Von Wegschaffel
Leben . 11:10 Uhr

Die Existenzialisten von der Stuttgarter Zeitung haben jetzt weltexklusiv das Spiel des Lebens veröffentlicht. Faszinierend, wie das sinnsuchende Auf & Ab und Hin & Her des Leben hier schwarz auf weiß auf seine Ursprünge reduziert wird. Die Möglichkeiten des Handelnden beschränken sich vordergründig auf simpel anmutende HOCH_tief-Bewegungen, bereits nach wenigen Sekunden jedoch materialisiert sich eine universelle digitale Botschaft: 0 : 1
#1 Martin Hiegl . 27.09.06 . 12:47 Uhr
Ah, der Klassiker … bei mir steht’s im Moment bei 3:1 hehe.
Hab aber gebraucht bis ich herausgefunden hab, dass man mit A und Y steuert…
#2 Herr S . 28.09.06 . 10:57 Uhr
Sowas hatte ich Mitte der 70er-Jahre zum im Fernseher laufen lassen, schätzungsweise die erste massenhaft verkloppte Generation von Telespielen. Nach einem halben Tag Übung konnte man das Ding in den Expertenmodus stellen so hoch man wollte und hat dennoch keinen einzigen Ball mehr verpasst, was das Ganze schnell langweilig werden ließ. Der Witz war aber, dass ich weder vorher noch später je wieder so viele besuchsfreudige Freunde hatte wie zu den Zeiten als das Spiel lief — an manchen Tagen gaben sie sich buchstäblich die Klinke in die Hand. Insofern passt ja auch der Verweis aufs Leben wieder.
#3 Wegschaffel . 28.09.06 . 14:51 Uhr
Ich war auch so ein “Besucher” bei einem Freund, der das auf der Glotze laufen hatte. An den Schwierigkeitsgrad erinner ich mich nicht mehr, aber es war auf jeden Fall ein sozialer Event: mindestens fünf Buben balgen sich um zwei Spielknöpfe.