnet “Moment mal, das sind aber 4 Stationen.” Dabei glotzt er auf den Stationenplan an der Decke und zählt meine Einstiegshaltestelle Ruhbank mit. Klar, wenn man so zählt, kommt 4 raus. Wenn man so zählt, darf man aber auf mit der “Kurzstrecke” 4 Stationen fahren. Hat er dann auch eingesehen. Hätte aber schneller gehen können. Und mit anderen Gesten garniert.

Kontrolleure an sich:
Die einen sind ordentlich gekleidet und meist auch freundlich und - maßgebliches Hervorhebungsmerkmal - zu eigenständigem Nachdenken und Ermessen befähigt. Dass aber auch welche in zivil unterwegs sind und sein müssen ist klar. Als ich zum ersten Mal welche von jenen gesehen habe, dachte ich: “So kann man sich irren. Es gibt sie sogar noch in “schäbiger” als in Berlin.” Bzgl. des Erscheinungsbildes eines zivilen Kontrolleurs kann man sicher unterschiedlicher Meinung sein - aber in Sachen Umgangsformen sollte man schon eine gewisse Etikette als Standardanspruch anmelden dürfen.
Am liebsten ist mir ja die blonde Schnepfe, die ja - gääääääääääähn - “auch nur Ihren Job macht.” Is’ klar Schätzchen, aber nicht nur ob, sondern auch wie man den Job macht, spielt bzgl. der Servicegarantie ab einem Euro eine Rolle. Erscheinungsbild ohne Ansteckungsängste und ein angemessener Ton im Sinne der Unschuldsvermutung?

Die Nummer mit meiner ersten großen Ausfahrt:
Ich wollte doch nur in ein Kaff namens Remseck fahren, mal das Auto stehen lassen, um die Stadt und das Umland nicht unnötig zuzugasen. Während der Fahrt noch was an Papierkram erledigen. Der Bus (70) zur U-Bahn kommt gar nicht, glücklicherweise aber eine anderer (65), den ich für meine Zwecke (Fahrt zum Hauptbahnhof, der für U-Bahnen ja Arnulf-Klett-Platz heißt) auch nutzen kann. Da komme ich ja gerade nochmal rechtzeitig zu meinem Umsteigebahnhof (Schemppstraße). Komisch nur, dass bei einer planmäßigen 10min-Taktung das superintelligente digitale Abfahrtszeiten-Verschätzungssystem eine Wartezeit von 23min anzeigt. Aber alles halb so wild, der Zug kommt doch in ein paar Minuten, wenngleich fernab der Fahrplanzeit. Damit schaffe ich es dann zum Hauptbahnhof, um in meinen Zug nach LB zu steigen. Der fährt leider 6min zu spät ab, sodass ich genau zur Abfahrtszeit meines Busses in LB ankomme. Von weitem sehe ich ihn noch stehen und renne auf der Straße auf den Bus zu. Dieser wiederum fährt los und hätte mich wahrscheinlich trotz meines Fuchtelns umgefahren, wenn ich nicht noch rechtzeitig zur Seite gegangen wäre. Ich habe natürlich Verständnis für den lieben Busfahrer, denn er muss ja schließlich seinen Fahrplan einhalten, dass er abends noch pünktlich in seinen “Grundkurs Ironie” an der VHS LB kommt.
Die lieben Herrschaften von der Bahn helfen mir sicher weiter, wie ich pünktlich zu meinem Termin komme. Leider ist das Reisezentrum schon zu. Die gesuchten Informationen könnte ich aber aus einem Kaffeesatz lesen, denn der Kiosk gegenüber hat noch geöffnet. Im selben Augenblick war ich aber auch gelichfalls stolz auf mich, dass ich die ‘19449′ im Hinterkopf hatte, die Nummer aus guten alten ÖPNV-Tagen unserer Bundeshauptstadt. “Da klebe ich statt ‘030′ die ‘0711′” davor und das funktioniert. “Unglaublich, es funktioniert!” Aber die haben leider auch Feierabend. Dann muss ich wohl wieder ne halbe Stunde warten, bis der Bus fährt. Der kam dann auch, mit voller Servicegarantie - und 2h Gesamtfahrtzeit statt 1h.

Die Nummer mit dem Personalausweis - mal generell:
Ich weiß bis heute noch nicht, ob der ÖPNV in Stuttgart eine staatliche Behörde ist oder gar nachrichtendienstliche Aufgaben wahrnimmt. Man darf das sicher verneinen. Ich verstehe aber nicht, warum man seitens des Beföderungsunternehmens meinen Personalausweis einscannen muss, wenn ich mir ein Monatsticket holen möchte. Wegen des Bildes? Nur wegen des Bildes? Was bleibt da denn alles gespeichert? Was geht die übehraupt an, wie alt ich bin, wo ich geboren wurde etc.? Und das ganze, bevor man beim Schwarzfahren erwischt wurde?
Eine Antwort ist sicherlich: Weil man es mitmacht.

