Von Wegschaffel
Befindlichkeiten . 16:27 Uhr
Das Nichts ist schwer für manche unter uns. Es zieht und zerrt es lockt und droht. Also wird versucht, das Nichts mit Etwas zu füllen was meist Nichts wird. Andere reagieren mit Verweigerung auf diese ständige Abbildung einer Wirklichkeit, die in ihrer Nichtigkeit immer ungreifbarer wird. Sie antworten auf die tägliche Überdosis Etwas mit einer Totalentleerung des Bildes. Der Blick ins Nichts enthüllt das Periphere. Das Ephemere und das Latente eröffnen sich. Was bleibt, ist ein einzigartiges, vielfältiges, schillerndes Nichts.

Nichts in seiner reinsten Form, um 180 Grad gedreht, spiegelverkehrt und mit Rahmen

Nichts in seiner wahren Form, nicht um 180 Grad gedreht und ungerahmt (jedoch für bessere Darstellung geschwärzt)
Bildquelle: Kamelopedia
#1 Frau Doktor . 12.11.07 . 18:28 Uhr
Ich dachte bis jetzt, Sie hätten einen naturwissenschaftlichen, zumindest aber ingenieurmäßigen Hintergrund, Herr Wegschaffel. Aber das jetzt hier, das sieht für mich ganz stark nach Philosophiestudium in den mittleren 80er Jahren aus. Macht ja nix.
#2 Wegschaffel . 12.11.07 . 18:53 Uhr
Nicht schlecht, Frau Dr. In der Tat strolchte ich in meiner Jugend durch verschiedenste Fakultäten.
Aber das hier
sind weniger die letzten hinausdrängenden philosophischen Hirnwinde früherer Jahre, es entstand mehr zur rein praktischen und möglichst grossflächigen Verdrängung eines Ärgernisses vom späten Vormittag. Eine Art raumhygienische Massnahme.
#3 Liamara . 12.11.07 . 22:18 Uhr
Ich hätte noch irgendwo Stuttgart reingeschrieben, in den Beitrag. Mein ja nur.
#4 kesselblick . 13.11.07 . 08:24 Uhr
@L
Ist “Nichts” nicht ein Synonym für “Stuttgart”? Habe ich glaube ich irgendwo mal gelesen…
#5 Wegschaffel . 13.11.07 . 08:29 Uhr
___Frau L.: Schön, dass Sie wieder mal etwas meinen!! Hier im Blog mein ich. Und wg. dem Stuttgart: Versuchen Sie mal den alten Sternguckertrick - haarscharf am Ziel vorbei gucken, dann kann man es am besten erkennen.