Stuttgart Blog, Stimmen der Stadt
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Texte schreiben und verwalten

Stand: 28.11.07, 10:45 Uhr

Erste Schritte

Einen Beitrag zu verfassen ist grundsätzlich sehr einfach:

In vielen Fällen kommen Sie mit diesen einfachen Schritten aus, für eine gute Textformatierung empfehlen wir Ihnen aber, sich etwas eingehender mit der Arbeitsweise des Systems zu beschäftigen.

Was im Hintergrund passiert: Sie schreiben einen Text (oder setzen ihn aus der Zwischenablage ein), speichern ihn und die Sache ist für Sie erledigt. Auf der Ausgabeseite muss der Text auf jeden Fall in HTML (die Seitenbeschreibungssprache im Web) umgewandelt werden. In WordPress geschieht dies weitestgehend automatisch, teilweise müssen Sie ein wenig nachhelfen und in ganz speziellen Fällen müssen Sie ein bisschen HTML in das Feld schreiben (was nicht halb so schlimm ist, wie es sich vielleicht anhören mag).

Zeilenumbruch und Absätze

Die simpelste Form einer Textgliederung besteht in Zeilenumbrüchen und Absätzen. Beides erzeugt WordPress automatisch, wenn Sie sich an folgende einfache Regeln halten:

Textformatierung und Links (Standard-Editor)

Text formatieren

Um Text in HTML zu formatieren, wird er von sog. HTML-Tags (= Schilder, Etiketten) umklammert. Die wichtigsten davon können Sie einfach mit den Formatierbuttons in der Toolbar oberhalb des Texteingabefelds vornehmen. Das Spiel ist dabei immer dasselbe: Sie markieren die gewünschte Textpassage und klicken auf den Button. Ihr Text wird dann automatisch von den korrekten Tags eingeklammert.

Textformatierung und Links (WYSIWYG-Editor)

»WYSIWYG« steht für »What you see ist what you get«, also in etwa »Sie bekommen, was Sie sehen«. Falls Sie in Ihren Benutzereinstellungen angekreuzt haben, den WYSYWIYG-Editor benutzen zu wollen, erscheinen nicht die im letzten Abschnitt besprochenen Formatierbuttons, sondern das hier:

WYSiWYG-Editor

Dass Sie damit sehen, was Sie bekommen, ist eine ziemlich vollmundige Behauptung, tatsächlich sehen Sie lediglich kein HTML mehr, sondern halbwegs aussagekräftig formatierten Text. Was Sie wirklich bekommen, sehen Sie ausschließlich, wenn Sie zur Voransicht hinunterscrollen, und zwar unabhängig davon, welchen Editor Sie benutzen. Wir raten bei der Benutzung des WYSIWYG-Editors zum Bedacht, er mag Ihnen zwar gewohnter erscheinen als die Standard-Formatierbuttons, allerdings geben Sie die Kontrolle ein gutes Stück weit ab – es ist durchaus möglich, dass Sie sich beim Klicken ein wenig verzetteln. Keineswegs klar ist auch, ob er mit jedem Browser funktioniert, falls Sie also Probleme damit haben, schalten Sie am besten wieder zurück zum Standard-Editor.

Was hinten heraus kommt, ist letzten Endes dasselbe Spiel wie besprochen, auch hier markieren Sie den gewünschten Text und klicken anschließend den jeweiligen Button:

Beitrag kategorisieren

Beitrag kategorisieren

Die Besucher können Beiträge auch nach »Rubriken« sortieren. Klicken sie z. B. auf »Vermischtes«, werden alle Beiträge aufgelistet, die unter diese Rubrik einsortiert sind. Im CMS heißen die Rubriken »Kategorien«.

Jeder Beitrag muss mindestens einer Kategorie zugeordnet sein, wenn Sie nichts anderes angeben, wird er unter »Vermischtes« einsortiert. Theoretisch können Sie Ihren Beitrag auch allen Kategorien zuordnen, wir möchten Sie allerdings bitten, sich zu beschränken. Die Kategorien sind ein Angebot an die Leser, sich schnell durch Interessensgebiete zu bewegen, insofern sollten Sie Ihren Beitrag immer nur dort einsortieren, wo er tatsächlich hineinpasst.