Die Nummer mit den Fahrplänen an sich:
Manchmal sind die Dinge so einfach - wenn man sie einfach gestaltet. Das ist nicht nur, aber vor allem auch dann wünschenswert, wenn sich Touristen oder Gelegenheits-ÖPNV’ler in die salzige SSB-Suppe stürzen wollen. Da muss man auch gar nicht mit “Berlin ABC” versus “Stuttgart Zone 1 2 3 4 5 6″ kommen. Dafür gibt es ja sicher Gründe und literarische Standardwerke. Was ist aber so schwer daran, auf einem Busfahrplan zu vermerken, an welchen Haltestellen ich ggf. in welche anderen Linien umsteigen kann? Das gibt es in anderen Städten. Ist das kleinlich? Macht sich eigentlich irgendjemand von diesem Verein Gedanken über solche Dinge? Ich habe mal was von einem kontinuierlichen Verbesserungsprozess gelernt.

Die Nummer mit dem Online-Fahrplan:
Ich weiß nicht, wie es Euch geht, falls Ihr Eure Verbindungen im Internet sucht. Mir fällt nur auf, dass der tolle Algorithmus nur selten auf Anhieb die wahrscheinlichste Start- und Zieladresse zur Grundlage seiner Ermittlungen nimmt. Ein jeder will ja nicht einfach in einen Ort fahren, sondern dort auch noch in die hinterletzte Dumpfbackenstraße. Bis man in all den Straßen mal den Ort an sich oder “Bahnhof” findet, versteht man auch nur selbiges: Bahnhof. Auch hier sind meiner Meinung nach andere mir bekannte Städte besser aufgestellt.

Die Nummer mit dem Verzicht:
Das Fass mit der Taktung und der Tatsache, dass man ab einer gewissen Uhrzeit Taxigeld dabeihaben sollte, möchte ich mal nicht aufmachen. Aber sehr schön, dass die Bahnen immer so sauber sind!

Die Nummer mit dem Kauf einer Monatskarte:
Natürlich: Es gibt genügend kluge Sprüche über das sog. Prokrastinieren. An der Uni immer schön nach der Vorlesung gleich den Stoff nochmal anschauen und 2 Wochen vor der Prüfung mit alten Klausuren anfangen. Den Reisepass oder das Visum für den USA-Aufenthalt (-> um zu erfahren, was “Service” auch bedeuten kann) viel früher als angeblich notwending beantragen und so weiter. Und das Monatsticket am besten schon eine Woche vor Beginn des neuen Monats kaufen. Oder an den Automaten gehen.
Aber wenn man sich erst am ersten eines Monats für ein Monatsticket entscheidet und das zum ersten mal tut, dann bekommt man das Ding nicht aus dem Automaten und muss sich in die Schlange stellen, z. B. am Charlottenplatz oder am Arnulf-Klett-Untergrundplatz. Es gibt Leute, die stellen sich dort über 1h an, um sich nachher von grammatikalisch beeinträchtigtem Personal wieder wegschicken zu lassen. An einem solchen Tag - der kommt meines Wissens 1x pro Monat vor - muss man als Dienstleister mit der Servicegarantie ab 1 Euro nicht auf die Idee kommen, die reguläre Öffnungszeit (nennen wir Sie im Kometenduktus mal “Nullbarriere”) von …-19.45Uhr etwas nach hinten zu verschieben, um nicht die letzten 5 Leute (soviele waren’s in meiner Schlange) wegschicken zu müssen. Auf diese Idee kann man aber kommen. Wenn auch erst nach fast hysterischen Herumschreien der Wartenden und einst seriösen Gutmenschen, die - Verdacht - auf umweltschonende Weise zu ihrem Arbeitsplatz kommen wollen.
Ab 19.45Uhr wollten die dichtmachen, die Diskussionen der Wartenden mit dem Sicherheitspersonal (für welche Sicherheit genau wurden die eigentlich ausgebildet??) dauerten 5min, das ganze in bis dato ungekannter Intensität. Selbst die seriösesten Vorzeige-Stuttgarter gerieten hierbei aus den nervlichen Fugen. Ich glaube noch vor 20Uhr waren alle bedient und hatten ihr Ticket. Warum muss man erst diese sch….. Diskussionen führen, wenn man auch was vom Servicegarantiekuchen (gibt’s ab 1 Euro) abhaben will? Man kommt sich vor wie Bob Marley, wenn man es geschafft hat. Interpretieren Sie diese Aussage selbst.

Selbstkritisch:
Natürlich macht jeder mal schlechte Erfahrungen mit dem ÖPNV. Und Fahrpläne können auch nicht immer strikt eingehalten werden. Und das ist Jammern auf hohem Niveau. Die Preise sind aber auch auf hohem Niveau. Und noch so eine Woche muss ich mir nicht antun.

