Von Leisetreter
Politik . 21:50 Uhr
@ Copywriter
“wenn Skandal-schreien angesagt ist” ? Bitte?
Wo schrieb ich denn, dass der Gründungszuschuss einklagbar ist? Und wo schrieb ich vom Alg I?
Die Aussage der Sachbearbeiterin “Den Gründungszuschuss gibt es NICHT!” ist nicht richtig, ich habe schriftliche Infos vom BM für Arbeit, der Beratungsstelle BeFF und ein paar Downloads zum Thema.
Wenn Du richtig gelesen hättest, würde Dir auffallen, dass es der Frau hier nicht um das Einklagen dieses Zuschusses geht, sondern um die stinknormalen Leistungen. Sie lebt ja schließlich nicht vom Gründungszuschuss, denn der ist ja zweckgebunden für alles “was die Selbständigkeit ermöglicht und für die Gründung notwendig ist.”
Nun gut, Du findest es in Ordnung, wenn Menschen, die bereits einen Arbeitsplatz haben, nämlich ihren eigenen, selbst gegründeten und in der Startphase sind, wie Dreck behandelt werden. Diese Ansicht steht Dir natürlich zu, dies ist ein freies Land.
Ich hoffe nur für Dich, dass Du nicht der überheblichen Meinung anhängst “Mir passiert das nicht!” - und -bums- bist auch Du arbeitslos! Das geht heute schneller als man denkt - die Kurzarbeit läuft ja in diesem Jahr aus…
Ja, ich stehe dazu: Es ist ein Skandal, wie mit Gründern aus dem Alg II umgegangen wird!
Und, leider, sind es nicht diese Gründer, die “Skandal” schreien, sondern Leute wie ich - und leider nicht wie Du.
Die JobCenter-Kunden, die auch in dieser Situation sind, die sind viel zu fertig, um noch zu “schreien”.
Mittlerweile bin ich ja schon ein ziemlich guter Rechercheur im Internet und wenn nur die Hälfte der Berichte von Alg II-Gründern hier stimmen - dann gute Nacht! Dieser Staat mit diesen Strukturen hat keinen Respekt mehr vor seinen Bürgern.
Was rede ich - Stuttgart 21 gehört doch genau in diese Schublade.
Aber das, lieber Copywriter, ist sicher auch kein Skandal, nicht wahr?
Jetzt kommt’s mir: Du bist ein Mitarbeiter des Stuttgarter JobCenters, stimmt’s? Mensch, oute Dich doch, wir hauen auch nicht! Du bist es bestimmt nicht gewesen, es sind immer bloß die anderen…
Oder, nein, noch besser: Du bist Bauarbeiter bei Stuttgart 21 und weisst sicher, dass Du die nächsten 10,12 Jahre ganz sicher einen Job hast.
Na dann, hoch die Schaufel!
Äh, die Frau mit den zwei Kindern, da hinten unter dem Baum links, ja, mit den Plastiktüten, die vertreibst Du dort nicht, ja? Danke!
Gute Nacht, Stuttgarter, wo immer Ihr auch seid.
Der Leisetreter
#1 copywriter . 07.02.10 . 22:40 Uhr
“Wo schrieb ich denn, dass der Gründungszuschuss einklagbar ist?”
Da:
“Tatsache ist aber, dass es diesen Gründungszuschuss gibt und er auch z. B. von einem Stuttgarter RA erfolgreich eingeklagt wurde -”
Schon vergessen?
“Und wo schrieb ich vom Alg I?”
Das ist eines der Probleme - nirgends. Den Gründungszuschuss, über den Sie die ganze Zeit schreiben, gibt es nämlich nur für Empfänger von ALG1. Das wissen Sie aber nicht. Fakten sind hinderlich, nicht?
