Von Herr S
Essen und Trinken . 14:53 Uhr
Nicht dass es jemals vorkam, aber falls ich wider Erwarten doch mal Lust auf schwindelerregenden Gestank verspüren sollte, brauche ich nur die paar Schritte zum Edeka-Markt Schwabstraße gehen und mich der Fischabteilung nähern. Womit ich nicht behaupte, dass es dort tatsächlich schwindelerregend stinkt, nein, sicher ist nur, dass ich es so empfinde. Gut möglich, dass in Wahrheit der reine Wohlgeruch herrscht – ich meine, wie wollen Sie Gestank nachweisen ohne geeignete Messgeräte? Zumal ich bis heute keinen außer mir gesehen habe, der die Nase gerümpft hätte oder in Ohnmacht gefallen wäre, obwohl die olfaktorische Situation seit 10 Jahren die selbe ist.
Zu beschreiben was ich rieche, ist natürlich nicht einfach. Ich kann Ihnen nur von einem Erlebnis erzählen, das der Gestank immer wieder lebendig werden lässt in mir. Erinnern Sie sich noch an den brachialen Sommer vor ein paar Jahren? Als man Spiegeleier auf parkenden Autos braten konnte – direkt auf dem Blech? Und sich die Stadt rapide leerte, weil alle wegstarben, die wieder mal nicht genug getrunken hatten? Auf dem Höhepunkt jenes Sommers stand der Umzug in eine neue Wohnung an, ich schleppte Pinsel, Walzen, Farbeimer und Planen die Treppen hinauf und wunderte mich über die strenge Geruchsnote im Treppenhaus, die mir zuvor nicht aufgefallen war. Es wird halt einer was Komisches kochen, beruhigte ich mich, gottlob muss ich ja nicht überall mitessen. Als ich die Wohnungstür aufschloss, war es, als ob ich gegen eine Wand aus Gestank prallte: augenblicklich wurde mir schwarz vor Augen, sogar ins Taumeln geriet ich kurz! Mein lieber Herr Gesangverein, dachte ich, mit rechten Dingen kann das ja wohl kaum zugehen hier. Immerhin war der Gestank nicht überall gleich intensiv, sodass schnell klar wurde, dass sein Zentrum irgendwo in der Küche lag. Spültisch und Backofen schienen in Ordnung zu sein, der Kühlschrank war eindeutig leer, blieb also nur noch der Tiefkühler – den der Vormieter bei seinem Auszug etwa drei Wochen zuvor abgetaut hatte. Ich zog die Schubladen heraus und da war er auch schon, der Übeltäter: In Folie verpackter Matsch, dessen Grundfarbe noch entfernt an Lachs erinnerte, allerdings von gelblichem, eiterartigem Schleim umhüllt, der Tausende winziger Bläschen warf, die eifrig vor sich hin blubberten. Ich will das hier nicht weiter vertiefen: Warten Sie den nächsten Brachialsommer ab, nehmen Sie einen Lachs und legen ihn drei Wochen ins Warme, dann bekommen Sie eine realistische Vorstellung vom Gestank, der die Wohnung seinem mitleidlosen Schreckensregiment unterworfen hatte. Und genau so, ach was: akkurat so riecht es auch in der Fischabteilung im Edeka-Markt Schwabstraße. Seit Jahr und Tag. Was ich wie gesagt nicht behaupte, sondern lediglich finde. Wenn Sie zum Beispiel prüfungshalber hingehen und sich am leckeren Lavendelduft ergötzen, den Sie zu riechen glauben, dann ist das vollkommen in Ordnung. Keinerlei Schmerzen habe ich damit. Auch Rückschlüsse ziehe ich absolut keine. Es ist ohne Weiteres denkbar, dass der angebotene Fisch noch fröhlich mit den Flossen wedelt vor lauter Frische. Also mit dem Gestank rein gar nichts zu tun hat. Der ja überdies nicht einmal feststeht, man kann es gar nicht oft genug betonen.
