Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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06 12.05

McPaper oder die gelbe Pest in Obertürkheim

Von Wegschaffel
Vermischtes, Leben . 17:22 Uhr

Kaum da und schon meckern. Grüß Gott erst mal. Wegschaffel der Name. Neu hier. Und wie gesagt gleich was zu meckern. Nicht direkt über Stuttgart, sondern über Obertürkheim, aber ich hoffe das gilt auch. Das Postamt eben dort gibt es ja schon lange nicht mehr. Das heißt jetzt „McPaper-Shop“ oder so ähnlich. Und die Ähnlichkeiten mit dem anderen gelben „Mc“ sind jetzt wo ich drüber nachdenke durchaus vorhanden: Mit den Füßen scharrende Warteschlangen vor dem Tresen. Höchst unterschiedlich motivierte, blau gebrrrändete Bedienstete hinter dem Tresen. Worin sich die beiden gelben Riesen aber massiv unterscheiden sind die ÖFFNUNGSZEITEN! Womit ich endlich zum Thema komme: Was um Himmels Willen denkt sich der „Dienstleistungskonzern“ Post dabei, mittags zwischen halbeins und zwei die Bude zuzusperren? Genau dann, wenn der arbeitende Mensch Zeit hat, sich in Warteschlangen einzureihen, genau dann, MACHEN DIE ZU! Dafür steht vor der Tür die neueste Erfindung der gelben Pest Post: Ein Paketautomat. Da kann man seine Pakete jetzt selber rauslassen. Vorbei sind also bald die elenden Zeiten, in denen der Bote das Packerl nach Hause brachte. Danke liebe Post. Mach Du nur so weiter. Dann gehts Dir wie den gelben Zwergen im All. Die werden irgendwann zu roten Riesen und dann und dann BROOOOAAAAAHHHHNG! Oder so ähnlich.

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4 Kommentare zu McPaper oder die gelbe Pest in Obertürkheim

#1 Herr S . 06.12.05 . 17:52 Uhr

Ein herzliches Grüß Gott in unserem kleinen Andachtsraum erst mal! Einstieg hin oder her: Das Gemecker ist unbedingt berechtigt! Beim Postamt in der Blumenstraße haben sie in der zwar hinteren aber immer noch sichtbaren Zone einen Pappendeckel angenagelt, auf dem mit dickem Edding zur Freundlichkeit gemahnt wird. Ich vermute stark, dass der Hinweis den Kunden gilt, das Schalterpersonal lebt seine schwankenden Launen jedenfalls beliebig aus. Ich bin aber voller Zuversicht, dass sich in zwei, drei Generationen erste Züge humanoiden Verhaltens abzeichnen werden, in der Zwischenzeit hilft leider nur ducken.

#2 Liamara . 07.12.05 . 09:07 Uhr

Ha, schon mal in der Post in Untertürkheim gewesen? ;) Obwohl, man kann sich nicht beschweren: dort bekommt man noch einzelne Briefmarken. In allen anderen Poststellen heißt es: Wir verkaufen keine einzelnen Briefmarken mehr. Da nimmt man denn auch hin, wenn es wieder einmal heißt: Brauchen Sie vielleicht ein kostenloses Girokonto?

#3 Krause . 04.12.07 . 13:07 Uhr

Servus,
in diesem Laden nichts als Probleme!!
Knapp den Postboten verpasst … keine Chance das wichtige Einschreiben da abzuholen. Wenn man Glück hat, ist es dann zwei Tage später bei der Abholstelle in Untertürkheim. Wobei man da evtl. wieder nach Obertürkheim geschickt wird und die es dort dann auch nach halbstündiger Suche finden.(Zu Hause merkt man dann, dass das Einschreiben aufgerissen ist und der zugesandte Autoschlüssel fehlt … dann fängt wieder eine andere Leidensgeschichte an … hat allerding mit Post in OT direkt nichts zu tun.) So und so ähnlich bei mir schon mehrmals vorgekommen.
Oder: Nummernschilder verschicken … fast ein Ding der Unmöglichkeit … überallanders kein Problem. Klebeband drum, Aufkleber drauf und abgeschickt. Hier nicht …
Oder gerade eben: Hatte nur einen alten Umschlag, wo die Adresse von dem, an den ich`s schicken wollte, draufstand. Da es Umschläge ja nicht einzeln gibt (sondern nur im Millionen-Pack), wollte ich den alten nehmen. “Nicht da abkleben, die Adresse muß ich noch abschreiben!” … Hand von der Stelle auf dem Umschlag weggenommen … zack, schon war alles zugeklebt … Umschlag gepackt, schnell raus … erst draussen richtig laut geflucht. Heim, nach Adresse suchen.
Bei alledem ziehen die Leute hinter dem Dresen so ein Gesicht, als ob man ihnen mit dem Besuch in ihrem Saustall körperliche Qualen zufügen würde.
Mein Vorschlag: Dichtmachen!
Gruß, Roderick

PS: Vielleicht hätte ich mit meinem Kommentar noch warten und mich abkühlen sollen. Dann wäre es nicht so bissig ausgefallen. … schliesslich haben die Leute keinen leichten Job und die Kunden können auch ganz schön anstrengend sein ;-).

#4 Jaaaaaaa . 30.10.09 . 15:29 Uhr

Na ja, die Post die Öffnungszeiten sind für normale Angestellte absolut unterirdisch und selbst als Selbständiger schwierig…
(Samstags 9 bis 12 ?? Was denkt man sich dabei)
Sonst ist die DHL nicht so mies wie beschriehen, wenn man so’n Sprinter Fahrer fragt, nimmt einem doch direkt das Paket mit zur Post & die Packstation ist die logische Konsequenz.
Das unfreundliche Schalterpersonal raus & lass’ ne Maschine machen, die sind auch nicht dümmer..

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