Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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05 11.09

Kampfhunde

Von garsuas
Vermischtes . 22:08 Uhr

Man sieht letzte Zeit immer häufiger Kampfhunde in Stuttgart. Es kann natürlich auch sein, dass es nur meine subjektive Wahrnehmung ist. Jedenfalls kommt es mir so vor. Als ich heute mit meiner Familie dabei war in unser Auto einzusteigen, meine kleine Tochter in den Armen der Schwiegermutter, meine Frau mit dem Kindersitz in den Händen und ich das Auto öffnend, kommt so ein Bullterrier angelaufen, bleibt stehen und fängt an uns zu beschnuppern. Er war nicht an der Leine und auch ohne Maulkorb. Ich hatte daraufhin die Herrin höfflich darauf aufmerksam gemacht, dass ihr Hund einen Maulkorb braucht, da es sich um einen Kampfhund handelt. Und schon fing sie an mit ihren Vergleichen. Es gebe ja auch Menschen, die schlimmer als Tiere sind und, dass ich mir kein Urteil bilden darf, solange ich den Hund nicht kenne, und dieser Bullterrier sei überhaupt kein Kampfhund, da er nicht als solcher erzogen wurde usw. Zum Schluss hieß es noch ihrerseits ich soll meinen “Horizont” erweitern.
Die Hundebesitzer müssten sich eigentlich darüber im Klaren sein, dass wenn sie sich nun mal einen Kampfhund zulegen, warum auch immer, werden sie sich auch an gesonderte Regelungen halten müssen. Aber von Einsicht keine Spur. Und dann gibt’s wieder mal so eine Meldung über ein zu Tode gebissenes Kind. Außerdem, wenn wir so viele Kinder wie Hunde hätten, gäb’s keinen Bevölkerungsrückgang.

PS: Eine klare Definition über Kampfhunde und deren Haltung gibt’s hier: Hunde in Stuttgart

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16 Kommentare zu Kampfhunde

#1 Herr Lehmann . 06.11.09 . 09:20 Uhr

Dann nehmen Sie sich die Zeit und fertigen eine Mitteilung über Ihre o. g. Erfahrungen an die zuständige Behörde mit der Bitte um Überwachung bzw. weiteren Maßnahmen…

#2 nick . 06.11.09 . 19:09 Uhr

Die Dame hat insofern Recht, dass “Kampfhund” keine Rasse ist, sondern tatsächlich auf die “Erziehung” der Hunde beruht.
Ich finde es allerdings auch eine Frechheit, dass manche Hundebesitzer sich einen Dreck dafür interessieren, an was und wem ihre leinenlosen Köter alles schnüffeln. Vor allem beim Joggen im Wald nervt mich das, wenn man ständig von Hunden beschnüffelt wird und die Besitzer ignorieren das einfach.

#3 garsuas . 06.11.09 . 22:00 Uhr


#4 Ursula . 07.11.09 . 10:06 Uhr

Es ist ja nun mal so, dass es in jeder Stadt andere Regelungen und Eingrenzungen gibt, was für mich ein deutlicher Hinweis darauf ist, dass man über Kampfhunde ansich diskutieren kann. Ich selber als Hundebesitzerin halte meinen Hund zwischen Menschen eher zu viel an der Leine, weil ich es anderen Menschen nicht zumuten möchte, Ängste ausstehen zu müssen, ob sie nun begründet sind oder nicht. Mein Hund ist groß, schwarz und geht gerne neugierig auf Menschen zu - auch wenn er “nur spielen” möchte. Ich habe schon die aggresivsten “Teppichratten” und die liebsten “Kampfhunde” erlebt. Eigentlich sollte jeder Hundebesitzer verantwortungsvoll reagieren, was man aber wohl leider nicht voraussetzen kann, also sind solche Regelungen wohl notwendig. Auch wenn damit vielen vermeintlichen Kampfhunden wohl Unrecht getan wird und die kleinen aggressiven Hunde weiterhin ihr “Unwesen” treiben dürfen - klar, von der Größe des Gebisses hängt halt nunmal auch die Gefährlichkeit ab.
Man ist selbstverständlich “im Recht”, wenn man hier auf die offiziellen Regelungen hinweist, keine Frage. Aber nur weil ein Kampfhund schnüffelt, ist er ja nicht wirklich gefährlich. Und wenn ich dann höflich auf die Regelungen hingewiesen worden wäre, hätte ich vermutlich auch eine Diskussion angefangen - wie an jeder Stelle, an der mir der Inhalt der Regelungen etwas ungerecht erscheint.

