Von Mythen in Tüten
Vermischtes . 13:32 Uhr
Heute war es mal wieder so weit. “Polizeieinsatz” zwischen Vaihingen und Böblingen. Neulich hieß es “Personenschaden” und davor “staatsanwaltliche Ermittlungen”. Kann mir mal einer verraten, warum gerade der Rohrer so gerne den Freitod auf den Bahngleisen sucht? Bis zur Findung einer Antwort hier mein Apell an alle depressiven Rohrer, die ihrem Elend ein Ende bereiten wollen: Zieht endlich in einen anderen Stadtteil um…
#1 Maith . 17.08.09 . 15:42 Uhr
Ich find’s ja okay… Man muss schon dafür sorgen, dass nicht so viele aus der Böblinger Richtung nach Stuttgart kommen. Aber ich muss korrigieren: Es ist zwar oftmals die gleiche Stelle, aber bei den letzten 3 “Personenschäden”, die ich an dieser Stelle miterleben durfte, waren es je ein Böblinger, ein Sindelfinger und ein Ludwigsburger Mitbürger. Und auch dieses Mal war es laut Stuttgarter Nachrichten ein aus dem Kreis Ludwigsburg stammender Mann. Deshalb: Nicht alles den Rohrern zuschieben….
#2 Anja . 17.08.09 . 17:55 Uhr
Vielleicht scheint Rohr auch nur der perfekte Platz für das Ableben durch die DB zu sein - schön ist es trotzdem nicht… :(
#3 Exilostfriese . 18.08.09 . 09:53 Uhr
Der Titel ist natürlich an der Grenze des Geschmacks.
Allerdings finde ich es gräßlich, dass man sich vor einen Zug wirft. Denkt doch mal an den Zugführer und die Fahrgäste, die da eventuell was davon sehen. Da sind dann auch Kinder dabei, die davon vielleicht ein Leben lang schlecht träumen.
Im übrigen bitte keine perfekten Plätze dafür verbreiten. Das führt nur zu noch mehr Selbstmördern dort.
#4 Mythen in Tüten . 18.08.09 . 12:45 Uhr
@ Maith: OK. So weit gingen meine Recherchen dann doch nicht. Ist halt sehr auffällig, das es immer irgendwo in der Nähe von Rohr passiert. Sindelfingen, Böblingen und Ludwigsburg scheinen aber auch keine passablen Orte für lang anhaltendes Glück zu sein…
Es ballt sich halt in letzter Zeit im Ballungsraum und es geht echt an die Substanz wenn man direkt dabei ist.
#5 Julia . 08.09.09 . 16:01 Uhr
Also ist doch eigentlich egal woher sie kommen, es ist traurig genug, dass diese leute anscheinend nicht mehr weiter wußten und keinen anderen Ausweg sahen. Auf dem Gleis geht halt alles schnell, man merkt nichts und alles ist vorbei. bei tabletten stell ich mir das nicht so leicht vor und anderen dingen.
#6 Benson . 13.09.09 . 15:12 Uhr
Ich finde den Titel dem Thema komplett unangemessen, mir wird’s da schlecht.
Anstatt sich auf Grund von diesen Eindrücken darüber Gedanken zu machen, wie es Menschen, die sich zu einem solchen Schritt bereit sehen, gehen muss und wie man in dieser Gesellschaft einen Beitrag dazu leistet, dass diesen Menschen geholfen wird regt man sich wohl über Unregelmäßigkeiten im Bahnverkehr auf… kein Verständnis.