Fazit:
Die Luft in Stuttgart ist schlecht, aber noch gut genug dafür, dass auch ich noch mein Auto durch die Stadt drücken kann.
(Schon mal an einer Ampel am Charlottenplatz auf “Grün” gewartet? Da bekommt man Mitleid mit den Fußgängern.)

Das war meine erste und letzte Monatskarte.
Menschen bewegen Menschen. Auch innerlich.

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32 Kommentare zu Rückständigkeit hat einen Namen:

#1 Phil . 03.09.08 . 21:06 Uhr

Um nur mal eines der vielen kleinkariert bemeckerten Themen aufzugreifen:

Die Monatskarte kann man sich bequem im Internet bestellen, muss dafür keinen Ausweis einscannen und muss auch in keiner Schlange stehen - kommt kostenfrei innerhalb weniger Tage per Post. Dann kann man sich seine Monatsmarke zu jeder erdenklichen Tages- und Nachtzeit aus dem Automaten holen.

#2 oxymo . 03.09.08 . 22:26 Uhr

Also halten wir mal fest, Du wurdest kontrolliert und dabei nicht so freundlich behandelt, wie man es erwarten könnte. Das ist in der Tat schade, aber das passiert, nicht nur im ÖPNV.

Dann hatte irgendein Zug/Bus Verspätung. Ja, sowas gibt es. Schreibst Du selbst. Ist bedauerlich, aber es gibt auch Stau auf der Straße. Worauf Du genau raus willst, ist mir nicht klar.

Zu den Themen Aushangfahrplan, Online-Auskunft und Personalausweiskopie: Ich würde vorschlagen, dass Du Dir neben der Mühe, das alles hier aufzuschreiben auch die Mühe machen solltest, das der VVS in einer E-Mail oder einem Brief mitzuteilen. Gib ihnen doch wenigstens die Chance Verbesserungen umzusetzen. Und frag doch einfach den VVS höflich, warum sie den Personalausweis brauchen und wie das mit dem Gebot der Datensparsamkeit in Einklang steht.

Außer Du möchtest einfach mal meckern. Dann scheinst Du hier gute Gesellschaft zu finden…

#3 Internat . 03.09.08 . 22:46 Uhr

Also ich kann das Dampf ablassen sehr gut verstehen.
1. ist man in den öffentlichen Verkehsmitteln sämtlichen komischen Mitreisenden ausgeliefert (was mir als Morgenmuffel nicht sehr entgegenkommt) und was meistens bei schlechtem Wetter noch erschwerend hinzukommt sind die Gerüche… Schön sind auch immer Musiker, die kaum ihre Instrumente beherrschen und für den nervenden Krach uach noch Geld haben wollen.
2. Geld sparen? Auf den Strecken die ich nutze, komme ich mit dem Auto schneller und günstiger weg (Fixkosten, ausser acht gelassen, da ich das Auto auch trotz Monatskarte deluxe nicht abgeben kann)
3. bin ich aufs Fahrrad umgestiegen. Immer noch schneller als die Öffis und günstiger.
4. Fahrkartenkontrolleure waren bisher immer nett.
5. ich mag Öffis einfach nicht. Am schlimmsten sind U-Bahnen

#4 Flakfritz . 03.09.08 . 22:54 Uhr

das der VVS in einer E-Mail oder einem Brief mitzuteilen

Ich hab minutenlang gelacht, meine Nachbarn denke jetzt sicherlich, das der Wahnsinn mich geholt hat.

Ich habe einmal (ca. 2006?) der VVS eine eMail geschrieben, sinngemäß so:

…haben Sie es geschafft, zu ersten mal seit über einem Jahr einmal mit weniger als 5 minütiger Verspätung abzufahren…
…ist letzthin tatsächlich eine Lautsprecherdurchsage erklungen, die über einen Zugausfall informierte…

Antwort der VVS:

…freuen uns, dass Sie mit mit unserem Service zufrieden sind…

Die Antwort hätten von mir sein können!

#5 Liamara . 03.09.08 . 23:08 Uhr

Ich finde, das ist ein interessanter, gut geschriebener Beitrag. Es muss ja nicht jeder die Meinung des Schreibers teilen. Deshalb ist das noch lange kein ungerechtfertigtes Meckern. ;)

#6 HelmHeld . 04.09.08 . 00:11 Uhr

Ich bin eigentlich zufriedener S-Bahn- und Bus-Pendler.
Mit Verspätungen hatte ich bisher nie Probleme, und mit dem (vorallem gegen Abends/Nachts) etwas/arg ausgedünnten Fahrplan kann man im Grund auch auskommen.
Kontrolliert werde ich dabei nur ca. 2-3 im Jahr.

Allerdings bin ich bei unfreundlichen Kontrolleuren schon recht sensibilisiert vom Regional-Express der DB.
Wenn ich mal ich mal unfreundliche Brocken mit übertriebenem Selbstsbewusstsein such… ich weiß wo ich sie finde.

