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	<title>Stuttgart Blog</title>
	<link>http://www.stuttgart-blog.net</link>
	<description>Stimmen der Stadt</description>
	<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:46:40 +0000</pubDate>
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	<language>en</language>
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		<title>Radioaktivitätswerte in Stuttgart</title>
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		<pubDate>Fri, 11 May 2012 19:46:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Orakel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei einer Recherche im Internet ist mir heute folgendes aufgefallen:
Das bayerische Landesamt für Umwelt hat eine Seite für Immissionsmessungen für Radioaktivität. Wenn man da z.B. auf die Seite von Aschaffenburg schaut http://inters.bayern.de/mnz/php/ifrmw.php?station=606&#038;komp=200&#038;tbltyp=2 ist der Wert ca. 0,75 μSv/h und der Grenzwert ist bei 1 μSv/h.
Für Stuttgart gibt es auch eine Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei einer Recherche im Internet ist mir heute folgendes aufgefallen:</p>
<p>Das bayerische Landesamt für Umwelt hat eine Seite für Immissionsmessungen für Radioaktivität. Wenn man da z.B. auf die Seite von Aschaffenburg schaut http://inters.bayern.de/mnz/php/ifrmw.php?station=606&#038;komp=200&#038;tbltyp=2 ist der Wert ca. 0,75 μSv/h und der Grenzwert ist bei 1 μSv/h.</p>
<p>Für Stuttgart gibt es auch eine Seite des Bundesamtes für Strahlenschutz http://odlinfo.bfs.de/cvdata/081110002.php und da ist der aktuelle Wert ca. 1,2 μSv/h</p>
<p>Dann habe ich noch weiter recherchiert und folgendes gefunden http://www.gesetze-im-internet.de/strlschv_2001/__5.html .<br />
Ich kenne mich da nicht aus, aber kann es sein, dass bei uns der Grenzwert höher ist? Lasse mich gerne eines Besseren belehren.</p>
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		<title>Der Regenbogen so nah</title>
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		<pubDate>Sun, 22 Apr 2012 21:56:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>von unten</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Leben]]></category>

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		<description><![CDATA[Aprilregen wäscht die Pollen aus der Luft und auf die Straße und in die Pfützen,
schlägt Blütenblätter von den Bäumen und spült sie an den Straßenrand und verstopft die Kanäle.
Jeden Tag fünf verschiedene Wetter.
Sonne, Regen, Wolken, Nacht und Melancholie.
Dieses Gefühl, wenn nasse Jeans beim Fahrradfahren an den Oberschenkeln klebt.
Der Geruch von sich trocknendem Asphalt.
Der Regenbogen ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aprilregen wäscht die Pollen aus der Luft und auf die Straße und in die Pfützen,<br />
schlägt Blütenblätter von den Bäumen und spült sie an den Straßenrand und verstopft die Kanäle.<br />
Jeden Tag fünf verschiedene Wetter.<br />
Sonne, Regen, Wolken, Nacht und Melancholie.<br />
Dieses Gefühl, wenn nasse Jeans beim Fahrradfahren an den Oberschenkeln klebt.<br />
Der Geruch von sich trocknendem Asphalt.<br />
Der Regenbogen ist so nah, dass die Häuser dahinter rot-gelb-grün-blau-violett erscheinen.<br />
Manche versuchen bis an das Ende eines Regenbogens zu laufen.<br />
Sie landen alle in ca. Stuttgart-Mönchfeld.</p>
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		<title>Stuttgarts next Automodell</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Apr 2012 20:59:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wegschaffel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Freizeit]]></category>

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		<description><![CDATA[
Am Karfreitag fährt man zu Mutter, streicht die Bude oder rollt mit frisch renoviertem Ex-Rennrad fast drei Stunden über den wie selten leeren Stuttgarter Asphalt und hält nur einmal ganz kurz an.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/IMG_1451.jpg' alt='' /></p>
<p>Am Karfreitag fährt man zu Mutter, streicht die Bude oder rollt mit frisch renoviertem Ex-Rennrad fast drei Stunden über den wie selten leeren Stuttgarter Asphalt und hält nur einmal ganz kurz an.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Schon gewusst? VVS macht ernst beim Schwarzfahren!</title>