Was ich an Edeka mag, ist, dass sie Lebensmittel lieben. Ja: lieben. Nicht einfach nur mögen oder ganz okay finden. Jetzt ist das natürlich keine große Kunst, so ein Lebensmittel zu lieben, solange wir über elsässischen Münsterkäse reden, steinalten Serranoschinken oder eine Handvoll Alba-Trüffel, um nur ein paar der leckersten anzuführen. Schwieriger wird es, wenn der schnöde Golden Toast um Liebe buhlt. Die glitschige Sanella oder das Wiesenhof-Hähnchen, das Schlemmer-Filet und die Kraft-Scheibletten. Futtermittel also, bei denen der normale Esser zwar einräumt, dass sie „dr Hunger naidreibt“, aber gleich lieben? Edeka unterscheidet hier freilich nicht, sondern liebt unterschiedslos das Lebensmittel als solches, und das finde ich einen hochsympathischen Zug. Weil es mich immer freut, wenn einer eine echte Liebe verspürt. Und zwar egal zu was.
Die Möglichkeit der realen Existenz des Gestanks will ich bei so viel Liebe zwar nicht ganz aus den Augen verlieren, für besonders wahrscheinlich halte ich sie aber nicht. Die Konsequenzen wären so unglaublich, dass die Theorie der subjektiven Ausgeburt mir sehr viel plausibler scheint. Dass sich in zehn Jahren kein Verantwortlicher des Problems annimmt, dass Kunden den Gestank nicht nur ignorieren, sondern ungerührt Fisch kaufen, dass so etwas jahrelang anstandslos läuft, ohne dass wenigstens einer von tausend mal eine Szene hinlegt, die sich gewaschen hat – all das halte ich schlechterdings für ausgeschlossen. Immerhin ist der Gestank infernalisch. Tränen treibt er einem in die Augen, so widerlich weht er einen an. Man verflucht den Tag, an dem man geboren wurde, weil einen keiner davor gewarnt hat, was man alles auszuhalten haben würde. Also doch eher die Ausgeburt-These. Ein seltener Nasenkrebs vielleicht, der Wohlduft in schwere Wolken der Verwesung wandelt. Oder die Folge jahrelangen Alkoholmissbrauchs, auch wenn ich eigentlich nie viel trank. Egal: wichtig ist nur, dass ich nichts behaupte. Nicht dass am Ende Jubel-Edekaner mit Dachlatten über mich herfallen, nur weil ich angeblich behauptet habe, in der Fischabteilung würde es stinken, dass es den Teufel graust. Nichts behaupte ich, gar nichts.
#1 Wegschaffel . 26.10.07 . 16:34 Uhr
Ich wünschte ich hätte einen Edeka in fussläufiger Entfernung. Nicht wg. dem Fisch. Fisch mag ich weder frisch noch alt. Und zu Ihren Geruchserlebnissen kann ich nichts sagen. Sie wissen ja selbst nicht mal ob der Fisch tatsächlich riecht, auch wenn sie dafür ein Menge drüber schreiben. Die Dachlatte lass ich stecken, trotzdem: Abgesehen vom Fisch ist der Edeka einer der ganz wenigen Lebensmittelmärkte die ich ohne Widerwillen aufsuchen kann. Und ich glaube es liegt daran, dass der Werbespruch mit der Liebe zu den Lebensmitteln einen wahren Kern hat. Neben Golden Toast & Cie. gibts dort nämlich eine Menge ordentliches Futter. Ich bin allerdings HL/Rewe-geschädigt, was eine gewisse Rolle spielen mag.
