Von Tagblatturm
Vermischtes . 19:28 Uhr
Seit heute - Faschingsdienstag - werden in der Tübinger Straße Robinien gefällt; diese hatten eine stattliche Höhe erreicht, leider wurden sie nicht besonders gepflegt, so dass Efeu die Stämme erklomm. Der Efeu scheut sich naturgemäß auch nicht vor Neupflanzungen. Ein wenig mehr Fürsorge den Blumentöpfen des Stuttgarter Südens wäre eine Devise, das wenig Grün langfristig zu erhalten. Auch wenn Robinien den Neophyten zuzuordnen sind, und hierzulande angeblich nichts verloren haben: Lange wird es dauern, bis zwischen Marienplatz und Silberburgstraße wieder die Harmonie zwischen einer Brauerei und blühenden Bäumen bestehen wird…
#1 Frau Doktor . 21.02.07 . 09:33 Uhr
Weswegen werden die Robinien denn gefällt? Weil sie den Migrantentest nicht bestanden haben? Weil sie die Autofahrer der CDU-Gemeinderatsfraktion beim barrierefreien Fahren hindern wie die Fußgängerüberwege auf der Hochstätterstraße? Oder weil der Efeu sie mittlerweile zu Tode umschlungen hat? Weiß man da was?
#2 sriviyaja . 22.02.07 . 20:48 Uhr
Die Bäume wurden bereits in der 7.KW teilweise gefällt. Auf meine Frage: “Genau wissen wir das auch nicht. Vermutlich Straßenverbreiterung mit Radweg.” Zu weiteren Recherchen hatte ich keine Zeit - und es bietet sich m.E. auch an. Die Straße ist extrem schmal; bei zwei LKWs bleibt für Radfahrer kaum die Luft zum Atmen, geschweige denn ein Durchkommen mit zwei Packtaschen.
#3 tagblatturm . 22.02.07 . 21:35 Uhr
Radwege werden hier wohl nicht geschaffen werden; eine Straßenverbreiterung zum Wohle von zwei Lastkraftwagen plus einem Radfahrer mit zwei Packtaschen würde den Interessen von Fußgängern wiederum ein Dorn im Auge sein, da diese wiederum lediglich einen schmalen Pfad zwischen Marienplatz und dem Österreichischen Platz zur Verfügung hätten… Als extrem schmal würde ich die Tübinger Straße zunächst einmal nicht bezeichnen; da gibt es andere Ecken in Stuttgart. Vielleicht ist die extreme Verengung auch der Baustelle der WGV zuzuschreiben.
#4 sriviyaja . 23.02.07 . 01:30 Uhr
Die WGV ist weiter Stadtmitte. An der Brauerei ist es wohl enger, oder nicht? Warten wir’s ab.
#5 Tagblatturm . 23.02.07 . 19:21 Uhr
Ein Anruf beim Garten- und Friedhofsamt führte zu einer Erklärung: Bereits vergangenes Jahr waren Äste abgebrochen, was glücklicherweise lediglich zu Sachschäden führte; eine Neubepflanzung mit Ahornbäumen ist bereits erfolgt, so dass hier bereits im Vorfeld für eine Ersatzbepflanzung gesorgt wurde.
#6 sriviyaja . 24.02.07 . 11:57 Uhr
Danke für den Hinweis.