Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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30 05.08

Killerraben

Von Mythen in Tüten
Vermischtes . 15:09 Uhr

Mehrere Passanten wurden heute morgen gegen 8:00 Uhr Opfer eines Rabenangriffs im Schlossgarten. Die pechschwarzen Vögel griffen die Fußgänger mit heftigen Attacken an. Was den Unmut der Vögel erregte konnte nicht geklärt werden, da ich das Szenario im vorbeifahren mitbekommen habe. Schaurig war es trotzdem.
Blöd, dass man immer zur falschen Zeit unbewaffnet ist.

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21 Kommentare zu Killerraben

#1 DonMatze . 30.05.08 . 17:08 Uhr

Da ist doch nur wieder wer den Jungtieren zu nahe gekommen… Is doch um diese Jahreszeit immer so.

Nüscht Neues… ;o)

#2 foo . 01.06.08 . 12:09 Uhr

Killerraben und Mörder-Schnecken:
http://www.polizei-stuttgart.de/akt... :-)

#3 Exilostfriese . 02.06.08 . 12:09 Uhr

Samstag morgen bin ich im Schlossgarten gelaufen. So zwischen 8:15-8:45. Da ist mir eine grössere Anzahl Raben beim Übergang an der Haltestelle Mineralbäder aufgefallen. Prompt habe ich an den Film “Die Vögel” gedacht. Ich wollte schon einem Fußgänger aus Spaß zurufen:”Vorsicht die greifen gleich an!”
Der Spaß war wohl ernst.
Schon übel. Die Krallen und Schnäbel möchte ich nun auch nicht gerade zu spüren bekommen. Demnächst dann wohl mit Baseballschläger laufen. ;)

#4 städter . 02.06.08 . 12:21 Uhr

Solche Angriffe können durchaus ernste Verletzungen nach sich ziehen. Vor allem während der Brutzeit sollte man meiner Meinung nach einen großen Bogen um solche Stellen machen.

#5 Tierschützerchen . 02.06.08 . 14:24 Uhr

Na kein Wunder, die ganzen Leute die ihren Dreck auf den Schlossplatz werfen…. Wenn sie die Natur nicht nicht achten, brauchen sie sich nicht wundern warum die Natur sie nicht respektiert.

#6 Ultradeterminant . 02.06.08 . 14:27 Uhr

Die Vögel mögen schwarz gewesen sein, allerdings waren es keine Raben !
Bei den Tieren handelt es sich um Krähen.
Aufgrund der Ähnlichkeit zum Raben wird das Tier exakt Rabenkrähe genannt.
Der Rabe selbst war praktisch ausgerottet und erholt sich gerade aus dem Bestandstief.

Die Rabenkrähen im Stuttgarter Schloßpark verhalten sich nach meiner Erfahrung überwiegend sehr friedlich.
Speziell im Bereich der Mineralbäder gibt es eine große Junggesellengruppe, die dort von den Abfällen der Parkbesucher / Entenfütterer leben.
Angreifen tuen für gewöhnlich nur Revierbesitzer während der Brutzeit. Ich habe selber noch keinen Angriff erlebt.
Panik à la Hitchcock halte ich für ziemlich daneben.
Die Rabenkrähe gehört übrigens zu den Singvögeln. Kennzeichen dieser sind die schwach ausgebildeten Krallen. Kommt also nur der Schnabel als Waffe in Betracht.

#7 Flakfritz . 02.06.08 . 16:46 Uhr

dass Schnecken solch perfide Geschöpfe sind hätte ich nicht gedacht…

#8 Plasier . 03.06.08 . 15:22 Uhr

…das haben die “Schnecken” so an sich…

#9 HUNDEPOPEL . 04.06.08 . 05:07 Uhr

Ich war mal Große-Ferien-Stuttgarter, weil Oma und Opa in Stuttgart lebten, in der Silberburgstraße.

In den Ferien war ich immer da, höre noch heute die Straßenbahn,Liederhalle, Metropol. Und zum Haarschneiden ging´s an den Feuerbachsee (?).

Und der Opa, der war gut bei Fuß ! Der raste mit mir und seinem Spazierstock vom Killesberg zum Trümmerberg, und rauf zum Fernsehturm. Ich glaube, er war damals der dünnste Opa von Stuttgart.

Ach ja, die Raben. Die waren damals auch schon da, die Opas und Omas der heutigen Raben. Und mein Opa war weise. Er sagte : “Du tust ihnen nichts, und sie tun Dir nichts”

So einfach war das, damals, gelebte Koexistenz zwischen Mensch und Meister Rabe !

Stuttgart, bis bald mal !
Und aaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaab,
in´s Net !

