<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<!-- generator="wordpress/2.1.2" -->
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	>

<channel>
	<title>Stuttgart Blog</title>
	<link>http://www.stuttgart-blog.net</link>
	<description>Stimmen der Stadt</description>
	<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:29:20 +0000</pubDate>
	<generator>http://wordpress.org/?v=2.1.2</generator>
	<language>en</language>
			<item>
		<title>Unterirdisch reisen</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/unterirdisch-reisen/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/unterirdisch-reisen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 18:28:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[VVS]]></category>

		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/unterirdisch-reisen/</guid>
		<description><![CDATA[Das Paradigma &#8220;den Verkehr unter die Erde legen, um mehr Platz zum >Leben< zu haben&#8221; ist eine sehr verbreitete und nachvollziehbare Haltung. Hier folgt eine Beschreibung eines alternativen, vielleicht übertriebenen Ansatzes, über den man aber mal nachdenken könnte.
Wollen wir eigentlich nicht sehen, wo wir reisen? Ich selbst möchte sehen, durch welche Landschaften, Städte, Gebiete, Straßen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Paradigma &#8220;den Verkehr unter die Erde legen, um mehr Platz zum >Leben< zu haben&#8221; ist eine sehr verbreitete und nachvollziehbare Haltung. Hier folgt eine Beschreibung eines alternativen, vielleicht übertriebenen Ansatzes, über den man aber mal nachdenken könnte.</p>
<p>Wollen wir eigentlich nicht sehen, wo wir reisen? Ich selbst möchte sehen, durch welche Landschaften, Städte, Gebiete, Straßen, Regionen ich fahre, wenn ich reise. Unterirdisch schaue ich in die schwarze Röhre und vergesse fast, dass ich überhaupt in Bewegung bin.</p>
<p>Menschliche Fortbewegung wird als ein unvermeidbares Übel interpretiert, das unsichtbar unter der Erde gehört und in kürzester Zeit zu bewältigen ist. Dabei gehört Fortbewegung zum menschlichen Leben dazu wie alles andere. Sei es die Reise von zu Hause zum Park, von Bratislava nach Paris, vom Bopser nach Degerloch oder vom Schlossplatz zur Türlenstraße.</p>
<p>Was ist Fortbewegung? Wie begreift der Mensch seine Mobilität, wenn er an Punkt A in die Erde eintauchen möchte, um an Punkt B wieder aufzutauchen, unabhängig von all dem, was dazwischen liegt?</p>
<p>Ich persönlich würde es begrüßen, wenn auf der Heilbronner Straße, der Neckarstraße, der Charlottenstraße oder der Konrad-Adenauer-Straße keine Autos fahren würden, sondern Schienen mit Straßenbahnen. Was wäre überhaupt schlechter im Vergleich zum Autoverkehr, wenn es doch nur sauberer, leiser, sicherer wäre und vielleicht sogar noch schneller? Wenn es die ganzen Parkplatzflächen einsparen würde, fünfzig mal größer als die heutigen Gleisflächen, derzeit belegt durch Blechkisten, die zu über 99 Prozent der Zeit dastehen?</p>
<p>In Stuttgart hat man sich entschieden. Man hat die Straßenbahn vergraben, weil das Tageslicht dem Autoverkehr vorbehalten bleiben sollte. Täglich mit Unfällen und Verletzten. Zugunsten der Autos sehen die Bahnreisenden Stuttgart von der Neuen Weinsteige nicht mehr, und Autofahrer auch nicht, weil sie mit der Lenkung ihrer Wägen beschäftigt sind.</p>
<p>Geht nicht anders? Doch, denn die Menschen vor hundert Jahren haben&#8217;s irgendwie geschafft. Statt Autos gab in jeder Gasse Schienen und auf dem Charlottenplatz konnte man den Abend mit einem Glas Wein verbringen.</p>
<p>Wir brauchen Modernisierung und Fortschritt mit Qualität für die Menschen. Nicht immer, aber manchmal geht das mit einer Art Renaissance. Denn nicht alle Veränderungen, die der Größer-Weiter-Schneller-Fortschritt des letzten Jahrhunderts gebracht hat, sind gut.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/unterirdisch-reisen/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Flughafen -&gt; Stadtmitte abends um 11</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/flughafen-stadtmitte-abends-um-11/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/flughafen-stadtmitte-abends-um-11/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 31 Aug 2010 08:51:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>LM</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/flughafen-stadtmitte-abends-um-11/</guid>
		<description><![CDATA[Gestern kam ich mal wieder um kurz nach 11 am Flughafen an.  Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und sehnte mich nach meinem Bett. Nach 20 Minuten kam dann auch tatsächlich eine S-Bahn und eine Ewigkeit später kam ich in der Innenstadt an.
Wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe, mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern kam ich mal wieder um kurz nach 11 am Flughafen an.  Ich war den ganzen Tag unterwegs gewesen und sehnte mich nach meinem Bett. Nach 20 Minuten kam dann auch tatsächlich eine S-Bahn und eine Ewigkeit später kam ich in der Innenstadt an.</p>
<p>Wenn es doch nur eine Möglichkeit gäbe, mit öffentlichen Verkehrsmitteln schnell vom Flughafen in die Stadt zu kommen. Ja wenn, &#8230;</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/flughafen-stadtmitte-abends-um-11/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Sobek und die Besserwisser</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/sobek-und-die-besserwisser/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/sobek-und-die-besserwisser/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 29 Aug 2010 20:50:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josh von Staudach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/sobek-und-die-besserwisser/</guid>
		<description><![CDATA[Kaum äußert sich Frei Otto mit seinen Sorgen zum Bau des neuen Hauptbahnhofs, schreibt Ex-OB Rommel einen Offenen Brief und Ingenieur Werner Sobek wird interviewt — beides erscheint in den Stuttgarter Nachrichten, welch Zufall!
Dazu sollte man wissen: Als der Wettbewerb der Modelle zum neuen Bahnhof lief, stand Frei Otto dem 37 Jahre jungen Ingenhoven zur [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum äußert sich <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2596725_0_9223_-stuttgart-21-mitschoepfer-des-bahnhofs-zweifelt.html">Frei Otto mit seinen Sorgen zum Bau</a> des neuen Hauptbahnhofs, schreibt <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.offener-brief-zu-s21-rommel-wirbt-um-mehr-akzeptanz.588974d3-1548-4b33-b1b8-fbf4bf00f56f.html">Ex-OB Rommel einen Offenen Brief</a> und <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ingenieur-werner-sobek-ein-podium-der-besserwisser.2b684944-75c1-4839-96cd-60ee896cfc92.html">Ingenieur Werner Sobek wird interviewt</a> — beides erscheint in den Stuttgarter Nachrichten, welch Zufall!</p>
<p>Dazu sollte man wissen: Als der Wettbewerb der Modelle zum neuen Bahnhof lief, stand Frei Otto <a href="http://www.stuttgart-blog.net/duesseldorfer-playboy/">dem 37 Jahre jungen Ingenhoven</a> zur Seite und versorgte ihn mit dem Entwurf der blütenkelchförmigen Betongebilde, die mit einem »Lichtauge« gedeckelt werden. Aus heutiger Sicht muss man sich fragen, warum Ingenhoven so vehement zu »seinem« Bahnhof steht, wenn das wesentliche, man kann sogar sagen: alleinige Gestaltungsmerkmal gar nicht von ihm ist?!</p>
<p>Für Nichteingeweihte: Frei Otto ist der geniale Mitentwickler des schwungvollen Daches des Münchner Olympiastadions. Durch seine statischen Experimente und Studien veränderte er die Architekturwelt wie kein Zweiter! Dass nun Ottos Sorgen um die Standhaftigkeit des Neubaus begründet sein könnten, sollte die Planer veranlassen, Risiken noch eingehender zu prüfen und nicht respektlos, wie es Ingenhoven und Sobek tun, als völlig unbegründet hinstellen.</p>
<p>Zurück zum Interview mit Sobek: Man muss auch genau lesen, was er so sagt. Fakten? Fehlanzeige! Natürlich steht in einem vom <em>Bauherrn</em> beauftragten Gutachten nicht, dass »Lebensgefahr« drohe. Aber auch bei noch sovielen Bohrungen kann der Boden nicht überall exakt geprüft werden. Ein großer Teil eines solchen Gutachtens bleibt »Mutmaßung«, bis der Bagger tatsächlich den Aushub tätigt (übrigens genau die Sorte <em>Mutmaßung</em>, die Sobek den Gegnern vorwirft!) &#8230; Nebenbei »schätzt« Sobek die technische Beschreibung des Vorhabens auf »mehr als hundert Meter Leitz-Ordner«. Ein Ingenieur, der so selbstgerecht auftritt, sollte nie <em>schätzen</em> sagen &#8230; </p>