Bis jetzt bin ich eigentlich der Meinung, dass die VVS da seriöser daher kommt.
Deshalb: Ein Hoch auf die VVS!
(…nur vielleicht nieder mit den Preisen)

#7 Nordman . 04.09.08 . 09:34 Uhr

Wow, da hat sich so ein Autofahrer einen ganzen Monat den VVS angetan nur um für sich und all die anderen Autofahrer genügend Argumente gegen öffentliche Verkehrsmittel zu sammeln.
Auch das er so vorurteilsfrei an die ganze Sache rangegangen ist imponiert mir. Die ganzen einfachen Möglichkeiten sich eine Monatskarte zu besorgen (z.B. die Karte einfach mitten im Monat zu besorgen und dann die Marke am Automaten zu ziehen) wurden konsequent ingnoriert um ein möglichst wahrheitsgetreues Abbild der tatsächlichen Zustände beim VVS zu zeigen, Respekt!

Wenn ich könnte ich würde für Sie den Autofahrerorden 1.Klasse beantragen um Sie für Ihr selbstloses Tun zu ehren.

Hochachtungsvoll NM

#8 Stefan . 04.09.08 . 10:36 Uhr

Also, mit dem Auto in die “Autostadt Stuttgart” zu fahren ist ja wohl auch eher was für Masochisten… erst steht man “auf unbestimmte Zeit” im Stau (z.B. von LB kommend auf der B10/B27, abends dann auch gerne zwischen Pragfriedhof und -sattel oder schon auf der Theodor-Heuss-Straße), um dann stundenlang nach einem halbwegs legalen Parkplatz zu suchen, oder ein Vermögen für einen solchen im Parkhaus auszugeben. Dann, bei allen Unzulänglichkeiten, doch lieber mit “den Öffis”, vielen Dank…

Wobei auch meiner Meinung nach am VVS vor allem die hohen Preise im Vergleich zu anderen Verkehrsverbünden zu bemängeln sind.

#9 kavaliersschmerz . 04.09.08 . 11:54 Uhr

Nochmal ein Kommentar an alle, die mich freundlicherweise darüber aufklären, dass man sich die Monatskarte auch auf bequemerem Wege besorgen kann: Danke.

Es ging hierbei jedoch um eine spontane Entscheidung ( nach Analysis 1-3 kann ich so eine Kosten-Nutzen-Überschlagsrechnung innerhalb weniger Sekunden bewerkstelligen ;) ). Ich bin der Meinung, dass man auch hier trotzdem etwas mehr Service erwarten darf. Wer nicht dieser Meinung ist oder das gar als “kleinkariert” bezeichnet, ist auch auf einem guten Weg, denn er hat entweder keine Ansprüche und kann demnach nciht leicht frustriert werden oder ist einfach ‘ne coole Sau - das sei ganz ironiefrei gesagt.

Ich möchte auch nochmal darauf hinweisen, dass ich mich hier nicht über die Infrastruktur (Netzabdeckung, Taktung etc.) échauffiere (da hätte ich natürlich auch noch was zu bieten…:)), sondern über die Dinge, die mit einer serviceorientierten Arbeitseinstellung zu regeln sind (z. b. Höflichkeit).

Und zu dem Vorschlag, statt hier mal alles in eine E-Mail zu schreiben: Liebe/r Oxymo, wir sind offensichtlich beide hoffnungslose Idealisten, jeder nur auf seine Art.

Es ging um 1 Woche. Dafür war die Reizdichte etwas zu hoch. Selbst Ghandhi hätte das nicht weggesteckt. Aber er hätte sich auch nicht so selbst bemitleidet…

Zuletzt ein Update:
Heute eine ganz tolle Erfahrung! Obwohl der Bus in Plieningen schon weg war, hat er nochmals angehalten, um mich einsteigen zu lassen. Das ist doch ein Anfang! :)

#10 kavaliersschmerz . 04.09.08 . 12:10 Uhr

Wow, da hat sich so ein Autofahrer einen ganzen Monat den VVS angetan nur um für sich und all die anderen Autofahrer genügend Argumente gegen öffentliche Verkehrsmittel zu sammeln.

Sie verwechseln Ursache und Wirkung, Herr Lafontaine.

nur um

Rhetorik 1, studienbegleitend?

und all die anderen Autofahrer

Erwischt. Andererseits: Wir brauchen nicht noch eine Autopartei. Wir haben schon mindestens 2 große!

Ich tu mir folgende Aussage an, nur um für Sie und alle anderen Kritikerkritiker Argumente zu liefern:
Ich bin auch nicht besser. (Hä?)

#11 Mythen in Tüten . 04.09.08 . 12:46 Uhr

Es ging um 1 Woche. Dafür war die Reizdichte etwas zu hoch. Selbst Ghandhi hätte das nicht weggesteckt.

Ich verstehe Sie. Sehr schöner Beitrag.