#5 e.g. . 07.11.09 . 13:54 Uhr

eines ist klar…
dort wo sich viele menschen aufhalten, muss der hund an die leine. (bahnhöfe/s-bahstationen/innenstadt/parks/spielplätze)
ob der bullterrier allerdings tatsächlich ein reinrassiger oder ein mixed war, macht auch einen unterschied. (in der gesetztgebung)
und nur weil ein hund schnüffelt, braucht er noch lange keinen maulkorb.
selbst ein kleiner, noch so süsser *jack rusell* würde schnüffeln, wenn die dame oder kind evt. gut nach keksen oder wurst riecht( weil gerade gegessen..)
da wäre ich allerdings vorsichtiger, als mit einem grosshund; denn die erfahrung sagt, dass diese kleinhunde wesentlich schneller zubeissen als die grösseren. (das bestätigte mir sogar die polizei - nur davon wird in den zeitungen nichts berichtet)
ich selber haben einen kangal (karbasch), der nur dort angeleint ist, wo viele menschen und viele autos unterwegs sind.(also innenstadt/einkaufsstrassen usw.)
er ist so erzogen, dass er zu keinem fremden geht; sollte ihn aber jemand kennen und ihn sogar mit namen ansprechen, ist mein hund auch sofort dort und begrüsst mit schwanzwedeln und *schnüffeln*!
die nase und die ohren sind nun mal das wichtigste organ beim hund. er erkennt am geruch…

und was soll mir dieser satz sagen??:

Und dann gibt’s wieder mal so eine Meldung über ein zu Tode gebissenes Kind. Außerdem, wenn wir so viele Kinder wie Hunde hätten, gäb’s keinen Bevölkerungsrückgang.

totgebissene kinder*… DAS ist natürlich ein thema, das jede presse sofort bringen würde.
totgefahrene kinder weniger.. und totgehungerte kinder?

ich habe 4 kinder grossgezogen; mehr gingen leider nicht.
aber das wäre ja dann auch wieder ein anderes thema!!
wie nennt man die mit vielen kindern?..ass…ial?

und wenn man dann nach jahren *ohne* kinder alleine zuhause sitz, braucht man einen ausgleich; und das ist für viele nicht nur TV oder PC, sondern ein hund…

#6 M. Erp System . 08.11.09 . 19:58 Uhr

Ein Kampfhund zeichnet sich durch seine taten aus, nicht durch eine Rasse.

#7 Nikita . 11.11.09 . 03:20 Uhr

Ach ich finde es schwierig.

Ich selbst hasse Hunde auf den Tod. Ich finde sie gehören nicht in eine Stadt. Zumindest nicht ins Zentrum. Wenn ich einen Hund frei rumlaufend im Stadtpark, oder im Tal der Rosen sehe, dann kotzt mich das an. Wenn ich Hunde frei rumlaufend am MaX Eyth-See sehe, dann finde ich das in Ordnung.

Die meisten Angriffe gehen sowieso von Schäferhunden aus. Schon allein, weil das die größte Gruppe ist.

Was ich besonders schlimm finde sind dumme, junge Männer aus der Unterschicht, die ihre Gefährlichkeit mit einem gefährlichen Hund unterstreichen wollen. Nun das ist wirklich gefährlich! Daher würde ich für folgendes plädieren: Jeder Hunde-halter sollte eine “Lizenz” erwerben müssen. Die sollte ruhig teuer sein. Damit könnte man sicher gehen, dass der einzelne Mensch sein “Hundehaltertum” ernster nimmt. Die Oma mit Dackel und jeder normale Mensch kann sich so eine Lizenz auch mal leisten. Für den Gangster aus dem Hallschlag ist damit aber eine solche Anstrengung verbunden, dass er schon eine Leidenschaft für Hunde haben muss. Das wäre doch mal n Anfang