#2 Herr S . 26.10.07 . 16:53 Uhr
Ich kann Ihre Schäden oder Nichtschäden natürlich nicht beurteilen, Herr Wegschaffel. Allerdings habe ich den Eindruck, dass Sie Edeka-Läden als mit einheitlichen Standards operierende Gruppe wahrnehmen. Was grundfalsch wäre: Zwischen Märkten wie etwa im Untergeschoss der beiden Kaufhöfe oder des Karstadts und dem in der Schwabstraße herrschen himmelweite Unterschiede. Die Filiale Schwabstraße ist eher die dunkle kleine Schwester, die man schamhaft verschweigt. Glaube ich zumindest. Behaupten will ich auch das nicht.
#3 Wegschaffel . 26.10.07 . 17:01 Uhr
Kann es sein, dass Sie gerade unter einer allgemeinen Behauptungsschwäche leiden? Gabs Abmahnungen wg. Falsch-Behauptung? Haben Sie an der Volkshochschule einen Argumentationskurs besucht (”Rechthaben für Vorsichtige”)? Oder gabs drhoim eins mit der Dachlatte wg. chronischer Behaupterei?
#4 Herr S . 26.10.07 . 17:15 Uhr
Überhaupt gar nicht. Und zwar weder noch. Ich will nur vermeiden, dass wildgewordene PR-Hansel wieder wertvolle Zeit opfern müssen, um mich – ausgerechnet – über die Unterschiede zwischen Wirklichkeit und deren bloßer Interpretation zu belehren bzw. der „Meinungsdiktatur“ zu bezichtigen.
#5 schwabstrassenbewohner . 26.10.07 . 18:45 Uhr
also ich wohne in der schwabstraße und gehe in besagtem edeka täglich einkaufen. gestank ist mir in der fischabteilung allerdings noch nie aufgefallen. ich ärgere mich dort nur immer wieder, dass mein geldbeutel leider viel zu wenig hergibt, um an der fischtheke vernünftig einkaufen zu können..
#6 Gunvald . 27.10.07 . 15:06 Uhr
Genau, genau! Mein lieber Herr S., unglaublich, aber doch tröstend einen Leidensgenossen zu haben. Tatsächlich meinte ich schon unzählige Male eine ähnliche Beleidigung meines Riechorgans wahrgenommen zu haben und zwar immer just dann, wenn ich mich der Frischetheke näherte. Mal war mir, als würde ich Fisch riechen, der schon zu lange sehr tot war, ein anderes Mal glaubte ich, man hätte vielleicht ein Stück Wild über Maßen auf Hautgout abhängen lassen und dann unter dem Tresen vergessen. Offenbar hatte aber ausschließlich meine Nase darunter zu leiden, denn der Andrang an der Frischetheke blieb, mir gänzlich unverständlich, ungebrochen. Eine olfaktorische „Erscheinung“ also? Alt und gebrechlich bin ich auf den Supermarkt in Fußnähe angewiesen, kaufe seither jedoch nie dort ein, ohne mir vorher, wie die Forensiker in Fernsehkrimis, ausreichend Duftpaste unter die Nase zu schmieren. Und jetzt kommen Sie daher … sowas aber auch.
#7 Paul-geht-baden . 28.10.07 . 17:22 Uhr
Zur Klärung des Sachverhalts (wenn es sich denn um einen Sachverhalt handelt): Der “brachiale Sommer”, wie Sie ihn nennen, liegt zwar schon ein paar Jahre zurück, aber, wenn ich mich richtig erinnere, nicht zehn. Sie sagen aber auch, dass es - formulieren wir es einmal so: Ihnen im Edeka-Markt schon seit zehn Jahren stinkt. Haben Sie die Geruchsbelästigug dort schon vor dem Erlebnis mit dem leblosen Lachs empfunden? Oder erst danach? Das sind Fragen, lieber Herr S, auf die Sie Antworten haben sollten, wenn das Leben in Gestalt von Edeka-Anwälten ganz nahe an Sie herantritt.