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		<pubDate>Fri, 13 Apr 2012 11:54:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Doktor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Sich bei den Zonen vertan, das Monatsende übersehen oder schlicht die falsche Jacke angezogen – es gibt viele Gründe, warum aus einem braven ÖPNV-Kunde ein Schwarzfahrer wird. Bis Januar gab es deswegen für das VVS-Gebiet die sogenannte Kulanz-Regel: Wer das erste Mal &#8220;erwischt&#8221; wird, kam mit 10 Euro Strafgeld davon. Die Zeit sind nun vorbei [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sich bei den Zonen vertan, das Monatsende übersehen oder schlicht die falsche Jacke angezogen – es gibt viele Gründe, warum aus einem braven ÖPNV-Kunde ein Schwarzfahrer wird. Bis Januar gab es deswegen für das VVS-Gebiet die sogenannte Kulanz-Regel: Wer das erste Mal &#8220;erwischt&#8221; wird, kam mit 10 Euro Strafgeld davon. Die Zeit sind nun vorbei – und das wohl schon seit Januar. Seit dem 1. 1. 2012 gilt: Ohne gültiges Ticket in Bussen oder Bahnen erwischt – 40 Euro zahlen. Und notorische Schwarzfahrer – ja, die gibt es – werden angezeigt. Warum ich das hier jetzt erst schreibe? Weil meine Arbeitskollegin gerade die erste Erfahrung mit den neuen Regeln gemacht hat. <a href="http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.stadtbahn-das-ende-der-kulanz-fuer-schwarzfahrer.52ce3a21-dee0-4a5b-89c2-da386beb4aef.html">Und weil&#8217;s im Internet steht!</a></p>
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		<title>Glück gehabt: Kein Vorsatz bei der Verharmlosung von Nazi-Verbrechen nachweisbar</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Apr 2012 07:57:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Doktor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Leser erinnern sich vielleicht an diesen Blog-Beitrag: Ein Denkmal der Fühllosigkeit. Was ich damals nicht wusste: Während ich versucht habe, Frau und Herrn Erbslöh die Unhaltbarkeit ihrer Behauptung klar zu machen, hat jemand anderes sie wegen Volksverhetzung angezeigt. Gestern hat nun die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, dass sie die Anzeige nicht weiter verfolgen wird. Ihre, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Leser erinnern sich vielleicht an diesen Blog-Beitrag: <a href="http://www.stuttgart-blog.net/ein-denkmal-der-fuehllosigkeit">Ein Denkmal der Fühllosigkeit</a>. Was ich damals nicht wusste: Während ich versucht habe, Frau und Herrn Erbslöh die Unhaltbarkeit ihrer Behauptung klar zu machen, hat jemand anderes sie wegen Volksverhetzung angezeigt. Gestern hat nun die Staatsanwaltschaft Stuttgart mitgeteilt, dass sie die Anzeige nicht weiter verfolgen wird. Ihre, für mich gut nachvollziehbare Begründung: </p>
<blockquote><p>Das Verhalten des Ehepaars sei „historisch und moralisch fragwürdig, und es erscheint abstrakt geeignet, nationalsozialistisches Unrecht zu verharmlosen.“ Die Darstellung „unbehelligten“ Lebens werde den Lebensbedingungen jüdischer Mitbürger Ende der 1930er Jahre „kaum gerecht“. Da sich die Tafel aber alleine auf die Wohnsituation der Henles in der Hohentwielstraße beziehe, könne nicht mit der notwendigen Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen werden, dass vorsätzlich nationalsozialistisches Unrecht verharmlost werden sollte. </p></blockquote>
<p> (Zitat aus <a href="http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.stolpersteine-schild-ist-keine-volksverhetzung.835fb682-c09b-4fe6-b719-b9800f8e20aa.html">Stuttgarter Zeitung online</a>)</p>
<p>Die Zeit, die für diese fruchtlosen Rechtsstreitigkeiten bisher verschwendet worden ist, hätten die Erbslöhs lieber mit der Lektüre von Raul Hilbergs &#8220;Die Vernichtung der europäischen Juden&#8221; und Christopher Brownings &#8220;Judenmord. NS-Politik, Zwangsarbeit und das Verhalten der Täter&#8221; zubringen sollen.</p>
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		<title>Wangen wird abgerissen</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/wangen-wird-abgerissen/</link>
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		<pubDate>Sat, 07 Apr 2012 08:49:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wegschaffel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<category><![CDATA[Leben]]></category>

		<category><![CDATA[Befindlichkeiten]]></category>

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		<description><![CDATA[
Endlich.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/img_1453.jpg' alt='img_1453.jpg' /></p>
<p>Endlich.</p>
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		</item>
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		<title>Stuttgarter Medienwelt vor grundlegendem Wandel?</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/stuttgarter-medienwelt-vor-grundlegendem-wandel/</link>
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		<pubDate>Sun, 01 Apr 2012 06:15:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Frau Doktor</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Branchenmagazin bloggen &#038; verkaufen (b&#038;s) meldet, denken die Stuttgarter Blogger Paul geht baden und Wegschaffel über eine Fusion nach. Sie wollen in Zukunft unter dem Namen Wegschaffel geht baden auftreten und ihre Online-Präsenz deutlich ausweiten. Ihrem Hauptforum, dem Stuttgart Blog, stehen damit wohl größere Änderungen bevor.
