Von huhn
Politik, Essen und Trinken . 08:26 Uhr
Die Stadt hat (wie bei so vielem anderen) herausgefunden, dass Dinge Geld kosten. So ist das Weingut der Stadt nicht kostendeckend und es soll auf Linie getrimmt werden. Es wurde ein Gutachter beauftragt. Und dieser scheint “das übliche” vorzuschlagen: Weniger Personal. Ausserdem soll sich das Weingut auf weniger Sorten beschränken (als ob man aus einer Rieslingrebe so einfach Burgunder herausbekommen würde).
Ich bin der Meinung, dass dies der falsche Ansatz ist. Deshalb der Aufruf: trinkt mehr städtischen Wein (der durchaus lecker ist) und helft das Defizit zu verringern. Dann kann der Weinberg bei der Stadt und die angestellten Winzer in Lohn und Brot bleiben.
Prost! :-)
#1 Marc . 20.04.08 . 10:21 Uhr
Die Stadt soll sich um die Infrastruktur kümmern und nicht Planungsaufwand in Weinanbau stecken solange da kein ordentlicher Gewinn abfällt…
#2 David . 20.04.08 . 10:48 Uhr
Wein ist Infrastruktur!
#3 huhn . 20.04.08 . 11:17 Uhr
@Marc: Ich weiss nicht, ob da großartig Gewinn abfallen muss. Und ich bin auch der Meinung, dass die Stadt insgesamt sparen muss. Die Frage ist halt, ob das wirklich immer bei den “Kleckerlesbeträgen” sein muss.
Für den Deckel an der Kulturmeile sollen wohl 70 Mio für 800m ausgegeben werden. Für einen 800m langen Deckel über die A81 bei SiFi wohl “nur” 60 Mio. Mit diesen 10 Mio Differenz liesse sich der Weinberg noch >>10 Jahre “durchfüttern”.
Ausserdem sollte das Weingut eh aus dem Kulturetat gespeist werden :->
#4 Flakfritz . 20.04.08 . 14:48 Uhr
Die Stadt soll das Weingut verpachten, genau darauf achten, wie der Pächter es schafft, die Pacht zu zahlen und trotzdem noch einen Gewinn einzustecken und dann endlich kapieren, dass Beamtenwirtschaft und freien Wirtschaft nichts gemeinsam haben.