<p>Einziger Fakt mag sein, dass der Bahnhof selbst »keine Anhydrit-Schichten berührt« — aber Sobek verschweigt an dieser Stelle (absichtlich?) die Tunnel ohne die der unterirdische Bahnhof nicht funktioniert, denn um die geht es ja bei der Sorge um aufquellenden Anhydrit! &#8230; Und selbst wenn er »ein Bild vor Augen hat«, wie der zukünftige Stadtteil aussehen mag, dann ist das seine berechtigte Vision, aber kein Fakt!</p>
<p>Fazit: Beide Seiten haben kaum Fakten! Doch welcher Option sollte mehr Gewicht gegeben werden? Dem Risiko potentieller Katastrophen nachdem man 7.000.000.000 Euro ausgegeben hat oder der Sicherheit, dass Stuttgart nicht in die Steinzeit zurückfällt, sondern prima funktionierend am Fernverkehr angeschlossen bleibt für zunächst 0 Euro?</p>
<blockquote><p>Wenn es jetzt regnet, dann ist das ein <strong>Fakt</strong>. Ob morgen die Sonne scheint, ist eine <strong>Prognose</strong>. (unbek. Verf.)</p></blockquote>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/sobek-und-die-besserwisser/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Zum Mitschreiben</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/zum-mitschreiben/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/zum-mitschreiben/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 16:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/zum-mitschreiben/</guid>
		<description><![CDATA[Leider sehe ich mich zu diesem Beitrag gezwungen, da es in den Diskussionen immer wieder Leute gibt, die behaupten, dass der Himmel grün ist. Damit wir wenigstens in diesem Punkt ein kleines Stück weiterkommen, hier der Beweis dafür, dass der Himmel nicht grün ist.

Ich wünsche mir ehrlich und von ganzem Herzen, dass es in Zukunft [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Leider sehe ich mich zu diesem Beitrag gezwungen, da es in den Diskussionen immer wieder Leute gibt, die behaupten, dass der Himmel grün ist. Damit wir wenigstens in diesem Punkt ein kleines Stück weiterkommen, hier der Beweis dafür, dass der Himmel nicht grün ist.</p>
<p><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/prognose2.gif' alt='prognose2.gif' /></p>
<p>Ich wünsche mir ehrlich und von ganzem Herzen, dass es in Zukunft Leute gibt, die für Stuttgart 21 sind und konstruktiv ihre Meinung äußern. <em>Das</em> nenne ich dann Dialog. Immer wieder zu behaupten, eine Mehrheit in der Stadt stünde hinter Stuttgart 21, ist jedoch falsch und eine reine Provokation. </p>
<p>Übrigens: Leute, die jetzt eindrucksvoll an Demonstrantenzahlen belegen, dass sich dieses Meinungsbild von 2009 inzwischen gedreht hat, werden nicht beachtet.</p>
<p><em>Nachtrag 28. August</em><br />
Repräsentative Umfrage der StN von Mitte August 2010:</p>
<blockquote><p>Stuttgart - In einer aktuellen Umfrage des Stuttgarter Marktforschungsinstituts MM-Research GmbH haben sich 55 Prozent der Befragten als Gegner des Bahnprojekts Stuttgart 21 bezeichnet. <strong>In der Stadt Stuttgart liegt die Ablehnung bei 63 Prozent; in der Region sind es 48 Prozent.</strong></p>
<p>Als Befürworter von Stuttgart21 bezeichneten sich in der Umfrage 28 Prozent der Bürger. <strong>Im Stadtgebiet erreicht die Zustimmung 26 Prozent; im Umland 30 Prozent.</strong> Im Stadtgebiet konnten sich elf Prozent der Befragten nicht eindeutig entscheiden; in der Region waren es 22 Prozent.</p></blockquote>
<p><a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.umfrage-mehrheit-gegen-das-projekt.54b184b4-227c-4d62-9c1f-2487854a19b2.html">Quelle</a></p>
<p>Jetzt zeigt sich, wer lesen kann.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/zum-mitschreiben/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Missverständnis</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/missverstaendnis/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/missverstaendnis/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 26 Aug 2010 21:03:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/missverstaendnis/</guid>
		<description><![CDATA[Sehr geehrter Herr Dr. Schuster,
bei der Eröffnungsrede des Weindorfes sagten Sie, Sie wollten sich von den Stuttgart 21-Gegnern das Fest nicht verderben lassen. Das kann ich gut verstehen.