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Branchenmagazin bloggen &#038; verkaufen (b&#038;s) meldet, denken die Stuttgarter Blogger Paul geht baden und Wegschaffel über eine Fusion nach. Sie wollen in Zukunft unter dem Namen Wegschaffel geht baden auftreten und ihre Online-Präsenz deutlich ausweiten. Ihrem Hauptforum, dem Stuttgart Blog, stehen damit wohl größere Änderungen bevor.<br />
Wie aus gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen zu hören ist, planen die beiden Power Player, den beliebten Stadtblog, den sie seit Jahren durch geschickt abgestimmtes Posten von Beiträgen nach Belieben beherrschen, jetzt auch offiziell zu übernehmen. Der Stuttgart-Blog — seit 2005 am Netz — war bisher ein werbefreies Kulturprojekt der Agentur 6M. Damit wäre Schluss, wenn Wegschaffel und Paul geht baden, die in der Szene als sehr ehrgeizig und erfolgsorientiert gelten, die Regie übernehmen. Potente Investoren, die das neue Geschäftsmodell unterstützen, stehen offenbar schon bereit. Damit wären auch seit Jahren kursierende Gerüchte vom Tisch, dass es sich bei den oft bizarren Beiträgen von Paul geht baden um eine Pre-Launch Image-Kampagne für die junge Bademodenlinie eines bekannten Bademodenherstellers handelt. Für eine Stellungnahme waren am Sonntag weder Wegschaffel noch Paul geht baden zu erreichen.</p>
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		<title>Frühlinxdinx</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/fruehlinxdinx/</link>
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		<pubDate>Wed, 28 Mar 2012 11:15:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul-geht-baden</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[Gestern zum ersten Mal (in diesem Jahr) den ganzen Tag ohne Heizung ausgekommen (was am späteren Abend aber nur auszuhalten war mit Pullover, Weste, Jacke und Wolldecke!), und heute sehe ich das erste Grün an &#8220;meiner&#8221; Kastanie. In den nächsten Tagen soll&#8217;s ja erstmal wieder kälter werden, aber egal: Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gestern zum ersten Mal (in diesem Jahr) den ganzen Tag ohne Heizung ausgekommen (was am späteren Abend aber nur auszuhalten war mit Pullover, Weste, Jacke und Wolldecke!), und heute sehe ich das erste Grün an &#8220;meiner&#8221; Kastanie. In den nächsten Tagen soll&#8217;s ja erstmal wieder kälter werden, aber egal: Jetzt beginnt sie wieder, die Zeit der langen Wochenendspaziergänge über die Hügel, die den Kessel umschließen. Unser Foto zeigt die gar nicht so kleinen &#8220;Gärten&#8221; an einem Geländerücken in Gablenberg, der, glaube ich, Froschbeißer heißt (keine Ahnung, warum). In Blüte stehen die Obstbäume dort jetzt noch nicht - das Bild ist vor ein paar Jahren aufgenommen -, aber lange kann es nicht mehr dauern. Übrigens war auf diesem Gang, die Straße Im Bruckenschlegel hinauf, und dann weiter nach Wangen, wenn ich mich recht erinnere, das steilste Stücke Weg zu bezwingen, das mir in Stuttgart - abgesehen von Staffeln - überhaupt je unter die Füße gekommen ist.</p>
<p><a href='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/von-gablenberg-nach-wangen.JPG' title='Froschbeißer'><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/von-gablenberg-nach-wangen_klein.JPG' alt='Froschbeißer' /></a></p>
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		<item>
		<title>Markttag</title>
		<link>http://www.stuttgart-blog.net/markttag/</link>
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		<pubDate>Thu, 22 Mar 2012 18:43:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Paul-geht-baden</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

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		<description><![CDATA[