#12 Frau Doktor . 04.09.08 . 15:20 Uhr

Als überzeugte ÖPNV-Nutzerin kann ich den Verfasser trotzdem gut verstehen: Mindestens einmal pro Woche denke ich darüber nach, einen der unfreundlichen Busfahrer der 42 an den VVS zu verpetzen. Oder denen mal einen Konzept zur MitarbeiterInnen-Schulung anzubieten: “Auch du kannst freundlich sein!” Einigen VVS-Mitarbeitern im direkten Kundenkontakt ist nicht wirklich klar, dass sie das Gesicht der Firma sind. Und das Mundpropraganda immernoch die wirkungsvollste Werbung ist.

#13 Herr Linsinger . 04.09.08 . 15:53 Uhr

Jawoll, die Busfahrer 42 sind schon ein ganz besonderer Schlag! Aber auch die von der 41 sind sehr serviceorientiert: Schnell weg vom Marienplatz, bevor noch Leute aus der U-Bahn einsteigen wollen, dann schon lieber etwas länger Pause an der Lerchenrainschule machen, gell?

#14 Exilostfriese . 04.09.08 . 16:23 Uhr

Alle, die das System schon ewig nutzen, haben schon ihren Weg gefunden. Diese Leute wissen, dass man nicht am 1. des Monats zum Fahrkartenschalter geht. Jemand der neu ins System kommt, steht aber erst einmal ganz doof da.

Ehrlich gesagt geht es sicher vielen so in allen möglichen Städten, dass man das System nicht so sehr schnell durchschaut.
Aber genau da muß der ÖVPN ansetzen. Die Einstiegshürden und der Einstiegsfrust muß weg, sonst kommen keine neuen Kunden dazu.
Wenn man das nur nutzen kann, wenn man die Tricks und Kniffe kennt, ist das eine Blockade für Neukunden.

Aber es gibt auch Sachen, die ich als ab und zu Nutzer, immer noch nicht begreife.
Warum muß man z.B. beim VVS mehr zahlen, wenn man über einen Umweg zum Ziel kommt und dafür auch noch länger braucht? Nur weil man dabei noch eine weitere Zone durchfährt? Zahle ich da fürs Site-seeing?? Vielleicht würde ich ja lieber direkt fahren ohne Umweg, aber da fährt gerade nichts, oder ist mir gerade sogar der Anschluss vor der Nase weggefahren.

Bei dem online-Fahrplan habe ich mich auch lange gewundert. Gibt man da eine Haltestelle ein, bekommt man etliche Treffer in der Liste angezeigt, wovon scheinbar der abwegigste markiert ist. Ich hab da immer gedacht, man will mich ärgern..
Wobei ich glaube, dass dieses in der Zwischenzeit verbessert wurde. Wenn man jetzt “Hbf” eingibt kommt auch Stuttgart Hauptbahnhof markiert in einer Liste.

#15 Flakfritz . 04.09.08 . 17:50 Uhr

Warum muß man z.B. beim VVS mehr zahlen, wenn man über einen Umweg zum Ziel kommt

Das kenne ich nur zu genau. Wenn ich Heim wollte, blieb mit nichts anderes übrig, als nach Feierabend diese vermaledeite Kernzone zu durchfahren, bzw. am Hbf umzusteigen, Morgens konnte ich mir das sparen. Am Freitag, wenn ich pünktlichst den Löffel fallen lies, konnte ich mir die Fahrt durch die Kernzone und das damit verbundene Umsteigen ersparen (obwohl ich natürlich ein Ticket dafür hatte) und bequemer war es auch noch, ja, Service sieht anders aus.

#16 BanAnne . 22.09.08 . 23:08 Uhr

Das ist also der aktuellste Kommentar zu den public transports in Sugar-Town… Eigentlich war ich gespannt auf spritzige Kommentare nach der letzten VVS Großrazia in der Nacht vom Freitag (19.09) auf Samstag (20.09). Am Charlottenplatz bzw. an der Türlenstraße und weiß ich nicht wo. Hat aber scheinbar keinen mehr gestört.
Kennen wir hier wohl schon. Großaufgebot an Polizei (verdecktes Outsourcing?) und noch eigenes Personal mit Arbeitsausweisen gültig bis Dezember 2008.
Menschen mit und ohne Fahrausweisen nach Bedarf aus der Bahn bitten. Filzen. Ja, die Freunde dürfen/sollen mitaussteigen.
Klar. Alle zahlen wir hier nur unschlagbar mehr weil ja so viele schwarzfahren, nicht?
Und damit sich die 2,3 % Preiserhöhung (wer weiß es genauer?) zum Jahreswechsel richtig rentiert, schmeißen wir durch solche Bürgerschleusen noch mal richtig Geld raus.
Die Zeitung hat auch was von. 300 Schwarzfahrer auf einen Streich macht doch was her für eine Meldung!?
Wirke ich wütend? Oh.
Irgendwann wird wieder gewählt und da hab ich so einen illegalen Aufkleber gesehen, der für kostenlose Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel wirbt. KPD oder so nannten die als Ansprechpartner. Keine Polstermöbel drechseln? Kleinvieh perforiert Drucksachen? Die Kommunistische Partei Deutschland hat sich auf Anfrage halt noch nicht dazu geäußert.