Allerdings liegt ein Missverständnis vor.
Die Stuttgart 21-Gegner gibt es nämlich gar nicht. Dann in Wahrheit ist die ganze Stadt gegen Sie. Vor den Toren des alten Schlosses standen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr geehrter Herr Dr. Schuster,<br />
bei der Eröffnungsrede des Weindorfes sagten Sie, Sie wollten sich von den Stuttgart 21-Gegnern das Fest nicht verderben lassen. Das kann ich gut verstehen.</p>
<p>Allerdings liegt ein Missverständnis vor.<br />
<em>Die Stuttgart 21-Gegner</em> gibt es nämlich gar nicht. Dann in Wahrheit ist die ganze Stadt gegen Sie. Vor den Toren des alten Schlosses standen nicht diese lästigen <em>Stuttgart 21-Gegner</em>, sondern Bürger, die Sie einst gewählt haben, weil Sie ihnen ins Gesicht gelogen haben. Oder Bürger, die sich dafür einsetzen, dass ihre Stadt nicht der Profitgier geopfert wird. Oder Bürger, die ihr Verständnis von Demokratie verloren haben. Oder Bürger, die sehr wütend sind darüber, dass man sie weiterhin hintergeht und für dumm hält. Diese Bürger sind längst deutlich in der Mehrheit. Und auch das kann ich gut verstehen.</p>
<p>Herr Dr. Schuster, alle wissen, dass Sie nichts mehr zu verlieren haben. Aber bitte sprechen Sie trotzdem nie wieder von <em>den Stuttgart 21-Gegnern</em>. Das geht an der Wahrheit vorbei.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/missverstaendnis/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Düsseldorfer Playboy</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/duesseldorfer-playboy/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/duesseldorfer-playboy/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 24 Aug 2010 09:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Josh von Staudach</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>

		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/duesseldorfer-playboy/</guid>
		<description><![CDATA[Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, schöner Playboy &#8230;
sang Dorthe 1968
Nun, der »schöne Playboy« Ingenhoven kam nach längerer Zeit doch mal wieder nach Stuttgart und ich hatte die Gelegenheit, persönlich dabei zu sein, bei der Pressekonferenz in der Jägerstraße.
Die präsentierten Änderungen an der Planung für den unterirdischen Hauptbahnhof standen unter dem Zeichen der »Optimierung«. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Wärst du doch in Düsseldorf geblieben, schöner Playboy &#8230;</p></blockquote>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=-07gdGjN3bY">sang Dorthe 1968</a></p>
<p>Nun, der »schöne Playboy« Ingenhoven kam nach längerer Zeit doch mal wieder nach Stuttgart und ich hatte die Gelegenheit, persönlich dabei zu sein, bei der <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/stz/page/2602320_0_9223_-veraenderte-entwuerfe-ingenhoven-verteidigt-stuttgart-21.html">Pressekonferenz in der Jägerstraße</a>.</p>
<p>Die präsentierten Änderungen an der Planung für den unterirdischen Hauptbahnhof standen unter dem Zeichen der »Optimierung«. Wenn aber alle wesentlichen Entwurfsbestandteile (Lichtaugen, Glaskuppeln) kleiner ausfallen als ursprünglich geplant, darf man getrost annehmen, dass dies zum Streichkonzert des Auftraggebers Bahn AG gehört. Nun könnte man ja froh sein, wenn dadurch das Projekt geringere Kosten verursachen würde, aber Nein: es wird stetig teurer, man bekommt nur weniger für’s Geld!</p>
<p>Ingenhoven besteht weiterhin unverdrossen darauf, dass sein Bahnhof ein »zero-energy«-Bauwerk sei. Er benannte das so in einem Interview auf der DVD »<a href="http://www.lastcallforplanetearth.eu/">Last Call for Planet Earth</a>«. Darauf habe ich ihn nach der Veranstaltung angesprochen: Er meint damit, dass der Bahnhof keine Energie braucht um zu funktionieren und beruft sich auf Normen zum Nullenergiegebäude. Außerdem sei neuerdings ja geplant, auf dem großen Dach des Bonatzbaus eine Solaranlage zu installieren. (Für was, fragt man sich, wo doch keine Energie verbraucht wird?) — Ich sage ihm, dass meiner Meinung nach die gesamte CO2-Bilanz betrachtet werden müsse, um ein Produkt (oder Bauwerk) als ökologisch sinnvoll zu erachten oder es gar »grün« zu nennen, daher käme auch mein Vorwurf des Greenwashing. Nach zweieinhalb ausweichenden Sätzen gibt er zu, wörtlich: </p>
