Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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04 07.09

Bin ich gemeint?

Von Linie 42
Vermischtes . 16:30 Uhr

Stuttgart wird überschwemmt. Und was macht man da an der roten Ampel?
Genau: Einfach mal warten, bis das Fahrzeug mit Blaulicht und Einsatzhorn direkt hinter einem ist und erst dann sich dazu bequemen, zur Seite zu fahren.

Da kann man nur noch den Kopf schütteln.

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4 Kommentare zu Bin ich gemeint?

#1 strikeQ . 06.07.09 . 09:33 Uhr

Genau, darüber kann man sich auch nur wundern. Das Unglaublichste was ich gesehen habe an einer roten Ampel: Da stand ein Auto. Hinter ihm kam der Krankenwagen an mit Blaulicht und Martinshorn (sogar das Presshorn drin). Der Herr an der Ampel bewegte sich kein Stück nach vorne. Als dann natürlich der Beifahrer des RTW zum Mikro gegriffen hatte und den Herrn über Lautsprecher dezent dazu aufforderte vorsichtig in die Kreuzung einzufahren, ist der ausgestiegen - schaut zu dem RTW nach hinten und schreit: “Ist doch rot, was soll ich denn machen…?”

Schade, dass es manche Leute nicht kapieren. Schade auch, dass manchen Leuten egal ist, wenn andere Leute vielleicht darauf angewiesen sind, dass ein RTW schnellstmöglich aufkreuzt….

#2 Josh von Staudach . 06.07.09 . 17:43 Uhr

Man bräuchte nur mal ne halbe Stunde an einer der Hauptverkehrskreuzungen in Stuttgart verweilen (wenns nicht so feinstaubbelastet wäre), dann würde man noch viele andere Situationen aufzählen können, aufgrund derer der durchschnittliche deutsche Autofahrer eigentlich keine Fahrerlaubnis mitführen dürfte. Bspw. das Einfahren in eine verstopfte Kreuzung (da scheint sich keiner um die Signalfarbe der Ampel zu scheren). Oder das Wenden auf 3-spurigen Bundesstraßen: ‘Hoppla, ich muss doch in die andere Richtung’ — was besonders am Neckartor extrem gut ankommt. Ist auch schon jemand das verfrühte Abbremsen aufgefallen? Wenn die nächste Ampel rot ist, dann bremst man neuerdings schon 100 Meter vorher und bleibt 10 Meter vor dem nächsten Kfz vollends stehen. Das ist weder ökologisch wertvoll noch platzsparend, sondern einfach nur rücksichtslos. Ich meine, das ist überhaupt das Wort, was den deutschen Autofahrer im Allgemeinen und den schwäbischen im Besonderen kennzeichnet: Rücksichtslosigkeit in allen Facetten, Scheuklappen nach vorne, nichts um sich herum beachten und vor allem (siehe “Ist doch rot, was soll ich denn machen…?”): IMMER im Recht sein!

#3 Herr Linsinger . 06.07.09 . 19:55 Uhr

Kann mich den Vorrednern nur anschliessen, den Rechtfertigungsdrang haben allerdings nicht nur die Autofahrer…
(Oder sind das alles Ausgestiegene?!)
Und vor allem: BLOSS NICHT BLINKEN!!
..

#4 Paul-geht-baden . 07.07.09 . 22:51 Uhr

vor allem: IMMER im Recht sein!

Gibt’s da nicht ein Sprichwort? Wer im Glashaus sitzt, soll keinen Balken im Auge tragen. Oder so ähnlich.

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