Von Mythen in Tüten
Vermischtes . 12:31 Uhr
Noch eine Prozentzahl in diesen Tagen. Die LBBW wird bis 2013 rund 2.500 Arbeitsplätze “abbauen”. Das sind 18% aller Mitarbeiter. Ich kann mir nicht vorstellen, das diese Menschen die “Verursacher” der Finanzkrise sind. Bin mal gespannt, wann Daimler die Entlassungs-Katze aus dem Sack lässt.
#1 zmeu . 01.10.09 . 13:42 Uhr
Schön wär’s, wenn die 18% genau die 18% wären, die FDP gewählt haben.
Aber leider wird es noch 4 Jahre dauern, bis jemand dafür sorgen kann, dass Missmanager, Verursachervorstand und Blindsichtrat nicht mehr die höchstdotierten Jobs in diesem Land sind.
#2 Cristina . 01.10.09 . 17:42 Uhr
Wirklich skandalös finde ich, dass es sich bei der LBBW um eine „Landesbank“ handelt. Was diese Zockerei mit öffentlichem Auftrag zu tun hat, habe ich bis heute nicht verstanden. Natürlich lässt es sich aber besonders gut zocken, wenn man die öffentliche Hand im Hintergrund hat, die praktisch unbegrenzt haftet. Sind ja nur Steuergelder.
#3 kavaliersschmerz . 01.10.09 . 19:37 Uhr
#1 zmeu . 01.10.09 . 13:42 Uhr
Schön wär’s, wenn die 18% genau die 18% wären, die FDP gewählt haben.
Aber leider wird es noch 4 Jahre dauern, bis jemand dafür sorgen kann, dass Missmanager, Verursachervorstand und Blindsichtrat nicht mehr die höchstdotierten Jobs in diesem Land sind.
+1 !
#4 Jürgen Lück . 02.10.09 . 00:06 Uhr
Die Politik in den Aufsichtsräten hat geschlafen und jetzt müssen es die Arbeitnehmer wieder ausbaden. Und bei Daimler siehts ja auch nicht besser aus…
#5 DerBanker . 09.05.10 . 19:52 Uhr
Die 18 % ist nicht ganz richtig.
Es sollen 2.500 Stellen gekürzt werden.
D.h. wenn sich zwei Halbzeitkräfte eine Stelle teilen sind zwei Personen davon betroffen.
Ich schätze der Abbau liegt (ohne outsorcing) bei ca. 25 %.
Nur dass sagen die feinen Herren nicht.
Hinzu kommt, dass diese Konzentration aufs Kerngeschäft, also der Stellenabbau, unser Steuergelder kosten wird.
Erst verzocken Sie unser Geld, verkaufen uns ramsch und kassieren hinterher auch noch richtig.
Es gibt doch den Spruch: besser als eine Bank auszurauben ist es eine Bank zu gründen.
DerBanker