<blockquote><p>&#8230; gut, Stuttgart 21 hat keine positive CO2-Bilanz.</p></blockquote>
<p>Was übersetzt heißt: Der Bau des Bahnhofs und der Tunnel verschlingt so viel Energie und setzt soviel CO2 frei, wie im späteren Betrieb niemals eingespart werden kann! Diesen Sachverhalt zu verschleiern oder gar nicht zu nennen, wird gemeinhin als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Greenwashing">Greenwashing</a> bezeichnet – Punkt.</p>
<p>Schlimmer noch ist aber, dass Stadt, Land, Bund, Bahn und deren Werbeagenturen sich diesem Unsinn anschließen und wo sie nur können das S21 Projekt als »grün« bezeichnen. Was in diesem Fall nicht mehr als eine Worthülse ist.</p>
<p>Herr Ingenhoven darf gerne in Düsseldorf bleiben und von uns Gegnern unbehelligt seinem Alltagsleben nachgehen, ob als Playboy oder als Architekt sei ihm überlassen. Hier in Stuttgart <em>braucht</em> seinen Bahnhof kein Mensch. Vielen Dank.</p>
<p>===</p>
<p>Ergänzende Anekdoten aus der Pressekonferenz:</p>
<p>1. Ingenhoven wird gefragt, wie hoch denn nun die neuen Lichtaugen seien. Er blättert in seinen Unterlagen, findet aber nichts, bleibt zunächst ratlos. Drexler blättert auch und sagt: »4 Meter 30«. Ingenhoven bestätigt &#8230; <strong>Warum kennt ein Architekt, der sich auf die Präsentation der veränderten Pläne vorbereitet, nicht die Maße des wichtigsten Gestaltungselements seines Bauwerks? </strong></p>
<p>2. Parallel dazu werden <a href="http://twitpic.com/2hl6ja">Illustrationen</a> bzw. <a href="http://twitpic.com/2hl8uh">3D-Renderings</a> gezeigt, die über die schiere Größe und Klumpigkeit der Lichtaugen hinwegtäuschen sollen. Das Tricksen und Täuschen findet also kein Ende, von Beginn an wurde bei Modellen verharmlost und in Computeranimationen geschönt.</p>
<p>3. Herr Dr. André Zeug, Vorstandsvorsitzender der DB Station &#038; Service AG wird gefragt, wie es sich denn auswirken würde, wenn im Fildertunnel ein <a href="http://www.stern.de/1596100.html">ICE Unfall</a> ähnlich dem in Vaihingen/Enz geschehe. Herr Zeug stutzt, wendet sich an Drexler und fragt: »Fildertunnel?« — Drexler erklärt ihm, das sei die Verbindung zwischen Bahnhof und Flughafen. Dann antwortet Zeug so leise, dass es 90% der Anwesenden nicht verstehen konnten (ich leider auch nicht) &#8230; <strong>Warum kennt der Chef aller deutschen Bahnhöfe, der sich theoretisch auf die Pressekonferenz vorbereitet haben sollte, einen der wichtigsten Bestandteile der gesamten S21 Planung nicht?</strong></p>
<p>Man muss Drexler einen gewissen Respekt zollen, dass er in solchen Sachfragen aus der Patsche helfen konnte. Ein gutes Licht auf das Expertentum der verantwortlichen Planer wirft das Ganze aber überhaupt nicht. Wieder einmal.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/duesseldorfer-playboy/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Was kommt nach Stuttgart21&#8230;?</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/2805/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/2805/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 22 Aug 2010 18:17:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Jack Hanson</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/2805/</guid>
		<description><![CDATA[Das hier&#8230;?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www3.ndr.de/sendungen/extra_3/media/stuttgart146.html">Das hier&#8230;?</a></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/2805/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Gestern auf dem Marktplatz</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/gestern-auf-dem-marktplatz/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/gestern-auf-dem-marktplatz/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Aug 2010 16:03:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>nick</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/gestern-auf-dem-marktplatz/</guid>
		<description><![CDATA[
Unterdessen gibt es neue Schlagzeilen im Spiegel:
Baden-Württemberg vergab fragwürdigen Millionenauftrag
tagesschau.de titelt an zweiter Stelle:
Kam Stuttgart 21 durch Millionen-Deal zustande?