Samstag-Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem Stuttgarter Rathaus, Aufnahme von 2009
Wenn man in einer großen Stadt lebt und spät in der Nacht oder, noch besser, früh gegen Morgen von einer durchschwärmten Soirée, einem lange dauernden Souper oder einem ermüdenden Balle träge und matt nach Hause schleicht, so bemerkt man, daß jetzt, wo sich fast Alles [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/markttag.jpg' title='Markttag'><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/markttag_klein.jpg' alt='Markttag' /></a></p>
<p>Samstag-Wochenmarkt auf dem Marktplatz vor dem Stuttgarter Rathaus, Aufnahme von 2009</p>
<p>Wenn man in einer großen Stadt lebt und spät in der Nacht oder, noch besser, früh gegen Morgen von einer durchschwärmten Soirée, einem lange dauernden Souper oder einem ermüdenden Balle träge und matt nach Hause schleicht, so bemerkt man, daß jetzt, wo sich fast Alles zur Ruhe begeben hat, ein eigenthümliches, sonderbar schattenhaftes Getreibe hie und da beginnt. Tiefe, schlummerverkündende Stille liegt auf den finsteren Straßen, die Gaslaternen flackern unmuthig, als wollten sie sagen, sie hätten jetzt des Leuchtens für heute Nacht genug.<br />
In solchen sehr späten oder sehr frühen Stunden, wo der einsam nach Hause Wandelnde einem andern ebenso einsamen Wanderer gern aus dem Wege geht – denn ist Dieser ein Freund und Bekannter, so ist man zu träg, um noch mit ihm zu sprechen, ist er aber ein Fremder, so braucht er nicht zu wissen, daß man erst bei anbrechendem Morgen heimkehrt – in solchen Stunden, wo man in den meisten Straßen nichts vernimmt, als das eintönige Lied des Nachtwächters, das Rollen eines fernen Wagens oder das Plätschern sämmtlicher Röhrbrunnen der Stadt und der Fontainen auf öffentlichen Plätzen, bemerkt man auf einmal, wenn man sich zufällig gewissen Stadttheilen nähert, eine seltsame Geschäftigkeit, die hier mitten in der Nacht ihr lebhaftes Wesen treibt.<br />
Von den Thoren heran durch die breiten Straßen, welche auf den Marktplatz führen, rollen schwerfällige Karren, mit einem oder mehreren Pferden bespannt und angefüllt mit allem dem, was die hungrige Stadt am nächsten Tage zu verschlingen gedenkt. Ungeheure Quantitäten Gemüse, Fleisch, Butter – Eier nicht zu zählen – Obst wie es gerade die Jahreszeit mit sich bringt; das alles wankt hochgeladen auf diesen ächzenden Karren durch die stille Stadt und wird in der Nähe des Marktes abgeladen, wo jetzt sogleich ein reges, bewegtes Leben anfängt. Hier sind alle Wirthshäuser und kleinen Läden geöffnet; eine geschäftige Menge unkenntlicher fast gespenstiger Wesen treibt sich umher, die ankommenden Sachen in Empfang zu nehmen, oder um beim Abladen und Verbandeln derselben zu helfen und so etwas zu gewinnen. Da sind Verkäufer und Aufkäufer, die ganze Ladungen übernehmen, um sie in kleineren Partien wieder an Andere zu verkaufen, von welchen sie erst das Publikum erhält. So vertheuert sich die Waare nach und nach, und das Ei und das Gemüse, welches so harmlos und sehr wohlfeil zum Thore hereinkam, hat schon mehreren hungrigen Spekulanten dienen müssen und ist wohl auf das Doppelte des ursprünglichen Preises gestiegen, ehe es in die rechte Küche gelangt.<br />
Da kommen sie an in langen dunkeln Reihen, die vielen, vielen Wagen, und die Pferde schleichen langsam dahin, wohl aus Müdigkeit oder in der Absicht, die Schläfer ringsum nicht zu erwecken, zu denen ja auch der eigene Fuhrmann zu rechnen ist, der auf der Gabel sitzt und, nachdem er am Thore die Zoll-Visitation glücklich bestanden, nun wieder ruhig einnickt und sanft fortschläft, bis das Stillhalten des Karrens auf dem Marktplatze ihn abermals aufweckt.<br />
