Von Frau Doktor
Kultur, Leben, Freizeit . 23:45 Uhr
Gleich vorneweg: Der Untertitel ist absolut irreführend. Revolutionäre Bildfindungen, avantgardistische Malerei oder etwas in diese Richtung findet man hier ganz und gar nicht. Stattdessen kann man ziemlich genau nachvollziehen, wie eine Anzahl USamerikanischer Maler versuchen, mit traditionellen europäischen Landschaftskonventionen ihre neue Heimat in den malerischen Griff zu bekommen. Um daraus eben die amerikanische Landschaft zu machen. Das Ganze ist eine frühe Form von kulturellem “Nation Building” - und genauso war es von seinem Chefinitiator, Daniel Wadsworth, dem Gründer des ersten USamerikanischen Kunstmuseums, auch gedacht. Vom kunstpolitischen Ansatz aus lassen sich hier ganz gut Parallelen ziehen zu Jackson Pollock und der Förderung des “Abstract Expressionism” als der amerikanischen Kunst.
Für Freunde klassischer Landschaftsmalerei, Caspar David Friedrich-Fans, Liebhaber epischer Western und monumentaler Landschaften, LeserInnen von James Fenimore Cooper und Menschen, die generell an der Kulturgeschichte des 19. Jahrhunderts interessiert sind.
Manko: Kein Porträt von Elisabeth Hart Colt, der zweiten großen Mäzenin des Wadsworth Atheneums.
#1 Wegschaffel . 03.09.07 . 14:12 Uhr
Äh, Frau Doktor, kann es sein, dass neben dem Gericht auch Sie ein bisschen zu schnell sind? Worum gehts hier? Eine Ausstellung? Ein Film? Ein Buch? Oder gar ein Blog?
#2 isnochys . 03.09.07 . 14:17 Uhr
Ich geh mal davon aus:
http://88.84.128.30/~isnochys/wordp...
:))
Oder lieg ich falsch?
#3 Frau Doktor . 03.09.07 . 14:40 Uhr
Exakt, Isnochys! Aber ich update das noch mal.
@Wegschaffel: Ich arbeite noch an der richtigen Rezeptur für die Schnellgerichte, aber dann werden hier von mir besuchte Stuttgarter Kulturereignisse auf ihre Essenz runtergekocht.
#4 Wegschaffel . 03.09.07 . 18:14 Uhr
So, jetzt, ja. Danke.