Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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18 09.07

Gute Nachrichten

Von kesselblick
Leben . 11:28 Uhr


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10 Kommentare zu Gute Nachrichten

#1 Frau Doktor . 18.09.07 . 12:28 Uhr

Was ist das denn jetzt wieder für eine Gratis-Postille?

#2 kesselblick . 18.09.07 . 12:42 Uhr

Das war die erste Ausgabe mit Auflage 220.000 Exemplaren!
Machen die hier http://www.vonschmidt-verlag.de - ein wirklich gigantischer Webauftritt im übrigen ;-))

#3 Herr S . 18.09.07 . 13:09 Uhr

Sieben Monate gebe ich dem Blättchen, maximal acht. Spätestens dann wird auch dem Gutwilligsten das ostentative Abfeiern der eigenen Mittelmäßigkeit langweilig werden. Treffender als im Film kann man das im Grunde nicht mehr kommentieren.

#4 Wegschaffel . 18.09.07 . 17:44 Uhr

Sagen Sie Herr K., hatten nicht wir beide schon mal über das Thema “eigene Zeitung” konfabuliert? Was halten Sie davon, wenn wir ostentativ abwarten, bis das Blatt von Berufsoptimisten wie Herrn S. sturmreif geschossen ist, wir es dann für einen Euro übernehmen, von willigen Design- und PR-Praktikanten relaunchen, mit hier aus dem Blog geklauten Geschichten und Kommentaren als weltneuester Print-Blog zum Wohle unserer Girokonten unter die Stuttgarter werfen, an andere Metropolen verfranchisen, in Talk-Shows loben & preisen, an andere Blogs lizenzieren und schliesslich für unermessliche Summen entweder an Murdoch oder Holtzbrink (die kaufen alles) verticken? War ein langer Satz, aber denken Sie mal drüber nach.

Und: Sagen Sie doch bitte nochmal “haidanei”. So süß!

#5 Frau Doktor . 18.09.07 . 18:17 Uhr

Ts, ts, Herr Wegschaffel. Ihre zukünftig ausgebeuteten Content Provider lesen mit! Aber mal im Ernst: Ich dacht, genau das, was Sie da als Ihren Businessplan ventilieren, wäre das Geschäftsmodell vom Von-Schmidt-Verlag. Da hängt doch schließlich der Herr Bessis drin - seines Zeichens Chef oder sowas einer Werbeagentur. Da geht doch nix ohne Praktis.

#6 Wegschaffel . 18.09.07 . 18:27 Uhr

Eben, Frau Dr. Eben. Ich habe mir gedacht, probierst Du doch noch mal das von PGB a.a.O. beschriebene Prinzip des erbrochenen Prismas aus um im Swiftschen Sinne ein Schlaglicht auf Mißstände des Alltags zu werfen. Aber nicht, dass Sie mir jetzt deswegen die Apperzeption verweigern.

#7 Frau Doktor . 18.09.07 . 19:02 Uhr

erbrochenem Prisma

Wie fies ist das denn?? Aber um den Sums an Holtzbrinck, Burda, Murdoch oder Bauer (die haben ja jetzt auch ne eigene Online-Abteilung) zu verchecken, müssen wir online sein. Community-mässig. Web X.0. Und wir brauchen was, mit dem wir Adressen kriegen, die wir dann an den meist bietenden verkaufen. Aber vor allem brauchen wir eine 1a PowerPoint-Präse für unsere Freunde aus dem Holtzbrinck Fast Forward Programm.

#8 kesselblick . 18.09.07 . 19:08 Uhr

@Werber
Achso, deshalb ist die halbe Zeitung voll mit Hofbräu-Reklame, weil die die eh schon als Kunden haben. So sieht das also aus, wenn Werber Zeitung machen.

@eigene Tageszeitung
Yepp, bin dabei. Würde sogar meine erbärmlichen Ersparnisse zusammenkratzen und voll ins Risko gehen. Und Prakitkantenheere dirigieren ist mir beinahe Alltag. Ich grübele schon die ganze Zeit, gerne nach der Bettlektüre zum Tagesausklang, über einen schlägkräftigen Namen nach, der noch nicht belegt ist. Kesselblatt, Kesselnews, Kesselinfos - alles noch nicht so richtig die zündende Idee.

#9 Wegschaffel . 18.09.07 . 23:31 Uhr

Wie wärs mit Kesselblick?

#10 circulus . 25.09.07 . 00:50 Uhr

Na klar: Kesselblick ist der optimale Name fürs Blatt!

Muss zugeben, dass ich diese Good News erst mal liegen lies, auf einem der vielen Stapel um mich herum. Erst als ich das Video sah, griff ich danach und blätterte darin.

Diesen Vorgang allein muss man sich mal genauer durch-denken: es bedarf also eines Videos in einem Blog um ein Print-Produkt zur Hand zu nehmen! Jesses – wie weit isses mit mir gekommen?!

Aber meine Herren: wieso die Skepsis? Das Blatt wird lange durchhalten! Finanzprobleme kennt der Herr Bessis jedenfalls nicht. Sieht man doch an seiner Brille. Und an den tollen Parties, die er geben kann. Zu denen sich die Polit- und Wirtschafts-Prominenz gerne einladen läßt. Und vor allem, solange unser Finanzbürgermeister das Vorwort schreibt! Föllerei unter Gesättigten könnte man das auch nennen. Damits dem sozialschwachen Volk, also der Unterschicht, auch bald wieder besser geht – dank guter Laune allerorten …

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