Dazwischen wandeln Fußgänger, Männer, Weiber und Kinder, mit Tragkörben auf dem Rücken oder anderen, kleineren auf dem Kopfe und den Schultern, und bringen ebenfalls ihre Erzeugnisse zum Verkaufe in die Stadt, das, was sie im Laufe des gestrigen Tages mühsam angefertigt oder gesammelt. Sie schleppen ein ganzes Stück Wald mit herein an Blüthen und Früchten – Blumen in großen, weithin duftenden Büscheln, Wald- und Erdbeeren, frischen Waldmeister und was sonst die Natur im Augenblicke Freundliches bietet. Andere bringen harziges Holz von Tannen und Föhren zum Anzünden der Feuer oder kleine Besen und Strohmatten – fast Alles ihrer Hände Arbeit.<br />
Der Markt selbst bietet nun ein eigenthümliches Bild. Aus den Läden und Wirthshäusern rings umher dringt der Glanz der Lichter und bescheint die Menge, welche vor diesen Lokalen hin und her wogt. Es ist ein wildes Durcheinander von dunkeln, unkenntlichen Gestalten auf dem weiten Platze, und obgleich Jeder beim Aufstellen seiner Waare so wenig Geräusch wie möglich macht und leise lispelt und flüstert, so machen doch alle diese Klänge und Töne zusammen ein hörbares Brausen und Murmeln aus, das man in den angrenzenden Straßen vernimmt und welches auch gewiß manchen leichten Schlummer in den anstoßenden Häusern stört.<br />
In den Wirthsstuben geht es unterdessen lustig genug zu. Die Fuhrleute sowie die Knechte großer Bauern, die noch ein beschwerliches Tagewerk und die Heimfahrt vor sich haben, suchen schon so viel wie möglich die durchwachte Nacht mittelst ziemlicher Quantitäten Wein und Branntwein aus ihren Gliedern zu vertreiben. Die Spekulanten, denen alle Mittel gelten, um die herbeigeführten Waaren billig einzuhandeln, setzen sich mit den Bauern selbst oder deren Bevollmächtigten hinter der Flasche fest, und beide Theile lassen gern etwas darauf gehen, um sich gegenseitig zu benebeln und dadurch zu niedrige oder zu hohe Preise zu erlangen. Das geringe Volk der Marktknechte, der Ablader treibt sich unterdessen draußen umher und hilft die Sachen, die herangebracht werden, von den Wagen herunter nehmen und in zierlichen, dem Auge wohlgefälligen Haufen auf dem rein gefegten Pflaster des Marktes ordnen.<br />
Aber auch andere Gestalten winden sich durch das Gewühl und halten sich fern von dem Scheine des Lichtes oder von dem unsicheren Glanze, der von den Epaulettes oder dem Säbel eines Polizei-Beamten ausgeht. Das sind Spitzbuben und Diebe durch alle möglichen Rangklassen und Grade hindurch, von armen, hungrigen Schelmen angefangen, die sich glücklich schätzen, wenn sie ein Stück Fleisch, ein Dutzend Kartoffeln, ein Kohlhaupt oder dergleichen erbeuten können, bis zu den Vornehmeren ihres Geschlechtes, die es auf die Tasche ihres Nebenmannes abgesehen haben, oder bis zu jenen hinauf, die dem etwas angetrunkenen Bauer bereitwillig in eine Nebengasse folgen, und welchen es auf einige Faustschläge oder gar Messerstiche nicht ankommt, um sich in den Besitz einer wohlgefüllten Geldkatze zu setzen. Auch ähnliche Praktikanten des schwächeren Geschlechtes treiben hier ihr heimliches, scheues Wesen und sind gesucht und gemieden, wie es eben kommt. Ihnen ist jede Beute recht, und wenn sie keinen rechtmäßigen Erwerb finden, begnügen sie sich mit einem unrechtmäßigen, und die schlechtbekleideten, elenden hohläugigen Gestalten nehmen mit, was in ihren Bereich kommt, und schleppen es davon in ihren weiten Rocktaschen oder unter ihren nachlässig umgeworfenen, langen, schmutzigen Halstüchern.<br />
