Von Henning
Vermischtes . 19:31 Uhr
Heute ist Montag. Nächste Woche ist auch Montag, aber ein besonderer. Es ist nämlich der 5. Webmontag in Stuttgart. Diesmal wieder in der Stadtmitte, also im Literaturhaus im Bosch-Areal.
Ab 19 Uhr geht’s los mit dem Socializing, eine Stunde später dann mit Vorträgen und Diskussion. Was genau die Vorträge sind, ist irgendwie noch nicht ganz klar. Im Webmontags-Wiki sieht man zwar eine Diskussion, aber kein Ergebnis.
Die Absprachen bezüglich Second Life scheinen allerdings am weitesten fortgeschritten zu sein. Ich rechne also fest damit, dass das ein Thema sein wird. Über den Rest kann man wohl nur spekulieren - oder jemand Wissendes klärt uns auf.
Jedenfalls wäre es schön, wenn sich noch ein paar mehr für den 2. April anmelden. Bisher sind’s erst um die 30.
#1 Ralf Schmid (Hrsg.) . 26.03.07 . 19:53 Uhr
Second Life, aha. Gut, der Webmontag könnte eventuell der allerletzte Ort der Welt sein, an dem das Thema noch nicht durchgelutscht wurde, aber ob es die ohnehin stark gegen Null tendierende Qualität der Veranstaltung heben wird, wage ich mal entschieden zu bezweifeln. So wie es aussieht, werden socializing, networking und insbesondere biertrinking bald die einzigen Aspekte sein, die einen noch hinlocken könnten — die lassen sich aber auch einfacher haben. Davon abgesehen empfehle ich als Ein- bzw. Ausstiegslektüre schon mal die Zusammenfassung von Mario Sixtus, der das Ganze sehr schön auf den Punkt bringt.
#2 Alex . 26.03.07 . 20:28 Uhr
Die “letzten Worte” von Mario Sixtus finde ich auch sehr passend. Interessant aber auch, was Frank Westphal bei den Blogpiloten zur Zukunft von Second Life zu sagen hatte:
Ich denke vielmehr, dass das Pendel schon bald wieder in die andere Richtung ausschlagen könnte: Von Always-On und hemmungsloser Mitteilsamkeit zu einer gesunden Balance aus Offenheit und Privatsphäre. Ich glaube, dass wir unsere lokalen Communities wieder entdecken werden und dass das Web ziemlich schnell unsichtbar werden wird durch die vielen kleinen Gerätschaften, die darüber miteinander verbunden sind. Der Witz, nach seinen verlegten Schlüsseln zu googeln, wird dann keiner mehr sein.
Nachzulesen hier. Aber mit Second Life lässt sich halt eh grade ganz gut Quote machen…
#3 Liamara . 26.03.07 . 23:37 Uhr
Ich kläre mal auf - ja, es wird je einen Pro und Kontra Vortrag zu Second Life geben. Und ich kann nich dabei sein *heul*
#4 Der MfG . 27.03.07 . 07:49 Uhr
aso ich hab vor hinzugehen. Für mich wirds erst der zweite Webmontag sein.
#5 Holger . 27.03.07 . 08:09 Uhr
Vielleicht würde dieser Ansatz unserer britischen Kollegen der Veranstaltung wieder etwas Leben einhauchen…
#6 Alex . 27.03.07 . 08:28 Uhr
Auch wenn mich das jetzt tatsächlich mal zu einem WebMontags-Besuch motivieren würde, bin ich der Meinung: Man muss nicht alles am Leben halten, was stirbt.
#7 derCobold . 27.03.07 . 11:31 Uhr
Aha, also doch Second Life. Nachdem ganzen Hype und meinen eher negativen Eindrücken bin ich mal auf den Pro-Vortag gespannt.
#8 Liamara . 27.03.07 . 11:39 Uhr
@DerCobold: Der Pro-Vortrag wird wohl vor allem das widergeben, was man auch sonst an Positivem über SL lesen kann in den Medien. Wie viel Gassner von seinen eigenen Erfahrungen in SL berichtet, weiß ich jetzt nicht.
#9 Henning . 27.03.07 . 12:14 Uhr
Die Diskussion wird sicher spannend. Freu mich schon drauf. Muss ich aber jetzt nicht schon hier in schriftlicher Form vorher führen. :-)
Die Zusammenfassung von Mario Sixtus ist gut geschrieben, enthält auch wahre Elemente, finde sie aber insgesamt ziemlich überzogen. Ich hab oft das Gefühl, man darf nur SL-Hasser oder -Fan sein.
#10 Alex . 27.03.07 . 13:15 Uhr
Hat eigentlich schonmal jemand die “Romanvorlage” zu Second Life gelesen?
#11 Frau Doktor . 27.03.07 . 15:24 Uhr
Und die wäre?
#12 Alex . 27.03.07 . 16:01 Uhr
#13 Frau Doktor . 27.03.07 . 19:52 Uhr
Ich muss ja sagen: Das Metaversum hatte ich mir irgendwie toller vorgestellt. Mehr Immersion. Und vor allem richtig geile Visualisierung und nicht den Ruckelscheiß mit einer visuellen Qualität, die man bei einer Spielkonsole aber sofort in die Tonne träte. Bis jetzt ist Second Life doch eher die Spielwies für Angestellte, die endlich aufgeblasenes Selbstbild und Fremdwahrnehmung in Einklang bringen wollen. Aber vielleicht lässt es sich als Plattform für an ihren Bildschirm gefesselte Dienstleister, deren First Life schon lange den Kontakt zu ihnen abgebrochen hat, ganz gut vermarkten lässt.