Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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24 11.05

Heute in einem Monat ist Heilig Abend

Von SodaSister
Vermischtes . 15:01 Uhr

Kann mir einer erklären warum das immer so plötzlich kommt?
Und dabei habe ich mir geschworen, mich durch Nichts und Niemanden aus der Ruhe bringen zu lassen und dem Weihnachtshype eine lange Nase zu drehen.
Aber nein - nun stehe ich bis Nachts in der Küche, um ein ums andere Backblech mit Plätzchen in den Ofen zu schieben oder sitze an der Nähmaschine um diverse Geschenke in Angriff zu nehmen. Von den gehetzten Gängen durch die überfüllte Innenstadt ganz zu schweigen (haben die Leute alle kein zu Hause???). Da höre ich mir also an, was sich das Töchterlein so wünscht, um zeitgleich schon einen Schlachtplan auszuarbeiten, wo ich das wann (und ob..) am Besten bekomme, während ich parallel im Geiste schon koordiniere, ob und wo es nach dem alljährlichen Weihnachtskonzert im Anschluß noch für einen Absacker reicht (by the way: am 11.12., 16 und 18 Uhr: Weihnachtsmusik aus 5 Jahrhunderten mit dem Brahmschor Stuttgart in der Solitude-Kapelle… lauschiges Ambiente und schöööne Musik). Von den anstehenden Weihnachtsfeiern, dem Füllen des Adventskalenders und der Mithilfe beim alljährlichen Weihnachtsbazar der Schule ganz zu schweigen…
Dabei wollte ich doch, wie in alten Zeiten, mit Muse an den dunklen Abenden, wenn es draußen ungemütlich kalt wird, bei einer dampfenden Tasse Tee und besinnlicher Musik mit Freunden zusammensitzen oder meiner Süßen aus einem schönen Buch vorlesen. Bleibt nur die Frage: wann?
Und dabei kann ich nicht einmal sagen ich hätte es nicht gewusst – stand Weihnachten doch im August schon in den Startlöchern - in Form von Dominosteinen im Supermarktregal…

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6 Kommentare zu Heute in einem Monat ist Heilig Abend

#1 liamara . 24.11.05 . 15:46 Uhr

Tja, ich bin ja eigentlich auch dafür, dass die Online-Shopping-Lüge gebrandmarkt wird. Aber ich muss sagen, in der Weihnachtszeit ist das schon eine echte Alternative - entspannt am Rechner hocken, das geht auch mit Tee und Plätzchen, und Geschenke aussuchen. Draußen ist es kalt, die Stadt ist voll, und zwischen mir und den Geschenken steht nur die Frage, wie ich bezahlen will. Das lob ich mir.

#2 Herr S . 24.11.05 . 16:38 Uhr

Da duftet es halt nicht nach Met, das ist der Nachteil. Sag mal, Sodasister, hast Du auch noch einen Link zu dieser Musikveranstaltung? Mit mp3-Proben zum Reinhören vielleicht?

#3 liamara . 24.11.05 . 17:19 Uhr

Du hast wirklich noch nie Met getrunken, was? Der Geruch ist nicht besonders anziehend - und noch ein Vorteil :)

#4 Herr S . 24.11.05 . 19:26 Uhr

Nö, sag ich doch. Aber ich teste das demnächst mal an, wissen will es jetzt schon – am Ende wird es ja noch eine neue Passion, dann würde ich mich furchtbar aufregen, wenn ich es nie probiert hätte.

#5 Herr Enderle . 24.11.05 . 20:15 Uhr

Mit dem Met sind die Schweizer gekommen - oder umgekehrt? Auf keinen Fall aber gehört dieser Trunk zu den Stuttgarter Weihnachtsmarkt-Traditionen. Von mir aus sollen sich junge Menschen und Eidgenossen das literweise geben, ich für mich trinke klassischen Glühwein. Und dann erstehe frohen Mutes wie jedes Jahr 3 Paar dicke Schafwollsocken und eine Dose (500 g) Gallseife.

#6 SodaSister . 25.11.05 . 09:55 Uhr

Sorry Herr S., aber da gibt es keinen Link und noch viel weniger eine Hörprobe… wir arbeiten daran ;-).
Nur soviel: Musik von Praetorius bis Distler, vornehmlich acapella und in Kammerchorbesetzung. Zwischenrein sitzt Fabian Wöhrle an der Orgel und Erika Baumann rezitiert. Das Ganze wird von Benjamin Lack geleitet und kostet 12/8 Euro…. und es stimmt einen ganz wunderbar weihnachtlich!

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