So wogt und wimmelt Alles durch einander in der Dämmerung einer verschwindenden Sommernacht, und je wärmer und angenehmer die Luft ist, und je klarer und freundlicher der Mond oder die funkelnden Sterne herabblicken, um so unheimlicher erscheint dieses nächtliche Getreibe. Auf Augenblicke herrscht wirkliche Stille da unten, dann aber vernimmt man Menschenstimmen, die rufen, schreien, zanken; dazwischen schnauben und wiehern Pferde, Hunde bellen, Enten und Gänse in ihren Körben lassen seltsame Klagetöne vernehmen, und um all&#8217; diese hunderterlei Gegenstände und Gestalten, die in großen Haufen daliegen oder eilig durch einander schlüpfen und emsig hin und her eilen, stehen die alten, ernsten Häuser mit ihren hohen, zackigen Giebeln, mit ihren zierlichen Erkern, und schauen verwundert in das wirre Treiben der Massen da unten.<br />
Es ist wie ein anderer Hexen-Sabath, und wie ein solcher beginnt es auch aus einander zu stieben mit dem ersten Hahnenschrei. Sobald der Himmel anfängt, im Osten heller zu werden, sobald die frischere, kältere Morgenluft den herannahenden Tag verkündigt, und sobald die Sterne droben am Himmel erbleichen, erlöschen auch die Lichter in den Wirthshäusern und Läden; nach und nach und erstirbt das Leben auf dem weiten Marktplatze. Nach allen Richtungen hin verläuft sich die Menge, die hier beschäftigt war, wie ein schmutziges, rauschendes Gewässer, das den Platz vorhin bedeckte, nun allmälig verschwindet, und darauf tritt hervor das ganze Terrain, welches er bis jetzt bedeckte, mit seinen Höhen und Tiefen. Und diese Höhen stehen wohlgeordnet da und zeigen sich dem Auge als schön ausgestellte Gemüsehaufen, und die Tiefen und Gassen dazwischen hat man reinlich gekehrt, und wie es nun immer heller und heller wird, und die graue Morgendämmerung in das helle, glänzende Licht eines frischen Sommertages übergeht und deutlich zeigt die vielen glänzenden Farben der tausenderlei Gegenstände, die hier ausgestellt sind: so verschwindet ebenso schnell das Unheimliche des Nachtgemäldes, und ein anderes, schönes, freundliches, angenehmes Bild zeigt sich dem Auge des Beschauenden.<br />
Aber es ist noch sehr früh am Tage. Nur hie und da öffnet sich langsam eine Hausthüre, und ein schläfriges Dienstmädchen tritt heraus, das Morgenwasser für die Haushaltung zu holen. Lohnkutscher und Fiaker, die früh einspannen müssen, kommen in sehr mangelhafter Toilette und ziehen ihre Pferde nach sich an den benachbarten Brunnen. In den Straßen der Stadt liegt noch ein feiner Duft, und der reine blaue Himmel, der sich oben zwischen Kirchthürmen und Schornsteinen zeigt, sowie das feucht werdende Pflaster versprechen einen schönen warmen Tag.<br />
(Friedrich Wilhelm Hackländer, Eugen Stillfried, Erster Band, Kapitel 1, <a href="http://gutenberg.spiegel.de/buch/3872/1">Projekt Gutenberg-DE</a>)</p>
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		<title>Stuttgart, B-Seite</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Mar 2012 17:41:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Wegschaffel</dc:creator>
		
		<category><![CDATA[Vermischtes]]></category>

		<category><![CDATA[Essen und Trinken]]></category>

		<category><![CDATA[Fundsachen]]></category>

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		<description><![CDATA[
Weil ich gerade nicht Auto fahre, gehe ich relativ viel zu Fuß durch die Gegend. Und schau mal an, Stuttgart kann auch anders: Roh, rissig und reichlich ungewaschen präsentiert sich die Stadt an überraschend vielen Ecken. Wird fortgesetzt.
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			<content:encoded><![CDATA[<p><img src='http://www.stuttgart-blog.net/wp-content/media/fassade7.jpg' alt='fassade7.jpg' /></p>
<p>Weil ich gerade nicht Auto fahre, gehe ich relativ viel zu Fuß durch die Gegend. Und schau mal an, Stuttgart kann auch anders: <a href="https://picasaweb.google.com/109465814302305747904/StuttgartBSeite#5721275258371057426">Roh, rissig und reichlich ungewaschen</a> präsentiert sich die Stadt an überraschend vielen Ecken. Wird fortgesetzt.</p>
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