#17 Flakfritz . 23.09.08 . 08:49 Uhr

@alles Banane

Eigentlich war ich gespannt auf spritzige Kommentare

Bitte bespaßt mich.

Und dann sauer sein, wenn es keiner macht.

#18 BanAnne . 23.09.08 . 14:09 Uhr

@FrackFilz
wenn ich

Kommentar

mit “Beitrag” ersetze, fühlst du dich dann immer noch persönlich angegriffen…?

#19 Exilostfriese . 23.09.08 . 14:18 Uhr

@Banane: Warum nur kommentieren und nicht selber schreiben.
Dann erscheint sowas auch prominenter.

War das Aufgebot nicht wegen der Demo?
http://www.stuttgart-blog.net/stutt...
Eigentlich wird man doch bei einer Fahrkartenkontrolle nicht gefilzt.

#20 Flakfritz . 23.09.08 . 18:52 Uhr

@alles Banane

ich kann dir nicht ganz folgen, könntest Du dich evtl. ausführlicher Ausdrücken?
Woraus schlißt du, dass ich mich angegriffen, sogar persönlich, fühle?

Da sitzt so ne Banane vorm Blog, hofft das was lustiges passiert und ist dann sauer, wenn hier kein Privatfernsehgedöhns stattfindet.

Übrigens, du hast mir ein t geklaut!

#21 BanAnne . 23.09.08 . 22:28 Uhr

@Frakfilz & Exilostfrise
Das ist ja richtig kommunikativ mit euch! Ich hatte schon Sorge, dass da außer dem Autor keiner mehr reinkuckt, wenn ich so spät noch einen Kommentar anfüge.
Ja über die Demo hätte ich auch gut poltern können. War sicher auch nicht billig… Aber das gehört dann wieder nicht mehr zum Topic VVS, oder?
Ich selber schien nicht in der nächtlichen Rasterfahndung hängen geblieben zu sein. Also kann ich nur sagen, was ich im Vorbeifahren gesehen habe.
Für Beiträge habe ich den Ehrgeiz, genauer zu recherchieren, Quellenangaben zu machen etc..
Ach ja @ Frakfilz und Danke auch für das A, das kleine l, das andere kleine l, noch ein kleines e und ein s. Dafür verzichte ich glatt auf mein drittes n.

Gibt es schon Meinungen über Fahrer die nach 17:00 Uhr die Türen der Bahn nicht mehr für Radel öffnen auch wenn es eine leidlich frequentierte Strecke ist? Wann zahle ich den Fahrradmitnahmezuschlag? Ich hatte das so verstanden, dass man damit das Recht erkauft auch in den Sperrzeiten ein Rad mitzuführen…

#22 Flakfritz . 24.09.08 . 13:19 Uhr

@ ban Anne

‘tschuldigung, ich hab dich da glatt mit etwas Obst verwechselt, ich wusste nicht, dass du gar keinen Kontakt suchst, war also nicht bös gemeint. Manchmal werd ich aus euch Frauen einfach nicht schlau.

Auf meine Fragen bist du jetzt aber noch nicht eingegangen oder?

Du musst jetzt aber keine Angst haben, nur weil du meine Fragen nicht beantworten kannst, ich frag nicht nochmal, was du eigentlich gemeint hast! Versprochen!

#23 kavaliersschmerz . 24.09.08 . 13:51 Uhr

Der Autor wünscht allen (jüngst) Beteiligten eine gute Besserung.

Zur Sache:
Von dieser “KSK”-Aktion habe ich nichts mitbekommen. Waren auch Hubschrauber im Einsatz?

#24 BanAnne . 24.09.08 . 15:24 Uhr

Danke Autor.
..Jetzt hab ich doch noch mal “recherchiert”, davon ausgehend, dass es nicht ganz retorisch gefragt war ;-): Großkontrolle an Haltestelen und hier wäre wohl der Ort für meine “Bespaßung” gewesen.