Was wohl morgen in der Zeitung steht?
]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/pan_768.jpg' title='Marktplatz 13.7.2010'><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/pan_400.jpg' alt='pan_400.jpg' /></a></p>
<p>Unterdessen gibt es neue Schlagzeilen im Spiegel:<br />
<a href="http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/0,1518,711845,00.html">Baden-Württemberg vergab fragwürdigen Millionenauftrag</a></p>
<p>tagesschau.de titelt an zweiter Stelle:<br />
<a href="http://www.swr.de/nachrichten/bw/-/id=1622/nid=1622/did=6763378/1dxqms6/index.html">Kam Stuttgart 21 durch Millionen-Deal zustande?</a></p>
<p>Was wohl morgen in der Zeitung steht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/gestern-auf-dem-marktplatz/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Die Stadt in der Kiste</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/die-stadt-in-der-kiste/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/die-stadt-in-der-kiste/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 15:36:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wegschaffel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/die-stadt-in-der-kiste/</guid>
		<description><![CDATA[
Hej Datenschützer, wenn Ihr Euch an Google Streetview abgearbeitet habt schaut Euch doch mal hier um. Die Gesichter unserer Mitbürger sind zwar überschminkt und die Autokennzeichen übermalt, aber den einen oder anderen kann man sicher an seinen Klamotten (Guck, dr Gerry mit seim Nodelstroifa-Tishert) oder schlicht am Werbeaufdruck auf dem Kombi erkennen. Ob das alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/skiste.jpg' alt='' /><br />
Hej Datenschützer, wenn Ihr Euch an Google Streetview abgearbeitet habt schaut Euch doch mal <a href="http://www.sightwalk.de/#pano=509902;city=123943">hier</a> um. Die Gesichter unserer Mitbürger sind zwar überschminkt und die Autokennzeichen übermalt, aber den einen oder anderen kann man sicher an seinen Klamotten (Guck, dr Gerry mit seim Nodelstroifa-Tishert) oder schlicht am Werbeaufdruck auf dem Kombi erkennen. Ob das alles schlimm ist, weiss ich noch nicht so genau.        </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/die-stadt-in-der-kiste/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
		<item>
		<title>Pressefreiheit durch Polizei in Stuttgart ausgehebelt</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/pressefreiheit-durch-polizei-in-stuttgart-ausgehebelt/</link>
		<comments>http://www.stuttgart-blog.net/pressefreiheit-durch-polizei-in-stuttgart-ausgehebelt/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 11 Aug 2010 09:41:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rote Socke</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.stuttgart-blog.net/pressefreiheit-durch-polizei-in-stuttgart-ausgehebelt/</guid>
		<description><![CDATA[Obwohl sie sich als Pressevertreter ausgewiesen haben wurden bei der Räumung des Nordflügels auch drei Journalisten verhaftet. Und das offensichtlich auch noch gezielt bei Beginn der Räumung, wohl um deren Berichterstattung zu verhindern. Hier ein Schreiben der Deutschen Journalisten Union und der Jugendpresse u.a. an den Polizeipräsident.
Und da sich auch bei diesem Fall die Polizisten [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Obwohl sie sich als Pressevertreter ausgewiesen haben wurden bei der Räumung des Nordflügels auch drei Journalisten verhaftet. Und das offensichtlich auch noch gezielt bei Beginn der Räumung, wohl um deren Berichterstattung zu verhindern. <a href="http://www.jpbw.de/v2/index.php?n1=Start&#038;n2=News&#038;id=1281297460">Hier ein Schreiben der Deutschen Journalisten Union und der Jugendpresse u.a. an den Polizeipräsident.</a></p>
<p>Und da sich auch bei diesem Fall die Polizisten weigerten Name oder Dienstnummer zu nennen gibts hier nochmal einen <a href="http://www.amnestypolizei.de/">Link zur Kampagne von Amnesty</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.stuttgart-blog.net/pressefreiheit-durch-polizei-in-stuttgart-ausgehebelt/feed/</wfw:commentRss>
		</item>
	</channel>
</rss>