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#10 Exilostfriese . 04.06.08 . 11:33 Uhr

Das ist einfacher als getan. Gestern hat mich doch glatt auch eine Krähe angegriffen als ich am Landtag vorbei lief (für Schwaben: rannte), aber ein wenig Gefuchtel mit den Armen und Ducken hat mich vor Verletzungen bewahrt. Zum Glück hat die Krähe ihren Angriff mit Kampfgeschrei angekündigt.
Wie es schien ist man laufend eher gefährdet als gehend.

Apropos: “Spazieren laufen” gibt es nur bei den Schwaben, oder?

#11 Liamara . 04.06.08 . 11:55 Uhr

Du wirst dich noch umgucken, was es alles nur bei den Schwaben gibt… falls dich jemand mal zum heben auffordert, sei gewarnt :)

#12 Paul-geht-baden . 04.06.08 . 15:15 Uhr

#9 Schöner Kommentar. Aber wenn jemand sich ‘Hundepopel’ nennt, muss meiner bescheidenen Meinung nach irgendwann irgendwo etwas schiefgegangen sein. Etwa in den großen Ferien in Stuttgart? Der See heißt übrigens Feuersee.

#13 Mythen in Tüten . 04.06.08 . 15:41 Uhr

@PGB
Vielleicht isser ja auch Chinese und heißt einfach nur
“Hu Nde Po Pel”
Also keine voreiligen Schlüsse ziehen ;-)

#14 HUNDEPOPEL . 05.06.08 . 04:55 Uhr

@ 13 My Then In Tü Ten

Wunderbar, Landsmann, erste Sahne und erster Preis.
Mein Inkognito ist gelüftet, Sie sind ein echter Stuttgarter, schlau und witzig gleichzeitig.

Zum Dank ein bekanntes, aber immer wieder gern gehörtes Liedl:

Dri Kinisi mit di Kintribis, gingin if die Stris ind irzilten sich wis,
dri kinisi mit di Kintribis

Dro Konoso mot do Kontrobos, gongon of do Stroß ond orzohlton soch wos,
dro konoso mot do kontrobos!

Und so geht es immer weiter,
Danke noch mal für des Rätsels Lösung.

Und PAUL-GEHT-BADEN, nicht immer nur den Kopf unter Wasser stecken, machen Sie was für die Bildung, auch mal in der Galerie, nur einen Klick weit weg.

Bei Google- Suche HUNDEPOPEL eingeben, dann oben links
“Bilder” klicken, Suche klicken : und schon öffnen sich die heiligen Hallen der Kunst . Viel Spaß mit GOOGLE !

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EEHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH,
ADELE !

#15 Flakfritz . 05.06.08 . 09:47 Uhr

@ Plasier

“Schnecken”? Ja, die schon! Aber Schnecken?

#16 Mythen in Tüten . 05.06.08 . 16:25 Uhr

@ Hu Nde
Vielen Dank für das Lied. Ist zwar nicht ganz korrekt wiedergegeben, aber jetzt geht es mir nicht mehr aus dem Kopf.

Ling libbi di schinisischi vilksribibliki.
My Then

#17 HUNDEPOPEL . 06.06.08 . 05:50 Uhr

@ 12 PAUL-GEHT-BADEN

Vielen herzlichen Dank Ihnen, Herr PGB, daß Sie meiner Erinnerung an den Namen des Sees auf die Sprünge geholfen haben. Ja, es war natürlich der Feuersee. Und da ganz in der Nähe war ein kleiner Frisiersalon.

Irgendwie kam ich als begeisterter Fußballer mit dem ebenso begeisterten jungen Herrn Friseur ins Gespräch.Und ich merkte schnell, daß der Fußball in seinem jungen Leben die Hauptrolle spielte. Beiläufig fiel auch sein Name, möchte ihn aber nicht verraten. Er muß damals schon in der Jugendmannschaft ein kleiner Star gewesen sein. All dies erfahren während eines Fußballhaarschnitts.

Viele, viele Jahre später, hörte ich in einer Rundfunkreportage diesen Namen, den ich nie vergessen hatte und seitdem rätsele ich, ob es nun dieser junge Mann war, der zum Star wurde, oder ob es nur eine zuällige Namensgleichheit war.

Warum ich nun nicht mal richtig recherchiert habe, um das ganz schnell herauszufinden, weiß ich selbst nicht.

Vielleicht will sich einfach das Unterbewußtsein ein schönes Jugendrätsel ungelöst bewahren.

Ihnen, Herr PAUL-GEHT-BADEN,
alles Gute und Gottes reichen Segen !

