Von Wegschaffel
Befindlichkeiten . 22:43 Uhr
Das vom bildblog aufgedeckte Beispiel der Titelbildfälschung bei der StZ mag auf den ersten Blick ein wenig kleingrätig wirken (das Tiddlfoddole wurde durch Spiegelung ein paar cm verbreitert), aber wenn der StZ das Layout wichtiger ist als die Realität, dann stimmt da was nicht.
#1 Jürgen Lück . 05.10.09 . 00:26 Uhr
Ich denke, mit der Entschuldigung des Chefs hat sich die Sache erledigt. Das beweist ja immerhin, das Blogs auch mal was bewegen können und es schon richtig ist, wenn so öffentlichkeitswirksam ein Korrektiv da ist.
#2 Wegschaffel . 05.10.09 . 16:57 Uhr
Nachtrag: Wie hier zu lesen ist, knackts bei der StZ nicht nur vorne drauf, sondern auch hinten im Maschinenraum: Ausdünnung, Sparprogramm, Abfindungen, …
#3 Cassius . 05.10.09 . 23:04 Uhr
Ich kann mir Schlimmeres vorstellen als ein auf Format gebrachtes Titelbild…
#4 Wegschaffel . 06.10.09 . 10:25 Uhr
___Cassius: Genau das ist der Punkt. Ich kann mir auch schlimmeres vorstellen …
#5 Schnezagaigeler . 09.10.09 . 15:30 Uhr
Schlimm ist das für die Glaubwüdigkeit der Zeitung. Denn wenn die journalistische Regel durchbrochen wird, dass am Bild nicht herummanipuliert wird, dann glaubt man auch anderen Bildern des Blattes nicht mehr (oder glaubt irgendjemand noch Bildern in BILD?).
Ein anderer Punkt, der sich hier zeigt, ist der, dass die Zeitungen (auch online) durch ihre Festlegung auf diese Bildformate sich in die Situation bringen, ihren Aufmacher nach dem vorhandenen Bildmaterial auswählen zu müssen.