Beitrag ändern

Tip: Wenn Sie als Autor eingeloggt sind, erscheint auf der Ausgabeseite bei allen Beiträgen aus Ihrer Feder der Link Edit Ein Klick darauf führt Sie direkt zur Bearbeitungsmaske dieses Beitrags, nach dem Speichern Ihrer Änderung landen Sie automatisch wieder beim entsprechenden Beitrag auf der Website.

Beitrag löschen

Weitere Optionen

Neben den halbwegs klaren Bestandteilen der Beitragsmaske wird Ihnen sicher die Vielzahl von Zusatzkästchen auffallen, die zusätzliche Optionen bereithalten. Einige davon nützlich, andere können Sie getrost ignorieren. Im einzelnen:

Optionale Kurzfassung

Rufen Sie mal spaßhalber die Website auf und klicken auf eine Filteroption, also eine der Rubriken, einen der Autoren oder eines der Monatsarchive. Sie sehen, dass die Beiträge jetzt nur kurz angerissen werden. Dasselbe passiert übrigens auch, wenn Sie die Suchfunktion benutzen. Genau hier, und nur hier kommt die Kurzfassung ins Spiel: gibt es eine solche, wird sie in allen genannten Fällen angezeigt. Haben Sie keine eingetragen, erklärt WordPress die ersten 120 Worte Ihres Beitrags zur Kurzfassung. Kurzum: es bleibt Ihnen frei überlassen, ob Sie eine Kurzfassung schreiben möchten oder nicht.

Trackbacks

Hier können Sie eine oder mehrere (durch Leerzeichen getrennte) Trackback-Adressen eintragen. Falls Ihnen der Begriff »Trackback« nichts sagt, finden Sie unter Kommentare und Trackbacks Erläuterungen dazu.

Diskussion

Lassen Sie die beiden Checkboxen Erlaube Kommentare und Erlaube Pings bitte immer angekreuzt, andernfalls können Leser den Beitrag weder kommentieren noch Pingbacks/Trackbacks schicken.

Passwortschutz

Ignorieren Sie dieses Feld bitte ohne wenn und aber. Falls Sie hier etwas eintragen, kann Ihr Beitrag nur noch von Lesern aufgerufen werden, die im Besitz des Passworts sind, was dem offenen Gedanken des Stuttgart Blogs zuwider läuft.

Titelform

Um die Titelform müssen Sie sich im Regelfall nicht kümmern. Klären wir zunächst, worum es sich dabei handelt: Wenn Ihr Beitrag z. B. den Titel »Schreiben bis der Finger schmerzt« trägt, wird er nach dem Veröffentlichen ohne weiteres Zutun unter der Adresse

http://www.stuttgart-blog.net/schreiben-bis-der-finger-schmerzt

erreichbar sein. Auch mit Umlauten und ß im Titel gibt es keine Probleme, lautet er z. B. »Das Glück der Mäßigung« wird er automatisch entsprechend webkompatibel umgewandelt:

http://www.stuttgart-blog.net/das-glueck-der-maessigung

Wiederum ohne Ihr Zutun. Im Feld Titelform können Sie theoretisch angeben, was WordPress stattdessen tun soll, indem Sie das, was hinter .net/ erscheinen soll, hier eingeben. Weil es dafür kaum Gründe gibt, lassen Sie WordPress am besten seinen Job erledigen und mischen sich nicht ein. Eigentlich gibt es nur zwei Fälle, in denen Sie eingreifen sollten:

Status

Da der Status eines Beitrags nach dem Veröffentlichen automatisch auf »Veröffentlicht« gesetzt wird, sind die Checkboxen in diesem Feld eher überflüssig. In Ausnahmefällen können Sie veröffentlichte Beiträge damit wieder auf »Entwurf« setzen, ignorieren Sie bitte die Option »privat«.

Zeitstempel

Den Zeitstempel benötigen Sie nur, um das automatisch eingetragene Veröffentlichungsdatum zu manipulieren. Machen Sie das nicht bzw. allenfalls dann, wenn Sie wirklich sehr, sehr gute Grunde dafür haben.

Benutzerdefinierte Felder

Vergessen Sie den kompletten Bereich, er wird absolut nirgends berücksichtigt.