Liebe Blogleser, Liebe Blogleserinnen.
mittlerweile dürfte es sich rumgesprochen haben, dass Stuttgart eine kleine “Medienmetropole” geworden ist, in der nicht nur wegen der Nähe zu Ludwigsburg jedes Jahr eine nennenswerte Anzahl von Filmprojekten realisiert wird.
Ich möchte euch hier ein Projekt der Stuttgarter Hochschule der Medien vorstellen.
Das Team, junge, aber filmerfahrene Studenten möchten die Geschichte eines 60 jährigen arbeitslosen Geschäftsmannes erzählen, der alles verloren hat.
Frederik Bernger (ca. 60 Jahre, groß, schlank, ehemaliger Geschäftsführer) verliert seine kleine Firma für Küchengroßartikel. Erfällt in eine tiefe Depression und sieht keinen Sinn mehr im Leben.
Als letzte Möglichkeit aus der Einsamkeit zu entrinnen beschließt er in eine Bar zu gehen um dort eventuell Kontakte zu knüpfen. Der Abend verläuft anders als erwartet und so findet sich Frederik am nächsten Morgen plötztlich mit einem neuen Beruf wieder.
Er wird Callboy für die ältere Generation. Während er seinen Marketingstand vor dem Altenheim aufbaut trifft er Gertrud Schmidt (ca. 65 Jahre, leicht rundlich, sehr stolz). Nach einiger Zeit wird Frederik von Gertrud gebucht. Sie treffen sich einige Male, doch dann taucht Gertrud plötzlich nicht mehr zu den Treffen auf. Frederik ist am Boden zerstört.
Doch als er erfährt, weshalb Gertrud nicht mehr zu den Treffen kommt, wird ihm klar, dass Geld verdienen nur die eine Seite ist. Und er beschließt seinen Beitrag zu leisten…
Nähere Informationen zu Team und Projekt findet ihr unter: www.myspace.com/callfrederik
Wenn euch das Projekt zusagt könntet ihr mithelfen dieses Projekt Wirklichkeit werden zu lassen.
Die Kosten für ein Filmprojekt sind immens. Obwohl alle Teammitglieder ehrenamtlich arbeiten, muss doch Technik ausgeliehen und versichert werden, müssen Drehgenehmigungen und Sprit bezahlt werden, und und und…
Mit der Homepage wollen wir versuchen so viele Menschen wie nur irgendmöglich dazu zu bewegen, einen ganz kleinen Betrag, wir dachten an einen Euro (!), zu spenden. Als Dankeschön wird jeder Spender einzeln im Abspann genannt.
Das würde es uns ermöglichen mit Callfrederik einen Traum wahr werden zu lassen.
Und Stuttgart wäre um ein weiteres Filmprojekt reicher.
Im Namen des gesamten Teams, Simon Denda, Duy Anh Pham, Jonas Hübner, Benjamin Mehl, Leif Pasold;
Zora.
#1 Paul-geht-baden . 18.06.09 . 11:03 Uhr
Mit Bartleby zu sprechen: “I would prefer not to.”
#2 Wegschaffel . 18.06.09 . 15:08 Uhr
Sorry Zora, aus dem Abspannalter bin ich raus, aber für eine Statistenrolle (z.B. Barhocker) würde ich sogar ein Zehner springen lassen.
#3 Waiblinger . 18.06.09 . 16:15 Uhr
Dank den Studiengebühren muss man nun schon betteln gehen umd richtig ausgebildet zu werden.
Schon schlimm diese Bildungspolitik. Wünsche euch viel Erfolg!
#4 Josh von Staudach . 18.06.09 . 18:59 Uhr
He, jetzt bürstet die lieben Studenten doch nicht so ab! Im Ernst: die HDM oder die AKA (oder auch die LB Filmaka) haben schon etliche beeindruckende ‘Gestalten’ (und Produkte) hervorgebracht, weit über regionale Grenzen hinaus. Ich kann das hier beschriebene Projekt (noch) nicht beurteilen, aber von mir bekommt ihr den Zehner ohne Barhocker (quasi als Risikokapital) …
#5 Nordman . 19.06.09 . 18:58 Uhr
(quasi als Risikokapital) …
Geld für nichts ist kein Risikokapital, es ist Geld für … nichts, quasi umsonst, den wer liest schon einen Abspann.
Liebe Studierenden, macht doch mal was besonderes, zeigt den Abspann vor dem Film.
Also Werbung zwischen der Werbung und dem Film. Okay das ist nichts besonderes nur was anderes.
Natürlich muß der Film dann richtig gut sein und das muß sich auch schon rumgesprochen haben, nicht das die Zuschauer gehen bevor Held des Filmes zum ersten Mal gescheitert ist.
NM