#18 Paul-geht-baden . 06.06.08 . 13:55 Uhr

Danke zunächst, lieber H., für Ihre überaus freundlichen Wünsche. Die Geschichte wird ja immer schöner, und den ganz besonderen Goldglanz bekommt sie durch die wunderbar altmodische Diskretion, die Sie walten lassen. Man kommt sich selber gleich ein bisschen indiskret vor, wenn man merkt, dass man gerne wüßte, in welchem Jahrzehnt sich die Geschichte zugetragen hat. Was Sie erzählen, bezeugt eine so nachhaltige romantische Bindung an Stuttgart, dass ich veranlasst habe zu prüfen, ob es nicht möglich ist, das in Zukunft gezielt als ein Instrument des Stadtmarketings einzusetzen: dass unsere jungen Fußballprofis Kindern, die in den Ferien zu Besuch zu uns kommen, in ausgewählten Friseurbetrieben die Haare schneiden. Danke für die Anregung. Mit den besten Wünschen für Ihr Wohlergehen, Ihr Ewald L.

#19 Paul-geht-baden . 06.06.08 . 19:35 Uhr

Nochmal #17. Eine Frage habe ich jetzt noch, nachdem ich kurz überflogen habe, was Sie anderswo an Kommentaren hinterlassen haben: Wann gedenken Sie denn auch hier eine immigrantenfeindliche Duftmarke zu hinterlassen (und so zu zeigen, dass das, was ich arglos für Goldglanz hielt, tatsächlich ein ganz anderer Farbton ist)?

#20 HUNDEPOPEL . 07.06.08 . 02:15 Uhr

Sehr geehrter Herr Paul-Geht-Baden,

es schmerzt mich tatsächlich sehr, daß Sie nach Lektüre einiger meiner Kommentare zu dieser, wie ich meine, falschen Ein-
schätzung meiner Person gelangen. Wenn es Sie nicht graust vor der Seite “PI-News” (so erreichbar bei GOOGLE-Suche), so lesen Sie bitte dort unter dem Artikel “Ein türkisches Mädchen erzählt” meinen Post #27, und Sie werden augenblicklich erkennen, wie ehrenhaft und unbescholten meine tatsächliche Position in der, wie Sie es ausdrücken, Immigranten-Frage ist.

Der Aussage in diesem Post kann nicht nur, sondern muß jeder Demokrat zustimmen, vom “linken” bis zum “rechten” Lager,ich fordere dort, was die Menschlichkeit fordert, was alle Kirchen und Parteien fordern, ich fordere Hilfe für eine junge türkische
Frau, die verfolgt wird. Dies verlangt mein Gewissen — ich kann nicht anders.

In vielen weiteren Posts hierzulande, aber auch in der Schweiz, Österreich und in Italien, sowie in den USA unter anderem Nick vor einem Millionen-Publikum lege ich meine Überlegungen zum “Zeitgeist” vor. Nein, den Braunen Peter darf man mir nicht, man kann ihn mir nicht zuschieben.

Bitte bedenken Sie aber auch, daß politische Konfrontation oft “harte” Worte erfordert, dies ist gang und gebe, denken Sie nur an Franz-Josef Strauß und Herbert Wehner, und in diesen Tagen an Herrn Oskar Lafontaine oder Herrn Roland Koch aus Hessen. Daß man dabei auch mißverstanden werden kann,liegt in der Natur der Sache.

Ich trachte nach Freiheit und Wahrheit, ein diskriminierendes Wort über Mitmenschen, unbesehen der Herkunft oder Hautfarbe, kann mir niemand vorwerfen. Dieses wäre wider die Wahrhaftigkeit und eine moralisch verwerfliche, niederträchtige Lüge. Der Lügner würde sich selbst in das gesellschaftliche Abseits stellen und müßte die Verfolgung durch die Justiz fürchten. Denn solch üble Nachrede würde ich sofort, unverzüglich zur Anzeige bringen.

Gut dem Dinge, mehr will ich dazu nicht sagen.

Ich bin in Gedanken dankbarer Gast in meinem geliebten Stuttgart, der Stadt zwischen Wald und Reben, liebenswürdig, gastfreundlich und kosmopolitisch. Ein schönes Ziel für Jedermann, zu jeder Zeit.

Bitte, verwenden Sie erneut ein paar Minuten auf die Causa, und schätzen Sie bitte erneut ein.

Ich grüße herzlich Sie, die Kapitale Stuttgart und jedermann und jederfrau guten Willens,

Gottes reichen Segen,

Pepe Engelmann.

#21 HUNDEPOPEL . 07.06.08 . 02:44 Uhr

NOTA BENE

appdx. Erscheinungsdatum auf PI-News : 06.06.08
Ein türkisches Mädchen erzählt. (Post #27)

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