Vielleicht besser erst mal schlau machen, bevor man anderen empfiehlt, richtig zu lesen? Wobei die Anregung für die Katz sein dürfte, Sie genieren sich ja vor gar nichts:
“Nun gut, Du findest es in Ordnung, wenn Menschen, die bereits einen Arbeitsplatz haben, nämlich ihren eigenen, selbst gegründeten und in der Startphase sind, wie Dreck behandelt werden.”
Nein, das finde ich nicht in Ordnung. Und zu behaupten, ich täte das, ist üble Nachrede. In anderen Worten: Kriminell. Aber überraschen tut mich das nicht, nach dem bisherigen Gekreische voller multipler Satzzeichen und RUMGEBRÜLLE. Und anders als ausfällig und aggressiv können Sie wohl auch nicht:
“Jetzt kommt’s mir: Du bist ein Mitarbeiter des Stuttgarter JobCenters, stimmt’s?”
Nein, ich bin selbstständiger Texter. Copywriter eben.
Schönes Leben noch, Sie bedauernswerter, hasserfüllter Mensch.
#2 Nordrandbewohner . 07.02.10 . 22:46 Uhr
Sehr geehrter Herr Leisetreter, Sie machen Ihrem Namen mit Ihrem Auftritt keine Ehre. Etwas leiser täte es auch. Es wäre für die Nachvollziehbarkeit des Blogs nützlich, wenn man solche Dinge im Kommentar beredet. Es ist nicht notwendig, für jede Äußerung einen neuen Blogeintrag zu verfassen.
Ihr Engagement für die / Ihre Sache in allen Ehren, aber die Vorwürfe die Sie Copywriter machen kann ich nicht nachvollziehen. Etwas daneben finde ich,
Du bist ein Mitarbeiter des Stuttgarter JobCenters, stimmt’s? Mensch, oute Dich doch, wir hauen auch nicht!
Ich persönlich glaube nicht, dass alle Angestellten und Beamten im Öffentlichen Dienst, bei Stadt, Land oder Bund, täglich ihrer Arbeit nachgehen mit dem Ziel, möglichst viel Menschen fertig zu machen.
Ich will das von Ihnen geschilderte Schicksal keineswegs verharmlosen und ich bin auch der Überzeugung, dass wir in unserem Land / unserer Stadt noch vieles verbessern können, ich bin aber ebenfalls der Überzeugung, dass dies mit weniger Emotionen und etwas mehr Sachlichkeit besser funktioniert.
#3 ostler . 07.02.10 . 23:15 Uhr
Ich bin weder bei der Stadtverwaltung noch beim Jobcenter etc. beschäftigt, noch werde ich für irgendwelches Schreiben bezahlt. Ich möchte Ihnen lieber Leisetreter aber gerne mitteilen, dass Sie der Sache die Sie hier vertreten möchten mit dieser Art der Auseinandersetzung sicherlich keinen Gefallen tun. Und lassen Sie doch bitte hier S21 aus dem Spiel es hat damit nämlich absolut gar nichts zu tun. Ansonsten schließe ich mich meinen Vorpostern an. Regen Sie sich ab.
#4 PhilGrooves . 08.02.10 . 00:21 Uhr
Mir scheint da verwechselt jemand den “Kommentar schreiben” Button mit dem “Artikel schreiben” Button.
Und aufzuräumen scheint hier auch keiner mehr.
#5 Ralf Schmid (Hrsg.) . 08.02.10 . 17:24 Uhr
@ Leisetreter
In puncto Kommentar-/Beitragswesen haben mir der Nordrandbewohner und Philgrooves das Wort aus dem Mund genommen. Bitte verfassen Sie nicht eigens Beiträge, mit denen Sie Kommentare auf andere Beiträge beantworten – über kurz oder lang haben wir sonst ein Gewirr von Endlosschleifen, das außer Ihnen keiner mehr kapiert. Das ist hier nicht Ihr Privatstammtisch.
@ Philgrooves
Was meinen Sie denn mit aufräumen? Alles rauswerfen, was wir persönlich ballaballa finden? Das dann losbrechende Zensur-Gezeter wage ich mir gar nicht vorzustellen.