Von Jürgen Lück
Vermischtes . 17:51 Uhr
Die Stadt-SPD will offenbar nach 18 Uhr die Verkehrsüberwachung ins Heusteigviertel schicken. Begründung: Immer mehr fremde Autofahrer würden hier die Anwohnerparkplätze zustellen.
Für jemanden, der morgens schon um 7.15 Uhr einen Strafzettel bekommt, weil er im Heusteigviertel auf dem Fußweg parken musste, weil woanders nichts mehr ging, ein Unding.
Da ich ja doch öfter zu Fuß in die Stadt gehe, sind mir fremde Parker auf den Anwohnerparkplätzen nicht besonders aufgefallen.
Und die bisherige Handhabung der Strafzettelaktion scheint - obwohl es finanziell manchmal sicherlich ärgerlich ist - im Heusteigviertel immer noch im Rahmen zu sein. Auf Zusatzstreifen nach 18 Uhr kann ich da verzichten.
Vor allem: Wenn ich abends falsch parke und morgens noch einmal die “netten Damen und Herren” von der Verkehrsüberwachung kommen, gibts gleich noch das zweite Knöllchen drauf.
Mehr über die Forderung der SPD, mehr Verkehrsüberwachung im Heusteigviertel zu fordern und Falschparker im Heusteigviertel zu verfolgen.
#1 oldman . 28.05.09 . 20:01 Uhr
Wer bitte, Herr Lück, ist die Stadt-SPD?
Ist die Land-SPD gehört worden?
Können Sie Ihre Quelle nennen für die “neue” Maßnahme
der Überwachung des ruhenden Verkehrs nach 18 Uhr?
Oder ist es nicht vielmehr so, daß schon seit sehr vielen Jahren der ruhende Verkehr auch am späten Abend überwacht wird?
Zur Zufriedenheit der Anwohner mit Parkberechtigung übrigens.
#2 Jürgen Lück . 29.05.09 . 01:44 Uhr
Lieber Herr Walther,
die Stadt-SPD, d. h. die Rathausfraktion der SPD, hat eine Anfrage an das Rathaus gestellt.
Die Quelle können Sie unter dem - gerade eingefügten - Link im Blog nachlesen.
Die Verkehrsüberwachung spätabends wird im übrigen von der Polizei durchgeführt - und nicht von der Verkehrsüberwachung des Rathauses. Soweit ich das persönlich beobachten konnte.
#3 Exilostfriese . 29.05.09 . 10:54 Uhr
Womit erwirbt man eigentlich das Recht auf Bürgersteigen, Radstreifen, oder auf Parkplätzen, die für andere vorgesehen sind, zu Parken?
Als ich noch ein Auto besaß und im Westen wohnte (auch nicht gerade mit Parkplatzgarantie in der Nähe), habe ich immer noch irgendwo einen regulären Parkplatz gefunden. Klar ist es nervig, aber genau das hat dann zum Entschluss geführt das Auto irgendwann abzuschaffen.
Im übrigen hat es mich schon immer genervt, wenn man wegen der wild geparkten Autos kaum noch den Bürgersteig benutzen kann. Vor allem habe ich mich gefragt, wie jemand mit Kinderwagen oder mit Rollstuhl da durch kommt, wenn bis in die Kreuzung hinein eng auf eng geparkt wird. Die müssen dann ersteinmal bis zur nächsten Einfahrt um die Kreuzung überqueren zu können. Sozial finde ich das auch nicht.
P.S: Als Quelle dann wieder einmal auf den von Ihnen herausgegebenen Blog zu verweisen… tststs
#4 Herr Linsinger . 29.05.09 . 23:32 Uhr
“Ich habe das Recht darauf, falsch parken zu dürfen. Alles nur Schikane mit den Parkverboten, mir doch egal wenn keiner mehr vorbeikommt, Hauptsache ich parke”
Diese Einstellung KOTZT mich an!
–> Mehr Knöllchenschreiber bitte (besonders im HSV)
–> Mehr Spam-Kontrolle bitte!
#5 Heinrich Jedewede . 30.05.09 . 00:41 Uhr
Warum antwortet Herr Lück eigentlich, wenn Oldman eine Frage stellt, mit “Lieber Herr Walther”? Hat das nicht etwas von ‘Ich weiß, wer du bist, und ich weiß, wo du wohnst’? Üblich ist das hier jedenfalls nicht. Und ich würde mir auch verbitten, mit ‘Frau Spärhämling’ angesprochen zu werden.
#6 Knut . 30.05.09 . 13:07 Uhr
Da jeden Abend meine Hofeinfahrt (die gleichzeitig Feuerwehrzufahrt für einen ganzen Wohnblock ist) meist sogar zweireihig zugeparkt ist, regelmäßig Fußgängerüberwege blockiert werden etc, was nicht nur unangenehm sondern schlichtweg lebensgefährlich ist, finde ich den Ruf nach mehr Kontrolle sehr gut. Und dieses rumgespamme nervt brutal, mag das mal bitte jemand abklemmen? D.h. nicht umbedingt den Artikel löschen, aber die Verlinkung entfernen?
#7 oldman . 30.05.09 . 18:58 Uhr
@Jürgen Lück.
So lange Jemand jemandes Brot isst, mag er dessen Lied singen.
Als freigestellter “Freier Journalist” mögen Sie sich bitte erst in die
Gepflogenheiten in Blogs einlesen, bevor Sie sich hier aus grosser
Outer gerieren.
Zur Sache: Die Polizei wird in akuten Lagen tätig im Auftrag der
Bürger, die sich Hilfe suchend an die Polizei wenden.
In sofern unterscheidet sich die “Knöllchenschreiberei” von Polizisten
von denen der Mitarbeiter des Gemeindlichen Vollzugsdienstes, die,
auch in der Bürger Auftrag den ruhenden Verkehr überwachen.
Sie wohnen im Heusteigviertel?
Seien Sie kreativ, reden Sie mit Herrn Dr. Schairer um die Hintergründe
für die getroffenen Maßnahmen zu erfahren.
Dann berichten Sie darüber.
#8 kavaliersschmerz . 30.05.09 . 20:34 Uhr
Kreuztoleranz, Kreuztoleranz.
#9 kaiser . 02.08.09 . 19:45 Uhr
das eine ist die Wirkung, das andere die Ursache. wir sind damals aus Stutgart weggezogen, weil es einfach zu wenig Parklpätze gab.