Von cyrano
Vermischtes, Kultur . 18:31 Uhr
Wieder einmal haben sich schwäbische Tüftler ans Werk gemacht und ihr traditionsgepfegtes Bewusstsein in die Welt getragen.
Nachdem sich nun alles auf die sog. Web-Blogs” stürzt und der intermediale Hype nach dem Börsencrash wieder zur Hochkonjunktur aufzubrausen scheint, kommt diese geniale schwäbische Erfindung voll zum Tragen.
Bekannt seit vielen Jahrhunderten, überliefert in der Tradition der Mundart, später auch in der niedergeschriebenen Schriftkultur zu finden, ist das Blog nun in der Jetzt-Zeit angelangt.
Was man bisher nur auf kurzen Wanderungen auf der Alb oder in der dunklen Ecke einer “Beiz” gefunden hat, hällt nun auch in unseren elektronischen Postfächern und in unseren elektronischen “Blättern” Einzug.
Eine lebendige Kultur ist um diesen - quasi - schwäbischen Urlaut entstanden.
Während sich Neulinge noch fragen: “Was bloogt me jezzd am ärgschde?” sind die Findigen ihrer Zeit wieder einmal vorausgeeilt und schon längst weiter und lassen den im hergebrachten Kontext befremdlich wirkenden Satz “Bloogsch me?” in ganz neuen Dimensionen erscheinen - als Link auf Ihr “gebloogtes” Tagebuch im Netz.
So entstanden viele “Maul- und Jammerbücher”, die - mit diesem Wissen des wahren Kontexts der Entstehung dieses Namens - sämtliche Inhalte in einer viel klarer umrissenen Logik erscheinen lassen.
Also los: “Bloog me!”
(tw_111005)
#1 The Exit . 17.10.05 . 10:29 Uhr
Ha!
Nachtrag zu gestern und weitere Fragen bei Frau Indica, nebst der Forderung, Roswitha möge als Kuh in Gutes Wedding, schlechtes Wedding auftregen. Dem Analog-Wiki werde ich übrigens eine Kolumne widmen!
Viel wichtiger noch: Bloggen ist eine schwä…