#8 Exilostfriese . 16.11.09 . 11:20 Uhr

solange nicht der zuständigen Behörde für den einzelnen Hund nachgewiesen wird, dass dieser keine gesteigerte Aggressivität und Gefährlichkeit gegenüber Menschen oder Tieren aufweist”

d.h. dann wohl, dass eben ein nach Rasse den Kampfhunden zugeordneter Hund nicht in jedem Fall einen Maulkorb tragen muss. Er kann auch vernünftig erzogen sein, und es wurde vielleicht nachgewiesen, dass er ungefährlich sich gegenüber Menschen verhält.
Nach der Beschreibung her ist das ja bei dem Hund vielleicht sogar der Fall. Hätte der jetzt geknurrt und Zähne gefletscht, hätte ich die Aufregung verstanden.
Eigentlich ist das doch sogar Rassismus.. Einen Hund nur nach der Zugehörigkeit zu einer Rasse zu beurteilen.

#9 Sunshine . 16.11.09 . 12:10 Uhr

Eigentlich ist das doch sogar Rassismus.. Einen Hund nur nach der Zugehörigkeit zu einer Rasse zu beurteilen.

Hehe, stimmt! :)

Dem Rest des Beitrages stimme ich jedoch nicht zu. Der Hund mag gut erzogen sein, aber es gibt viele Leute, die Angst vor Hunden haben. Insbesondere vor großen Hunden und vor den sogenannten Kampfhunden. Und diese Angst ist eine physische Körperreaktion, man kann sie nicht kontrollieren. Auch wenn man den Hund einigermaßen kennt und weiß wie lieb er ist, können die Panik bzw. das unangenehme Gefühl bei beschnuppern nicht verdrückt werden!

Ob man sich allein auf die Erziehung verlassen kann? Warum sind dann immer wieder solche Nachrichten zu lesen: Tochter von Polizeihundeführer stirbt nach Rottweiler-Attacke?

#10 Exilostfriese . 16.11.09 . 16:02 Uhr

Das Leben ist ein Risiko. Sicher ist es um jedes Kind sehr Schade und man kann immer sagen “hätte wäre wenn”. Solche Fälle sind ganz schlimme Unglücksfälle. Man kann nur leider nicht jegliches Risiko ausschließen.
Solche Fälle kommen natürlich dann auch in die Nachrichten. Wenn Kinder ertrinken, sich an Haushaltsreinigern verätzen oder sonst wie verunglücken wird das von den Medien oft nicht so reißerisch ausgeschlachtet wie bei den Hundeattacken.
Manches wird stark aufgebauscht und auch dadurch haben manche Menschen unverhältnismäßig Angst vor Hunden. Vielleicht sollten auch die Menschen den Umgang mit Tieren oder generell der Natur lernen. Wir sind da mitunter ziemlich denaturiert.