#8 Herr S . 28.10.07 . 18:56 Uhr
„Noch nie aufgefallen“ – das gefällt mir ausnehmend gut, Herr Schwabstraßenbewohner. Falls es doch stinkt, sind Sie auf jeden Fall schon mal aus dem Schneider, wer würde sich schon anmaßen, an Ihrer selektiven Wahrnehmung zu zweifeln. Sehr schön gelöst, gratuliere!
Die Wildnote ist mir hingegen neu, bester Gunwald. Wobei ich nicht sicher bin, ob ich mit dieser Wahrnehmungslücke wirklich hadere. Und natürlich tut es gut, Mitleidende an seiner wenn auch virtuellen Seite zu wissen – am Ende gerät man sonst ja noch in die Fänge hinterfotziger Selbstzweifel.
Davor, mein lieber Paul, davor. Dass die Lachs-Episode sich erst später zugetragen hat – zur Halbzeit circa, wenn Sie so wollen –, mag chronologisch verwirrend sein, aber was kann ich dafür, wenn das Konkrete dem Abstrakten hinterher hinkt. Dass ich weder auf das lebens- bzw. eher verwesungsechte Bild verzichten wollte noch die Realität mittels chronologischer Kunstgriffe verbiegen, werden Sie mir hoffentlich nachsehen. Und wegen irgendwelcher Anwälte ist mir auch nicht bange, schließlich behaupte ich ja weit und breit nichts.
#9 Ex-Saarländer . 28.10.07 . 19:01 Uhr
Herr S., ich vermute mal folgendes: Die Edeka Schwabstraße hat bei Begehen ihres 100-Jährigen und wegen der besonderen (Lebensmittel-)Liebe des Filialleiters zu Skandinavien eine schwedische Woche veranstaltetet. Natürlich mit entsprechenden schwedischen Spezialitäten, insbesondere Surströmming, eine Fischspezialität des Landes. Surströmming vergärt mindestens ein halbes Jahr in der Dose bevor er von hartgesottenen Schweden verzehrt wird. Dosen sollten im Freien geöffnet werden, leere Dosen müssen luftdicht verpackt und entsorgt werden. Eine Kölner Mieterin wurde fristlos gekündigt, nachdem sie im Treppenhaus Surströmming-Tunke verteilte. In Air France und British Airways Flügen ist der Transport von Surströmming-Dosen wegen möglicher Exploionsgefahr verboten.
Wahrscheinlich ist in Ihrem Laden eine Dose schlichtweg vergessen worden. Fragen Sie doch einfach bei Ihrem nächsten Einkauf die Fischfachverkäuferin (ich gehe mal davon aus, dass sie Deutsche oder zumindest Türkin ist, also zumindest nicht aus Skandinavien stammt, was in unseren Breiten auch eher selten vorkommt) nach Surströmming. Sollte sie sich eine wasserabweisende Schutzkleidung sowie Atemschutzmaske anlegen, sollten Sie unverzüglich einen der Notausgänge aufsuchen, nicht ohne vorher Kunden alarmiert zu haben.
Meine Neukauf-Filiale in Vaihingen hat bislang keine solche Experimente gewagt, bin ansonsten auch ganz zufrieden. Ich glaube der Filialleiter ist Frankreich-Fan. Dieu merci.
#10 Herr S . 29.10.07 . 10:37 Uhr
Ex-Saarländer: Hochinteressante Theorie. Nur muss ich Sie bitten, die ohnehin schon bestehenden chronologischen Wirrnisse nicht noch wirrer zu machen. Wenn ich mich recht entsinne, finden die 100-Jahr-Feierlichkeiten dieses Jahr statt. Wenn, dann könnte also bestenfalls ein anlässlich der 90-Jahr-Feierlichkeiten angeschafftes Surströmming schuld sein. Schuld sind übrigens auch Sie: daran, dass mir jetzt schlecht ist. Ich habe nämlich Ihren Wikipedia-Eintrag gelesen, was ich lieber nicht hätte tun sollen.
