Von Claudia
Fundsachen . 07:31 Uhr
In Stuttgart ist das öffentliche Gedenken an die rund 2.000, in 8 Transporten vom Nordbahnhof deportierten und größtenteils ermordeten Juden offenbar reichlich spät aufgekommen: 2004. Zwei Jahre später wurde dann die Gedenkstätte am Nordbahnhof eröffnet. Ich habe sie vor kurzem entdeckt und einige Fotos davon gemacht.
Eine Betonwand (warum eigentlich Beton?) trägt die Namen aller Deportierten, die in mühevoller Kleinarbeit ermittelt werden konnten. Was mich am meisten bewegt hat? Die langen Reihen mit gleichen Nachnamen. Dass ganze Familien vernichtet wurden, ist ja lange bekannt. Sieht man aber konkrete Namen vor sich, wirkt der Wahnsinn besonders bedrückend.
P.S.: In den Rubriken bin ich für diesen Beitrag nicht so recht fündig geworden. “Kultur” oder “Leben” mochte ich es nicht nennen. Ich habe mich schließlich für “Fundsachen” entschieden.
#1 Der MfG . 06.05.08 . 08:18 Uhr
Happy Birthday Israel
Heute Feiert Israel seinen 60sten Geburtstag
#2 Der MfG . 06.05.08 . 08:58 Uhr
Oh crap … ich habe mich vertan … Der Geburtstag ist erst am 14. Mai … Aber es hätte ja gut gepasst^^
#3 Claudia . 06.05.08 . 09:32 Uhr
Stimmt. Was auch halbwegs passt: Übermorgen ist der 8. Mai, Tag der Beendigung des Zweiten Weltkriegs, in Mecklenburg-Vorpommern seit 2002 übrigens wieder gesetzlicher Gedenktag.
#4 Stefan Ramone . 06.05.08 . 09:51 Uhr
Es gibt auch ne Website zu dem Projekt…
#5 Claudia . 06.05.08 . 15:26 Uhr
Danke, die Webseite habe ich in meinem Blogbeitrag auch genannt.