Von Westbalkon
Vermischtes . 17:59 Uhr
Während vor mir noch ein nicht bewältigbarer Berg von Arbeit liegt, denke ich an mein Autole, dass ich heute früh in einer Autowerkstatt meines Vertrauens ließ, des Tüv-Bäppers wegen. Soeben rief ich an, mal gucken, ob’s dem kleinen gut geht. Ja, er hat den Bäpper. Aber auf den hinteren Bremsscheiben hat es Rost. Kann sein, fahr ja viel Öffis, und dann steht das Auto rum, und bei dem Wetter und so. Ich: “Muss ich da was tun?” Nette Servicekraft: “Ja, mit einer satten Bremsung ablösen. Also einfach mal richtig reintreten.” Ich: “Aha. Mach ich.” Sie: “Ja aber halt nur wenn man keinen Verkehr hinter sich hat!”
Ich habe nicht gefragt, welch schmerzhafte Erfahrung sie zu diesem Hinweis veranlasst…..
#1 Exilostfriese . 05.09.08 . 10:09 Uhr
Vielleicht sie nicht selber, sondern ein Kunde oder eine Kundin kam da eventuell gleich den nächsten Tag wieder mit einem Heckschaden. Da wird man dann vorsichtig.
#2 kavaliersschmerz . 05.09.08 . 12:46 Uhr
…das ist auch eine Folge der Amerikanisierung. Sie hat sich da wohl an amerikanische Justizfälle erinnert, in denen nachher Schadensersatzklagen auf die Autowerkstatt zukamen, weil nicht eindeutig darauf hingewiesen wurde, bei der Bremsscheibenkur den rückwärtigen Verkehr zu beobachten.
Man denke nur an Aufdrucke á la “Attention! Hot beverages are hot!” Thanks darling, ‘precciate it!
#3 Wegschaffel . 07.09.08 . 14:42 Uhr
Irgendwie beruhigts mich schon, dass ich beim Stichwort “Verkehr” nicht wie meine Vorredner automatisch ans Auto denke.
#4 westbalkon . 08.09.08 . 11:27 Uhr
Danke, Wegschaffel! Ich dachte schon es merkt nie einer, dass es hier irgendwie auch um postkoitale Unglücksfälle gehen könnte!