#11 Wegschaffel . 29.10.07 . 14:31 Uhr
zu #2: Ich bin Ihrem link zu Edeka mal gefolgt und tatsächlich: Edeka ist nicht gleich Edeka! Den Nah&Guts, E-Centers, Neukaufs und wie sie alle heissen ist aber gemein, dass sie häufig von selbstständigen Kaufleuten in Eigenregie geführt werden. Nix-Filialgeschäft. Das erklärt meinen gefühlten Unterschied und vielleicht auch Ihren Gestank (also nicht IHREN, sondern den oben beschriebenen, Sie wissen schon …). Der üble Smaak könnte durchaus vom Chef des Schwabstrassen-Edekas rühren. Der Fisch stinkt ja bekanntlich vom Kopf her.
#12 Herr S . 29.10.07 . 15:12 Uhr
(Nur für die Anwälte: Das mit dem Chef hat Herr Wegschaffel in Erwägung gezogen.) Filiale oder Nicht-Filiale:
Eine wesentliche Stärke von EDEKA ist es, dass wir nicht nur Distributeur x-beliebiger Ware sind, sondern eine Leidenschaft für die Lebensmittel, die wir anbieten, entwickelt haben
Wer für Edeka selbstständig Kaufmann sein will, muss eine Leidenschaftsprüfung ablegen. Bei der es immer kreuzfidel zugeht, wie mir mal einer erzählt hat, glaube ich.
#13 Mythen in Tüten . 29.10.07 . 16:27 Uhr
Interessante Diskussion. In Sachen Fischkauf empfehle ich zudem die vom WWF erstellte Liste, die man bei der Auswahl von Fischen beachten sollte.
http://www.wwf.de/fileadmin/fm-wwf/...
#14 Ex-Saarländer . 29.10.07 . 19:33 Uhr
Herr S. (#10), Sie unterschätzen die olfaktorische Wirkung jeglicher Surströmming- resp. Eishai- oder Gammelrochen-Dose, überschrittenes MHD hin oder her, das macht hier wirklich keinen Unterschied mehr :-)
#15 Donna Lüttchen . 29.10.07 . 21:50 Uhr
Oft schon taten auch mir die - wie nennt man sie nur gleich? Fischereifachverkäuferinnen? Also mit denen jedenfalls hatte auch ich schon Mitleid. Vor allem weil ihre Qualen mir so vertraut sind. Meiner Treu, nein, ich selbst habe nie Fisch bei Edeka verkauft. Sonst wäre mir wohl auch die Berufsbezeichnung geläufig, nicht wahr? Dennoch. Niederträchtige Angriffe auf mein Riechorgan sind mir nicht unbekannt. In meiner Sparte sehe, bzw. rieche ich mich zu ungünstigen Zeiten durchaus vergleichbaren Schmähungen, ja Schmachtungen ausgesetzt. Dazu verliere ich hier aber kein Wort mehr. Genug ist genug. Außerdem möchte ich einen Aufruf starten. Einen Aufruf zur Schweigeminute für alle olfaktorisch geknechteten Berufsgruppen. Ja, auch und gerade für Douglas- Mitarbeiter(innen).
#16 Herr S . 30.10.07 . 10:08 Uhr
Mythen in Tüten: Dass man ausgerechnet in Schwaben schuld daran sein soll, dass die Fischbestände schneller weg gegessen werden, als sie sich reproduzieren können, werden Sie jetzt aber nicht ernsthaft behaupten (siehe Wegschaffel in #1).
Ex-Saarländer: Wenn Sie jetzt noch einmal Surströmming sagen, muss ich mich eventuell übergeben.
Donna Lüttchen: –––
(So, die Minute ist jetzt um.)
#17 David . 06.11.07 . 19:55 Uhr
Du hast so recht!
Seit Jahren denke ich das Selbe bzw. halte die Luft an!