#11 garsuas . 16.11.09 . 18:05 Uhr

@Exilostfriese

Erstens ob Sie es glauben oder nicht liebe ich alle Tiere und zwar sehr! Ich habe auch keine panische Angst vor Hunden. Ich erkenne auch gleich ob ein Hund freundlich gesinnt ist. Ich hatte auch in meiner Kindheit viele Hunde “gekannt”, sie gefüttert mit ihnen spazieren gegangen usw. Und immer wieder gab’s Situationen, wo selbst die Herren über ihre Hunde die Kontrolle verloren. Mal war es eine Katze, mal ein, für den Hund “komisch” aussehender Mensch, mal Kinder. Mag sein, dass diese Hunde schlecht erzogen wurden, nur will ich es nicht an Kindern oder wem auch immer testen, um im Nachhinein zu sagen “ja, der Hund war halt so erzogen. Ist der Besitzer schuld”. Es gibt immer wieder Fälle, wo für die Besitzer selbst überraschend, ihr eigener Hund auf sie losgeht. Hab’ ich selbst miterlebt. Es gibt auch viele Todesfälle. Der Grund ist, dass wir Menschen in die Tiere unsere Menschlichkeit hineinprojizieren, und glauben dann welche zu erkennen, wo keine da ist. Ein Tier bleibt ein Tier. Es kann über gewisse Intelligenz verfügen, aber niemals über Vernunft. Für den Hund bleibt, wie für jedes Tier der Instinkt das höchste Prinzip. Daher ist der Vergleich mit “RASSISMUS” völlig fehlgeleitet. Es ist nun mal eine Tatsache, dass bestimmte Hunderassen aggressiver, stärker und gefährlicher sind. Oder wollen Sie es wirklich bestreiten? Sie MÜSSEN dem zuständigen Amt BEWEISEN, dass ihr Kampfhund NICHT gefährlich ist! Und nur in EINZELFÄLLEN können dann AUSNAHMEN gemacht werden! Diese Aussage spricht für sich. Nicht erst wenn der Kampfhund negativ auffällt, sondern BEVOR Sie noch vorhaben den jeweiligen Kampfhund ohne Maulkorb zu führen und angeleint müssen die sowieso bleiben. Und warum dann noch bitte nach alldem einen Kampfhund zulegen? Gibt es keine anderen Hunde? Es geht wohlbemerkt nicht um die Größe sondern um die Gefährlichkeit der Hunderasse. Man kann ja auch wilde Tiere in der Stadt laufen lassen, warum nicht? Solange sie nicht die Zähne fletschen sind sie halt friedlich. Und warum dann noch ein Waffengesetz? Die Pistole an sich ist ja ungefährlich nur wenn jemand mit ihr schießt könnte sie gefährlich werden. Es könne doch alles eine Waffe sein, auch ein Küchenmesser. Also dieser Logik nach spricht nichts dagegen das tragen der Feuerwaffen zu erlauben. Willkommen in Amerika, wo die meisten Menschen in der Welt erschossen werden. Warum nur? mhh… Oder ist bereits das lang ersehnte “Tausendjährige Reich der Güte” auf Erden ausgebrochen, wo der Löwe friedfertig wie er ist, das Heu anstatt dem eigenen Nachwuchs verspeist. Wenn ja, dann ist es an mir vorbeigegangen. Tut mir leid :-)

Das Leben ist ein Risiko. Sicher ist es um jedes Kind sehr Schade und man kann immer sagen “hätte wäre wenn”. Solche Fälle sind ganz schlimme Unglücksfälle. Man kann nur leider nicht jegliches Risiko ausschließen.

Schnallen Sie sich eigentlich an, wenn Sie Auto fahren? Benutzen Sie den Haartrockner, wenn Sie im Vollbad sitzen? Nein? Warum nicht? Das Leben sei doch ein Risiko oder? Überlegen Sie doch, was Sie sagen. Es geht um VERMEIDBARES Risiko. Sogar in der Bibel steht “du sollst den Gott nicht versuchen”.

Daher ist es ein Unding, dass potentiell gefährliche Hunde (Kampfhunde) nicht angeleint und ohne Maulkorb in der Gegend ausgeführt werden, wo sich Menschen aufhalten. Wer Kinder hat wird mich verstehen, der nicht an seinem Kind die Gefährlichkeit oder Harmlosigkeit der Kampfhunde ausprobieren möchte.

Mit freundlichen Grüßen

#12 Exilostfriese . 17.11.09 . 12:05 Uhr

Tragen sie als Fußgänger einen Helm? Lassen sie jede Speise von jemandem vorher kosten? Gibt es keine Fußgänger, die an Kopfverletzungen gestorben wären oder Menschen an Lebensmittelvergiftung?
Auf dem Rad bin ich auch manchmal ohne Helm unterwegs.
Und wenn ich am Fels klettere, bewerte ich für mich das Risiko und entscheide, ob ich einen Helm aufsetze oder nicht.
Es geht nicht darum jedes erdenkliche Risiko auszuschließen sondern ein vernünftiges Maß zu finden.
Die Vermeidung eines Risikos hat oft auch Nachteile, die man gegen das Risiko einigermaßen abwägen muss.
Mir scheint das Risiko einer Hundeattacke viel zu hoch bewertet zu sein.
Ich bin kein Hundebesitzer und finde Hunde in der Stadt selber recht unpassend.
Und ich habe selber schon Ängste wegen Hunden ausgestanden.
Vor frei laufenden Hunden habe ich persönlich aber weit weniger Angst als vor einem eingesperrtem oder an der Leine. Die sind meistens eher Problemfälle. Es sind schon viele aus einem abgesperrtem Grundstück abgehauen, oder haben sich aus dem Halsband gewunden und auch so mancher Maulkorb wurde schon abgestreift. Dann wird es aber mitunter richtig gefährlich.
Die Hunde sollten lieber entsprechend erzogen werden. Wer den Hund immer nur an der Leine führt, sieht darin vielleicht nicht so die Dringlichkeit. Reißt der sich los, dann hört der vielleicht überhaupt nicht.
Er darf aber auch ruhig so erzogen sein, dass er nicht zu fremden Leuten geht, besonders wenn man vermuten könnte, dass er Ängste auslösen könnte.