#25 drschaeuble . 25.09.08 . 13:02 Uhr

Ich muss hier mal eine Branze für die VVS lechen: die VVS ist nicht nur ein HighTech-Bähnle , direkt nach roter Wurscht und Viertele ist sie die schwäbische Institution schlechthin. Welchem Schwaben wird es nicht warm ums Herz, wenn er diese kleinen roten, technischen Wunderwerke durch die Tunnel sausen sieht. Wie von einem unsichtbaren Nervensystem gesteuert, scheint jede einzelne Bahn um die Einhaltung des Fahrplan zu kämpfen. Das da mal der eine oder andere Kampf verloren geht, liegt in der Natur der Sache. Wer die VSS angreift, outed sich nicht nur als Cretin, sondern auch als Beschmutzer der schwäbischen Ehre. Und nebenbei bemerkt; wer die VSS nicht mag, kann gehen. Sitzen macht dick und wer die spottgünstigen Tarife nicht zahlen will, hat die Alternative: per pedes ad astra. Ich jedenfalls wäre froh, wenn endlich das nicht-zahlende Pack, diese zugereisten Schmocks und das ganze nicht-duschende Gesocks aus den fahrbaren, heiligen Hallen verschwände. Um nicht falsch verstanden zu werden: wir Schwaben wollen, nein, wir brauchen die Welt im Ländle. Aber wie der schwäbische Globus aussieht, das bestimmen immer noch wir, oder?

#26 kavaliersschmerz . 25.09.08 . 15:30 Uhr

Lieber Schäuble,
eine ganze Suppe an Parolen kollidiert mit meinem Vorsatz, hier nicht beleidigend zu werden.
Ich weiß nicht genau, inwiefern Du auf konkrete Kritik am VVS eingehen wolltest und wen Du dabei noch alles beleidigen wolltest (Was ist eigentlich ein “Schmock”? Höre das ab und zu aus dem Munde derer, die Du wahrscheinlich als solche bezeichnen möchtest, ist das nicht romantische Ironie?).

Im Bezug auf meine “spottgünstige” VVS-Neuralgie, um Deinem “Nervensystem” mal literarisch zuzuarbeiten, würde ich statt einer kindischen “wem’s nicht passt soll laufen” - ob lateinisch oder nicht - lieber mal “per aspera ad astra” als Service-Hymne ausrufen. Je nach dem, wie weit das Stammtisch-Latein reicht.

Grüße an Deinen schwäbisch-reinrassigen Globus, der Himmel sei Dank doch für die meisten Schwaben anders aussieht, denn es gibt bei UNS nicht nur ideologische Rollstuhlfahrer.

#27 drschaeuble . 25.09.08 . 16:15 Uhr

Welch Missverständnis astronomischen Ausmaßes. Welch garstige Replik auf meinen gar harmlosen Beitrag.
Mein Kommentar war nur der objektive Ausdrucks eines subjektiven Eindrucks. Es war alles andere, nur keine Hausarbeit zum Thema: “Parole, Parodie und andere intertextuelle Beziehungen”.
Zunächst kann dem unbedarften Benutzer der dt. Sprache geholfen werden: “Schmock ist ein aus dem Jiddischen stammendes Wort, das entweder einen Tölpel bezeichnet oder einen unangenehmen Menschen mit weiteren bestimmten Eigenschaften, meist ein Mann der gehobenen Gesellschaft. Im deutschen Sprachraum taucht der Schmock erstmals als Name einer Figur aus Gustav Freytags Lustspiel Journalisten von 1853 auf und steht seither als eine mittlerweile veraltete Bezeichnung für einen opportunistischen Zeitungsschreiber, der jede Meinung vertritt, wenn man ihn dafür bezahlt. Er ist damit ein Gegenbild zum Ideal des nur der Wahrhaftigkeit verpflichteten Journalisten.” Ich muss zugeben, dass mir zwei Dinge unbekannt waren. Ich wusste nicht, dass die Redakteure der Stuttgarter Zeitung schon seit 1853 bei dem Käseblatt sind und auch nicht, dass Ironie Menschen mit Liebe und Sehnsucht zu erfüllen vermag. Aber ich nehme beides kommentarlos zu Kenntnis. Man erlaube mir aber eine abschließende Bemerkung zur Aktenlage: wie das bisherige Ergebnis der Diskussion für jeden erkennbar unterstreicht, ist die Erörterung solcher Themen hier so sinnvoll weil zielführend wie der “offene Diskurs zum Thema schamanistische Rituale zur Zeit Olafs des Halbwüchsigen.” Der Verein der rechtsrheinischen Rollstuhlfahrer wird Dir für Dein Verständnis dankbar sein.

#28 kavaliersschmerz . 25.09.08 . 16:59 Uhr

Jetzt bin ich aber froh! Ich dachte schon, Walther von der Vogelweide hat auf seinem Rollstuhl Wikipedia-Werbung. Dabei war’s ein Phrasendrescher von Claas, auf welchem die grenzdebilen Ironiesmileys vergessen wurden, die ganz opportun aber auch zusammen mit der Sitzheizung hinzugebucht werden können. Ich Schmock.