#13 Exilostfriese . 18.11.09 . 11:07 Uhr

Damit man mal einigermaßen realistisch das Risiko einordnen kann:
Im Jahr kommen zu Tode ca. pro Jahr
durch Hunde: 5
durch ersticken an Nahrungsmitteln: 500
durch tätlichen Angriff: 450
Transportmittelunfälle: 5000
durch Stürze: 8000
Alkoholische Leberkrankheit: 10000

#14 garsuas . 19.11.09 . 21:44 Uhr

@Exilostfries

Ach ja. Unser aller liebstes Kind - die Statistik!

Damit man mal einigermaßen realistisch das Risiko einordnen kann:
Im Jahr kommen zu Tode ca. pro Jahr
durch Hunde: 5

Damit es klar ist, es geht nicht um Äpfel mit Birnen.
Das sind 5 MENSCHEN!!! IM JAHR! In 10 Jahren vielleicht 50. Die hätten NICHT sterben müssen.
Was sind schon 5 oder 50 Menschen, irgendwelche, die ich nicht kenne, stimmt? Solange es mich oder jemanden, der mir nahe steht nicht trifft…

Wie wäre es mit so einer Meldung:

Im Jahr kommen zu Tode ca. pro Jahr
durch Hunde: 0,00
………………….
………………….

#15 Exilostfriese . 20.11.09 . 13:47 Uhr

und wie wäre eine Meldung: Keine 5000 Verkehrstote sondern nur 500 zusätzlich weniger?

Nur angenommen für zusätzliche Geschwindigkeitskontrollen, die dieses bewirken würden, müsste man ähnlich viel Geld ausgeben, wie für die Überprüfung der Verschärfung von Maulkorb- und Hundeleinenpflicht, die für nur 5 weniger Tote durch Hunde führt?

#16 garsuas . 21.11.09 . 04:32 Uhr

@Exilostfriese

Es würde doch viel einfacher gehen. Die Kampfhunde, die schon angeschafft wurden in Ruhe lassen. Eine Neuanschaffung, jedoch nicht mehr genehmigen. Es würden dann eigentlich nur 3 oder höchstens 12 Hunderassen verboten. Es gibt weltweit ca. 400 anerkannte gezüchtete Hunderassen mit deren Rassenreinheit man weiter angeben kann. Ganz zu schweigen von den Mischlingstypen oder sonstigen. Die Auswahl ist riesig. Warum dann noch einen Hund mit gesteigertem Aggressionspotential zulegen wollen?

Und ich habe selber schon Ängste wegen Hunden ausgestanden. Vor frei laufenden Hunden habe ich persönlich aber weit weniger Angst als vor einem eingesperrtem oder an der Leine. Die sind meistens eher Problemfälle. Es sind schon viele aus einem abgesperrtem Grundstück abgehauen, oder haben sich aus dem Halsband gewunden und auch so mancher Maulkorb wurde schon abgestreift. Dann wird es aber mitunter richtig gefährlich.Die Hunde sollten lieber entsprechend erzogen werden.

Da bin ich voll und ganz ihrer Meinung. Wenn ich einen Hund sehe, der eingesperrt ist oder an der Kette sitzt, zerreißt es mir das Herz. Am liebsten würde ich dann dem Besitzer mal zur Abwechslung die Kette verschreiben. Ich hasse auch die Zoos samt dem Zirkus. Es ist einfach nur pervers und ein Verbrechen Tiere einzusperren oder sie zur allgemeinen Belustigung zu dressieren. Man sollte im Hund oder sonstigen Haustieren keinen Beschützer sondern immer einen FREUND sehen. Daher, noch ein Grund zusätzlich, KEINEN Kampfhund zuzulegen.

Mfg

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