#29 drschaeuble . 26.09.08 . 12:36 Uhr

Was Wolfgang der Wahnsinnige an seinen Rollstuhl heftet, mag staatstragend sein. Bei mir trägt es aber eher zu einer reflexartigen Bewegung der Mundmuskulatur bei. Ich glaube, man nennt es Gähnen.
Dreschen konveniert schon eher. Denn, wie schon dereinst Schelling bemerkte, gehört auf einen groben Kopf ein dementsprechender Schlegel. An vielem mangelt es hier, nur nicht an groben Köpfen. Denn hier fristet eine inspirationsarme aber transpirationsreiche “wannabe” Journalie ihr trübes, virtuelles Dasein. Was muss man in Tagen von Hartz 2² nicht alles erdulden: arbeitslose Schreiberlinge, denen niemand aus Mitleid sagen mag, wie blutleer ihre Machwerke sind. Dabei wird deren intellektuelle Blässe nur noch von der Blutleere ihrer Hirne übertroffen. (Im Hintergrund vernehme ich schon das wilde Wutgeschrei der württembergischen Winzwölfe)

#30 kavaliersschmerz . 26.09.08 . 14:04 Uhr

transpirationsreiche “wannabe” Journalie

Welcome on Board! Deo hilft, gibt’s für harte Fälle auch als Aluminiumchlorid Hexahydrat unten bei der Bordapotheke.

arbeitslose Schreiberlinge

Während es dem Hornberger Rabauken um die Kür geht, ging es mir eher um den Inhalt - wenn blutleer, dann immerhin auf Stroh gebettet. Aber unterstelle mir Herr Schlegel bitte keine Nähe zu diesen Lokalnasen von der Stuttgarter Zeitung, bei der Sie und sie wahrscheinlich irgendwann alle mal waren oder sein wollten. Ich bin ein harmloser Student, der eher mit Formel- denn mit Zitatensammlungen hantiert. (Deswegen fand ich Ihre inspirationsreiche Zwei im Quadrat auch so transpirationsarm.)

So und jetzt möchte ich ‘nen sauberen Toeloop sehen.

#31 Andy . 03.05.09 . 03:13 Uhr

Die pseudo-Gutmenschen hier nehmen wieder den ÖPNV in Schutz, völlig ohne Argumente ausser dem “bösen” Autoverkehr. Zuerstmal: ich habe kein Auto, ich fahre ausschließlich Stuttgarter ÖPNV. Als Jahreskartenbesitzer hatte ich heute einen Zusammenstoß mit einem Kontrolleur, der alles andere als gut ablief. Davor kaufte ich ein Baden-Württemberg-Ticket, welches ich dann leider nicht brauchte - Geld zum Fenster hinausgeworfen, keine Rückerstattung. Natürlich: beides mal war es MEIN Fehler, aber verursacht durch miserabelsten Service von DB/Stuttgarter ÖPNV.
Stuttgarter VVS:
- kleines Streckennetz, wahnsinnig doofe Zonenfestlegung (oben steht ja schon ne Info zum berliner System!). Dafür müsste sich Stuttgart schämen
- SAUTEUER
- Mieser Service, Auskunft, Personal, Fahrer etc. (oBdA)
- Schlechteste Verbindungen. Bei meinen ersten Aufenthalten in München, Dresden und vor Allem Berlin (eine Stadt, welche ich ansonsten NICHT schätze) wurde ich blass vor Neid. Oh, in Berlin die Bahn verpasst, wieder 3 Minuten warten…dabei auch noch billig!
- Winznetz, schlechte Anbindung an DB (vergleiche Karlsruhe). Fahrt mal von Stuttgart nach Heilbronn und löst Stuttgart - Lauffen - Heilbronn. Ein Spaß, nur DOPPELT so teuer!? How comes?

Ich könnte so weitermachen, bin aber zu müde. Also ihr ÖPNV-Liebhaber: ich habe kein Problem mit den Öffentlichen, nur mit den Stuttgarter Öffentlichen…

#32 Thom Bo . 24.11.09 . 11:53 Uhr

ZEUGEN-AUFRUF
Belohnung bis
500,00 Euro

Im vergangenen Jahr, am 14. / 15.11.2008, in der Nacht auf Samstag,
gegen 23.00 Uhr, wurde ich (ca. 180 cm, dunkelblond, im blauen Wintermantel, dunkelbraune Schuhe) nach einer SSB-Vollkontrolle der Stadtbahn U7
Richtung Killesberg, in der Stadtbahn-Haltestelle „Türlenstraße“ (obere Ebene,
Rolltreppen-Ende) von 4 - 5 Polizeibeamten in Handschellen „fixiert“, „mit dem Gesicht zur Wand“ gedrückt und danach an der Bus-Haltestelle „Türlenstraße“ „auf den Boden abgelegt“.

Wer hat dieses Geschehen beobachtet, etwaige Fotos oder Videos
per Handy gefertigt?

Wer kann generell Aussagen zu den SSB-Vollkontrollen an den Haltestellen „Türlenstraße“, „Charlottenplatz“ / Nachtbus-Haltestelle „Charlottenplatz“
und „Neckartor“ machen?

E-Mail popfer2008@googlemail.com
ICQ 578646175

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